28.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

28.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 28.05.2018 – langsam gesprochen als MP3

Politische Krise in Italien nach gescheiterter Regierungsbildung

Drei Monate nach der Wahl in Italien sind die populistische Fünf-Sterne-Bewegung und die rechtsextreme Lega mit ihrer Regierungsbildung gescheitert. Ihr Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Giuseppe Conte, gab den Regierungsauftrag an Staatspräsident Sergio Mattarella zurück. Eine Neuwahl scheint damit kaum abwendbar. Grund für das Scheitern der Allianz war vor allem der Streit mit dem Staatschef über die geplante Ernennung des Euro- und Deutschland-Kritikers Paolo Savona zum Finanzminister. Mattarella sagte, er könne keinen Kandidaten akzeptieren, der einen Euro-Ausstieg Italiens ins Spiel bringe.

 

US-Vertreter in Nordkorea zur Gipfel-Vorbereitung eingetroffen

Vertreter der USA sind in Pjöngjang eingetroffen, um ein Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un vorzubereiten. Das schrieb Präsident Donald Trump auf Twitter. Das Land habe aus seiner Sicht sehr großes Potenzial, eines Tages eine wirtschaftlich starke Nation zu sein. Die Chancen, dass das ursprünglich für den 12. Juni geplante Treffen stattfindet, sind gestiegen. Trump hatte es am Donnerstag abgesagt, dies am Freitag aber relativiert. Verhandelt werden soll über die Frage, unter welchen Umständen das abgeschottete Regime zur Abrüstung seiner Atomwaffen bereit ist.

 

Peking verurteilt US-Manöver im Südchinesischen Meer

China hat ein Seemanöver der USA im Südchinesischen Meer scharf kritisiert. Die Operation verletze die Souveränität des Landes, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Peking. China werde die Kampfbereitschaft seiner Luft- und Marinestreitkräfte erhöhen. US-Medienberichten zufolge hatten am Sonntag zwei US-Kriegsschiffe Gewässer nahe den Paracel-Inseln durchquert. China bezeichnet derartige Manöver als illegal. Die USA und Chinas Nachbarn, die ebenfalls Ansprüche auf das strategisch wichtige Gebiet erheben, werfen Peking eine zunehmende Militarisierung der Region vor.

 

Rechter Duque und Linker Petro gehen in Stichwahl in Kolumbien

In Kolumbien gehen der rechtsgerichtete Kandidat Iván Duque und der linksgerichtete Kandidat Gustavo Petro in eine Stichwahl um das Präsidentenamt. Duque kam in der ersten Wahlrunde am Sonntag auf 39,1 Prozent, Petro auf 25,1 Prozent, wie die Wahlbehörde mitteilte. Der Ausgang der Stichwahl am 17. Juni dürfte entscheidend sein für den Friedensprozess in Kolumbien. Duque hatte angekündigt, das Friedensabkommen von 2016 mit der FARC-Guerilla überarbeiten zu wollen. Die Friedensgespräche mit den noch nicht entwaffneten ELN-Rebellen lehnt er ab. Petro dagegen unterstützt den Friedensprozess.

 

SPD berät über Linie gegenüber Russland

Der SPD-Vorstand berät am Montag über die außenpolitische Linie der Partei - unter anderem über die Haltung zu Russland. Außenminister Heiko Maas hat in den ersten zehn Wochen seiner Amtszeit einen harten Kurs gegenüber Moskau eingeschlagen, der bei vielen Sozialdemokraten für Unmut sorgt. Er warf Moskau "Aggression" in der Ukraine und "zunehmend feindseliges" Verhalten vor. In Teilen seiner Partei, die bis heute Willy Brandts Ostpolitik der Annäherung an die damalige Sowjetunion und die anderen Staaten des Warschauer Pakts hochhält, kam das nicht gut an.

 

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