30.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

30.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:51

Nachrichten von Samstag, 30.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Londoner Attentäter war verurteilter Terrorist

Bei dem Attentäter von London handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 28-Jährigen, der 2012 wegen terroristischer Straftaten verurteilt worden war. Wie der Chef der britischen Anti-Terror-Polizei, Neil Basu, mitteilte, war der Mann im Dezember 2018 vorzeitig unter Auflagen aus der Haft entlassen worden. Er lebte in der Grafschaft Staffordshire. Dort habe es Durchsuchungen gegeben. Der Angreifer hatte auf der "London Bridge" mit einem Messer zwei Passanten getötet; drei weitere Opfer werden in Krankenhäusern behandelt. Der Täter war von der Polizei erschossen worden.

 

Verletzte nach Messerangriff in den Niederlanden

In der niederländischen Stadt Den Haag hat es einen Messerangriff gegeben. Die Polizei teilte mit, auf einer belebten Haupteinkaufsstraße habe ein Mann mit einem Messer um sich gestochen und mindestens drei Menschen verletzt. Bei den Verletzten soll es sich um drei Minderjährige handeln. Der Täter ist flüchtig - man suche nach einem Mann im Alter von 45 bis 50 Jahren. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst offen. Nach einem Bericht der niederländischen Nachrichtenagentur ANP geht man nicht von einem "terroristischen Motiv" aus. Die Behörden bestätigten dies jedoch zunächst nicht.

 

Türkei schickt Clan-Chef Miri in den Libanon zurück

Der aus Deutschland abgeschobene libanesische Clan-Chef Ibrahim Miri hat erneut versucht, sein Land zu verlassen. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, flog der 46-Jährige von Beirut nach Istanbul. Die türkische Polizei verweigerte ihm jedoch die Einreise und schickte ihn zurück in den Libanon. Es wird vermutet, dass Miri versuchen wollte, nach Deutschland weiterzufliegen. Miri war nach zahlreichen rechtskräftigen Verurteilungen im Juli dieses Jahres und nach seiner illegalen Wiedereinreise im Oktober noch einmal vor einer Woche aus Deutschland in den Libanon abgeschoben worden.

 

Proteste von Klimaaktivisten in Ostdeutschland

Tausende Klimaaktivisten der Bewegung "Ende Gelände" sind zu einer Blockade des Lausitzer und des Leipziger Kohlereviers aufgebrochen. Rund 4000 Menschen aus Dresden, Leipzig und Berlin wollen die Infrastruktur in den beiden Revieren zum Stillstand bringen. Die Aktivisten protestieren damit gegen die Klimapolitik der Bundesregierung. Nach den bundesweiten Klimaprotesten am Freitag gehe die Bewegung einen Schritt weiter und leiste zivilen Ungehorsam, sagte eine Sprecherin. Am Freitag hatten Zehntausende Demonstranten einen schnelleren Ausstieg aus der Kohlenutzung gefordert.

 

AfD-Delegierte wählen auf Parteitag neuen Vorstand

Die Alternative für Deutschland (AfD) kommt an diesem Samstag zu ihrem Bundesparteitag in Braunschweig zusammen. Das zweitägige Treffen steht im Zeichen der Vorstandswahlen: Während Ko-Chef Jörg Meuthen für eine weitere Amtszeit kandidiert, setzt Alexander Gauland auf den sächsischen Bundestagsabgeordneten Tino Chrupalla als Nachfolger. Dieser gilt als Kompromisskandidat, weil er sowohl vom rechtsgerichteten 'Flügel' unterstützt als auch von West-Landesverbänden akzeptiert wird. Das Treffen wird begleitet von Protesten, zu denen ein Bündnis aus mehr als 160 Organisationen aufgerufen hat.

 

Haftstrafe für Präsidenten von Suriname wegen Tötung

Im südamerikanischen Suriname ist Präsident Desi Bouterse zu einer 20-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Gericht befand ihn der Tötung von 15 politischen Widersachern im Jahr 1982 für schuldig. Unter den Opfern waren einige der bekanntesten Bürger des Landes. Die Taten soll er zusammen mit 25 Mitangeklagten in seiner Zeit als militärischer Machthaber begangen haben. Bei der Urteilsverkündung befand sich der Präsident auf einer China-Reise. Er hatte zuvor die politische Verantwortung für die Tötungen übernommen, aber beteuert, bei diesen nicht anwesend gewesen zu sein.

 

Israel greift Gazastreifen aus der Luft an

Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Ziele militanter Palästinenser im Gazastreifen angegriffen. Zuvor war erneut eine Rakete aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden, wie israelische Medien unter Berufung auf das Militär berichten. Sie sei auf unbewohntem Gelände eingeschlagen. Erst vor zwei Wochen war der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen eskaliert, nachdem die israelische Armee einen Militärchef des Islamischen Dschihad getötet hatte. Beide Seiten einigten sich unter UN-Vermittlung auf eine Waffenruhe.

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