30.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

30.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:18

Nachrichten von Donnerstag, 30.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

Israel steht vor Neuwahlen im September

Israel steuert auf Neuwahlen im September zu. Es wären die zweiten binnen fünf Monaten. Das Parlament stimmte für seine Auflösung, weil Regierungschef Benjamin Netanjahu es nicht geschafft hat, innerhalb von rund sechs Wochen eine neue Regierung zu bilden. Israel hatte am 9. April vorzeitig sein Parlament gewählt. Dabei hatte sich ein Patt zwischen Netanjahus Partei Likud und der Liste Blau-Weiß des Ex-Generals Benny Gantz ergeben.

 

Türkei lässt inhaftierten NASA-Wissenschaftler frei

Die türkischen Behörden haben den US-Türken Serkan Gölge auf freien Fuß gesetzt. Er sei vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden, bestätigte das Außenministerium in Washington. Der ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter der US-Raumfahrtbehörde NASA hat sowohl die türkische als auch die US-Staatsbürgerschaft. Die türkische Justiz hatte ihm vorgeworfen, der Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen anzugehören, und ihn zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan wirft dem in den USA lebenden Gülen vor, hinter dem Putschversuch zu stecken.

 

Venezuela-Gespräche in Oslo ohne Ergebnis

Die norwegische Vermittlung hat den Machtkampf in Venezuela nicht entschärfen können. Die Gespräche in Oslo hätten keine Einigung gebracht, heißt es aus dem Büro des Oppositionsführers Juan Guaidó. Doch das norwegische Außenministerium sieht bei beiden Seiten die Bereitschaft, auf eine ausgehandelte und verfassungsgemäße Lösung hinzuarbeiten. Guaidó hatte sich im Januar zum rechtmäßigen Präsidenten Venezuelas erklärt und wird unter anderem von den USA und Europa als Übergangsstaatsoberhaupt anerkannt. Präsident Nicolás Maduro, der von Russland und China unterstützt wird, lehnt einen Rücktritt ab.

 

Südafrikas Regierung besteht zur Hälfte aus Frauen

In Kapstadt hat der wiedergewählte Präsident Cyril Ramaphosa seine Regierung vorgestellt. Jeder zweite Ministerposten in seinem Kabinett geht an eine Frau. Südafrika zählt damit zu den wenigen Ländern der Erde, in denen die Regierung geschlechterparitätisch besetzt ist. Zudem wurde die Zahl der Minister von 36 auf 28 reduziert. Damit wolle er mehr Geschlossenheit und Effizienz erreichen, sagte Ramaphosa. Einen Kabinettsposten vergab er an eine der führenden Figuren der neugegründeten Oppositionspartei GOOD: Patricia de Lille, ehemalige Bürgermeisterin von Kapstadt, wurde Bauministerin.

 

Youtuber Rezo stellt Bedingungen für Gespräch mit der CDU

Der Influencer Rezo, der in einem millionenfach geklickten Video die Parteien der großen Koalition scharf angegriffen hatte, hat sich zu einem Gespräch mit CDU/CSU und SPD bereit erklärt. Im Falle der Unionsparteien stellte er allerdings Bedingungen: Die CDU müsse zunächst ihre Haltung zur Klimapolitik erklären. Rezo hatte sein Video "Die Zerstörung der CDU" genannt und kurz vor der Europawahl gepostet. Mehr als 13 Millionen User haben es inzwischen angeklickt.

 

SPD-Fraktion entscheidet über Vorsitz

Die SPD-Fraktion im Bundestag stimmt am kommenden Dienstag über ihren Vorsitz ab. Der Fraktionsvorstand beschloss nach Agenturberichten, die eigentlich für September geplante Wahl vorzuziehen. Die derzeitige Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles, die auch Parteichefin ist, hatte den Schritt vorgeschlagen, nachdem sie wegen des schlechten Abschneidens der SPD bei der Europawahl zunehmend unter Druck geraten war. Zugleich hatte sie ihre Kritiker zur Kandidatur aufgefordert. Bisher ist allerdings kein anderer Bewerber bekannt. Der ehemalige SPD-Chef Martin Schulz will nicht antreten.

 

Sieben Tote bei Schiffsunglück in Budapest

Bei einem Schiffsunglück auf der Donau sind in der ungarischen Hauptstadt mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Viele der 33 Passagiere des Ausflugsschiffes wurden am späten Abend noch vermisst. Offenbar war die "Hableany" (Nixe) mit einem anderen Schiff zusammengestoßen und gekentert. Die Passagiere stammten aus Südkorea.

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