29.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 29.07.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

29.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 29.07.2021 – langsam gesprochen als MP3

Billionenschweres Infrastrukturpaket nimmt erste Hürde im US-Senat

Im Ringen um ein hunderte Milliarden Dollar schweres Infrastrukturpaket hat der US-Senat das Prestige-Projekt von Präsident Joe Biden vorangebracht. Die Senatoren stimmten nach wochenlangen Verhandlungen dafür, das Gesetzgebungsverfahren anzustoßen. 17 Republikaner schlossen sich bei der Abstimmung den 50 Demokraten der Kammer an. Zusätzliche Verfahrensabstimmungen und Debatten über den Vorschlag selbst werden bis zum Wochenende oder darüber hinaus erwartet. Es ist unklar, ob das Repräsentantenhaus als zweite Kammer der Vereinbarung zustimmen wird.

 

Biden trifft Tichanowskaja im Weißen Haus

Als Zeichen der Unterstützung für die Oppositionsbewegung in Belarus hat US-Präsident Joe Biden deren Anführerin Swetlana Tichanowskaja im Weißen Haus empfangen. Die Vereinigten Staaten stünden an der Seite des Volkes von Belarus bei seinem Streben nach Demokratie und universellen Menschenrechten, twitterte Biden anschließend. Die frühere Präsidentschaftskandidatin erklärte, sie habe mit Biden über "mehrere Möglichkeiten des Drucks auf das Regime" gesprochen. Es müsse gezwungen werden, die Gewalt zu beenden, politische Gefangene freizulassen und den Dialog mit der Opposition zu beginnen. 

 

Vertrauter von Chinas Präsident Xi wird Botschafter in den USA

China hat einen engen Vertrauten von Präsident Xi Jinping als Botschafter nach Washington entsandt. Bei seiner Ankunft in der US-Hauptstadt sagte Qin Gang vor Reportern, China und die USA würden in eine neue Runde des Verständnisses und der Anpassung eintreten. Qin, der Xi auf zahlreichen Auslandsreisen als Protokollchef des Außenministeriums begleitete, gehört zu den Diplomaten, die China angesichts der zunehmenden Kritik auf der Weltbühne energisch verteidigt haben. Qin tritt seine Position in einer Zeit an, in der die Beziehungen zwischen Peking und Washington äußerst angespannt sind.

 

Perus neuer Präsident Castillo tritt Amt an

In Peru hat der neue Präsident Pedro Castillo sein Amt angetreten. Der 51-Jährige legte im Kongress in Lima den Amtseid ab. Damit folgt der Linkspolitiker auf Francisco Sagasti, der in einer innenpolitischer Krise Ende 2020 als Übergangspräsident die Regierungsgeschäfte übernommen hatte. Zu der Amtseinführung von Castillo waren unter anderem König Felipe von Spanien und die Staatschefs von Argentinien, Chile, Ecuador und Kolumbien gekommen. Der frühere Dorfschullehrer hatte sich in der Stichwahl knapp gegen die Rechtspopulistin Keiko Fujimori durchgesetzt. 

 

Impfpflicht für Google- und Facebook-Mitarbeiter

Die Mitarbeiter der Internetriesen Google und Facebook in den USA müssen sich vor einer Rückkehr in die Büros gegen das Coronavirus impfen lassen. Das teilten die Unternehmen unabhängig voneinander mit. Google-Chef Sundar Pichai erklärte, die Regelung betreffe zunächst die USA, werde in den kommenden Monaten aber auch für andere Regionen gelten. Wegen der starken Verbreitung der Delta-Variante verschiebt Google zudem die geplante größere Rückkehr in die Büros bis Mitte Oktober. Auch der Tech-Konzern Apple will seine Mitarbeiter bis Oktober im Homeoffice lassen. Eine Impfpflicht kündigte er noch nicht an.

 

Weitere Entlassungen in Tunesien

Der tunesische Präsident Kais Saied hat den Leiter des staatlichen Fernsehsenders, Mohamed al-Dahach, aus dem Amt entfernen lassen. Auf seinem Posten wurde ein vorübergehender "Ersatz" platziert, wie das Büro von Saied in Tunis mitteilte. Außerdem sollen weitere hohe Regierungsbeamte entlassen worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben wegen mutmaßlicher illegaler Parteienfinanzierung gegen die islamistisch geprägte Ennahda. Am Sonntag hatte der Staatschef den Ministerpräsidenten entlassen und das Parlament entmachtet.

 

Nach Explosion in Leverkusen werden Dioxinverbindungen im Rauch vermutet

Nach der Explosion in einer Leverkusener Müllverbrennungsanlage rückt die Frage nach Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung in den Vordergrund. Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt erklärte, es gehe davon aus, dass die Rauchwolke "Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen" in umliegende Wohngebiete getragen habe. In verbrannten Tanks seien unter anderem chlorierte Lösungsmittel gelagert worden. Beim Verbrennen könnten giftige Dioxin- und PCB-Verbindungen entstanden sein. Die Betreiberfirma Currenta erklärte, es gebe keine Hoffnung mehr, dass die vermissten fünf Mitarbeiter überlebt hätten.

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