28.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.11.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

28.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:17

Nachrichten von Samstag, 28.11.2020 – langsam gesprochen als MP3

WHO: Impfung nicht mit Ausrottung des Coronavirus gleichsetzen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO macht nochmals deutlich, dass für eine sogenannte Herdenimmunität gegen das Coronavirus die Impfrate bei bis zu 70 Prozent der Bevölkerung liegen müsse. Für eine wirkungsvolle Bekämpfung der Pandemie sei eine Durchimpfungsrate von 60 bis 70 Prozent nötig, erst dann könne sich das Virus nicht mehr gut verbreiten. Die Impfung werde eine große Wirkung haben, sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Sie dürfe aber nicht mit der Ausrottung des Virus gleichgesetzt werden. Dazu müsse die Wissenschaft noch viel mehr über den Wirkmechanismus von SARS-CoV-2 wissen.

 

Italien, Frankreich, Irland und Belgien lockern Corona-Maßnahmen

Mehrere EU-Länder haben, anders als Deutschland, leichte Lockerungen ihrer Corona-Einschränkungen angekündigt. Lockerungen soll es im Advent in Teilen Italiens, in Frankreich, Irland und Belgien geben. Hintergrund sind die rückläufigen Fallzahlen und weniger Krankenhauseinweisungen. In ganz Frankreich dürfen wieder alle Geschäfte öffnen. Gastronomie, Sport- und Kultureinrichtungen bleiben weiter geschlossen. In Irland dürfen ab nächster Woche alle Geschäfte, Restaurants und Fitnessstudios wieder öffnen. In Belgien und Italien sind die Erleichterungen für die Bevölkerung weniger umfangreich.

 

Iran droht nach Ermordung von Atomphysiker mit Vergeltung

Nach der Tötung des Atomwissenschaftlers Mohsen Fachrisadeh in einem Vorort von Teheran hat der Iran Vergeltung angekündigt. Der Generalstabschef der Streitkräfte, Mohammad Bagheri, sagte, man werde "fürchterliche Rache" üben. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif machte Israel für den Anschlag mitverantwortlich. Belege präsentierte er nicht. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde der 63-Jährige in seinem Wagen angeschossen. Er starb später im Krankenhaus. Fachrisadeh war Atomphysiker und Raketenspezialist. Er soll Anfang der 2000er Jahre das iranische Atom-Programm geleitet haben.

 

Trumps Klagen laufen weiter ins Leere

Im Kampf des Noch-Präsidenten Donald Trump gegen den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl ist eine weitere Klage abgelehnt worden, diesmal von einem Berufungsgericht des Bundes im Staat Pennsylvania. Zur Begründung hieß es, es seien erneut keine Beweise für Wahlbetrug vorgelegt worden; die Behauptungen der Kläger seien daher gegenstandslos. "Eine Wahl unfair zu nennen, macht die Wahl nicht unfair", schrieb Richter Stephanos Bibas. Nun wollen Trumps Anwälte das Oberste Gericht der USA zur Auszählung in Pennsylvania anrufen, um den Wahlsieg des Demokraten Joe Biden zu kippen.

 

Macron entsetzt über neue Polizeigewalt

Nach der Empörung in Frankreich über einen neuen Fall von Polizeigewalt gegenüber einem Schwarzen hat Präsident Emmanuel Macron von einer "inakzeptablen Aggression" gesprochen. Der Vorfall in Paris sei "beschämend" für das Land, sagte Macron in einer online veröffentlichten Erklärung. Seinen Innenminister Gérald Darmanin forderte er auf, klare Sanktionen gegen die vier beteiligten Polizisten zu verhängen. Der brutale Angriff auf den schwarzen Musikproduzenten vor seinem Pariser Studio war von einer Überwachungskamera aufgezeichnet und am Donnerstag bekannt geworden.

 

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