29.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 29.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

29.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:47

Nachrichten von Samstag, 29.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

G20-Staaten einigen sich auf Abschlusserklärung

Nach langem Ringen um die Klimapolitik haben sich die Teilnehmer des G20-Gipfels doch noch auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel im japanischen Osaka mitteilte, akzeptieren die USA, dass die anderen führenden Industrienationen der Welt ihr Engagement für den Klimaschutz in der Erklärung bekräftigen. Es werde einen "ähnlichen Text" geben wie beim vergangenen G20-Gipfel in Argentinien. Streit gab es vor allem deswegen, weil die USA forderten, das Thema Klimaschutz in der Abschlusserklärung gar nicht zu erwähnen. Die Europäische Union bestand jedoch darauf.

 

Neuer Anlauf für Handelsgespräche zwischen USA und China

Die USA und China wollen ihre Handelsgespräche wieder aufnehmen. Das Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping sei ausgezeichnet gewesen, sagte US-Präsident Donald Trump. Er gehe davon aus, dass beide Länder wieder auf Kurs seien. Die USA hätten zugesagt, keine weiteren Zölle auf chinesische Exporte zu erheben, meldet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Trump und Xi hatten sich beim G20-Gipfel im japanischen Osaka getroffen. Investoren rund um den Globus hofften auf Signale einer Annäherung zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten, die sich seit Monaten mit Sonderzöllen überziehen.

 

Rettungsschiff "Sea-Watch" legt im Hafen von Lampedusa an

Nach mehr als zwei Wochen auf offener See hat das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch mit 40 Migranten an Bord im Hafen der italienischen Insel Lampedusa angelegt. Nach Angaben der Organisation wurde Kapitänin Carola Rackete von der Polizei nach dem Anlegen festgenommen. Es sei unklar, ob und wann die Migranten von Bord gehen könnten. Neben den Flüchtlingen sind 22 Besatzungsmitglieder und mehrere italienische Abgeordnete auf dem Schiff.

 

Mexiko will Tausenden Migranten Arbeit geben

Rund 40.000 Migranten sollen an der Grenze zwischen Mexiko und den USA Arbeit in Fabriken bekommen. In der kommenden Woche werde eine entsprechende Vereinbarung mit den Montagebetrieben im Norden des Landes unterzeichnet, erklärte der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador. Entlang der mehr als 3000 Kilometer langen Grenze gibt es auf mexikanischer Seite zahlreiche Fabriken, in denen Einzelteile zu verschiedenen Produkten - vor allem für den Export in die USA - zusammengesetzt werden. Zehntausende Migranten aus Mittelamerika versuchen, über Mexiko in die USA zu gelangen.

 

EU und Mercosur einigen sich auf Freihandelsvertrag

Die Europäische Union und die im Mercosur zusammengeschlossenen südamerikanischen Staaten haben sich nach rund 20-jährigen Verhandlungen auf ein Handelsabkommen verständigt. EU-Handelskomissarin Cecilia Malmström wertete die Einigung als "eine laute und klare Botschaft" zur Unterstützung des freien Handels. Die Verhandlungen zwischen den beiden Blöcken begannen im Jahr 2000. Verstärkt wurden sie nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump und dem dann auf Eis gelegten Plan für das transatlantische Handelsabkommen TTIP. Mercosur gehören Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay an.

 

Täter von Charlottesville wegen Hassverbrechen verurteilt

Der Rechtsextremist, der mit seinem Auto bei einer Rassistenkundgebung in Charlottesville in eine Gruppe Gegendemonstranten gefahren war, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Bundesgericht in der Stadt sprach James Alex Fields wegen mehrerer Hassverbrechen schuldig. Es gibt keine Möglichkeit auf Begnadigung. Bei der Demonstration von weißen Nationalisten und Neonazis in der Stadt im Bundesstaat Virginia hatte es am 12. August 2017 Ausschreitungen gegeben. Fields steuerte sein Auto in die Gegendemonstration, tötete dabei die 32-jährige Heather Heyer und verletzte 35 weitere Menschen.

 

USA stehen im Halbfinale der Frauenfußball-WM

Dank Superstar Megan Rapinoe haben die USA bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen weiter die Titelverteidigung im Visier. Durch zwei Tore der Spielführerin setzten sich die US-Amerikanerinnen in Paris gegen Gastgeber Frankreich mit 2:1 durch und treffen nun im Halbfinale am Dienstag in Lyon auf England. "Es ist schade, dass zwei derart gute Mannschaften so früh aufeinandertreffen mussten. Ich bin extrem stolz. Jetzt kommt das nächste, noch größere Match", sagte Rapinoe. Das Spiel fand im ausverkauften Pariser Prinzenpark vor 45.595 Zuschauern statt.

 

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