28.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.06.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

28.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:08
Jetzt live
07:08 Min.

Nachrichten von Donnerstag, 28.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

Asylstreit: EU erhofft Weg aus "existenzieller Krise"

Kurz vor dem Asyl-Gipfel an diesem Donnerstag hat EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos an die Mitgliedstaaten appelliert, die - so wörtlich - "existenzielle Krise" zu überwinden. Ansonsten drohe ein Rückfall, warnte er in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel muss auf dem Gipfel auch eine Lösung für den erbitterten Asylstreit mit der Schwesterpartei CSU suchen. Vor ihrer Reise nach Brüssel gibt sie am Vormittag im Bundestag eine Regierungserklärung ab.

 

Konfliktparteien vereinbaren erneut Waffenruhe für Ostukraine

Die sogenannte "Brotwaffenruhe" zur Erntezeit soll ab Sonntag 0.00 Uhr ukrainischer Zeit gelten. Die von Russland unterstützten Separatisten in Donezk und Luhansk bestätigten die Übereinkunft. Ähnliche Abkommen sind aber bereits mehr als ein Dutzend Mal gescheitert. Eigentlich sieht der mit deutsch-französischer Vermittlung vereinbarte Friedensplan seit 2015 einen Waffenstillstand vor. In dem Konflikt haben die UN mehr als 10.000 Todesopfer gezählt.

 

Prozessauftakt gegen Journalisten Deniz Yücel in Türkei

Gut vier Monate nach der Freilassung von Deniz Yücel aus türkischer Untersuchungshaft beginnt an diesem Donnerstag in Istanbul das Verfahren gegen den Korrespondenten der Tageszeitung "Die Welt". Die Staatsanwaltschaft wirft Yücel Terrorpropaganda und Volksverhetzung vor und fordert 18 Jahre Haft. Der deutsch-türkische Journalist war ein Jahr lang inhaftiert gewesen und befindet sich seit seiner Ausreise wieder in Deutschland. An der Verhandlung wird er nicht teilnehmen. Die Inhaftierung von Yücel und anderen Deutschen hatte im vergangenen Jahr zu einer Krise zwischen Berlin und Ankara geführt.

 

Korruption im Europarat: Sanktionen gegen Ex-Mitglieder

14 ehemalige Mitglieder des Europarats dürfen die Organisation in Straßburg nie wieder betreten. Dazu zählt auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz aus Mecklenburg-Vorpommern. Der zuständige Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung reagiert damit auf die Korruptions-Affäre um eine Gruppe von Abgeordneten, die für Aserbaidschan arbeitete. Im Gegenzug sollen sie Geld und Geschenke aus dem autoritär regierten Land erhalten haben. Der Europarat überwacht die Einhaltung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in seinen 47 Mitgliedstaaten.

 

Trump kann den mächtigen Supreme Court prägen

Eine der neun Richterstellen des US Supreme Court muss neu besetzt werden. Richter Anthony Kennedy will mit 81 Jahren in den Ruhestand treten. Für US-Präsident Donald Trump eröffnet sich damit die historische Chance, das mächtige Oberste Gericht des Landes in seinem Sinne dauerhaft zu prägen. Kennedy ist ein moderater Konservativer, der bei manchen Entscheidungen zusammen mit den linksliberalen Richtern votierte. Trump wird ihn nun durch einen national-konservativen Juristen ersetzen wollen.

 

2017 wurden mehr als 10.000 Kinder bei Konflikten getötet oder verstümmelt

Insgesamt verzeichneten die Vereinten Nationen mehr als 21.000 Vergehen an Kindern, darunter auch sexuelle Gewalt, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser oder die Rekrutierung von Kindersoldaten. Allein 6000 dieser Vergehen seien von Regierungsstreitkräften begangen worden, etwa in Myanmar, Syrien und Jemen. Die Zahlen sind seit 2016 deutlich gestiegen. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete das als empörend.

 

Geschlagene Fußball-Weltmeister kehren nach Deutschland zurück

Nach dem frühen Scheitern bei der Weltmeisterschaft in Russland wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft an diesem Donnerstag nach Frankfurt zurückfliegen. Am Mittwoch unterlag der Weltmeister von 2014 in Kasan Südkorea mit 0:2 und landete damit auf dem vierten Platz in der Gruppe F. Schweden sicherte sich überraschend durch ein 3:0 gegen Mexiko den Gruppensieg.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema