27.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 27.10.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

27.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:18

Nachrichten von Samstag, 27.10.2018 – langsam gesprochen als MP3

Polizeibekannter Republikaner wegen Briefbomben-Serie festgenommen

Nach der Serie von Briefbomben an prominente Kritiker von US-Präsident Donald Trump hat die Polizei in Florida einen Verdächtigen festgenommen. Die Behörden zeigten sich optimistisch, mit dem 56-jährigen Cesar S. den Drahtzieher für insgesamt 14 Briefbomben gefasst zu haben. S. sei durch DNA-Spuren und Fingerabdrücke überführt worden, sagte FBI-Chef Christopher Wray. Justizminister Jeff Sessions sagte, der Mann sei wegen fünf Vergehen angeklagt, darunter Bedrohung von Ex-Präsidenten. Ihm drohten bis zu 48 Jahre Haft. Der polizeibekannte Cesar S. ist Mitglied der Republikanischen Partei.

 

Mexiko bietet Migranten Hilfe an

Die mexikanische Regierung bietet Tausenden Migranten aus Mittelamerika Unterstützung an. Präsident Enrique Peña Nieto sagte in einem Video, die Migranten sollten Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten, ihre Kinder zur Schule schicken und arbeiten dürfen. Voraussetzung ist, dass sie in den südlichen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca bleiben und einen Antrag auf legale Einreise oder ein Asylgesuch stellen. Er rief die Migranten auf, sich zu registrieren. Derzeit marschieren Tausende Menschen aus Honduras, El Salvador und Guatemala durch Mexiko in Richtung USA.

 

Wieder Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern

Nach dem Tod von vier Palästinensern bei gewaltsamen Protesten an der Grenze zum Gazastreifen sind zahlreiche Raketen aus dem Palästinensergebiet auf Israel abgefeuert worden. Laut israelischen Medien erlitten mehrere Menschen einen Schock. Als Reaktion auf den Raketenbeschuss griffen israelische Hubschrauber nach Armeeangaben Stellungen der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen an. Die militärischen Flügel mehrerer Palästinensergruppen hatten am Freitag in einer Stellungnahme ihre Bereitschaft zum Krieg gegen Israel erklärt.

 

Weitere fingierte Facebook-Nutzerkonten aus dem Iran enfernt

Vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress am 6. November hat Facebook weitere gefälschte Nutzerkonten gesperrt. Es gehe um 82 Seiten, Gruppen und Konten aus dem Iran, so der für Cybersicherheit zuständige Manager Nathanial Gleicher. Sie wurden auf Facebook und Instagram von mehr als einer Million Nutzern aus den USA und Großbritannien verfolgt. Die Betreiber hätten vorgegeben, ebenfalls dort ansässig zu sein. Eine Verbindung zur Regierung in Teheran könne nicht nachgewiesen werden. Bereits im August hatte Facebook gefälschte Konten aus dem Iran und Russland entdeckt und gesperrt.

 

Iren stimmen gegen Blasphemie-Gesetz

Laut Nachwahlbefragungen haben die Iren Präsident Michael D. Higgins für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt. Dem Fernsehsender RTE und der Zeitung "Irish Times" zufolge erhielt Higgins mindestens 56 Prozent der Stimmen. Zudem habe eine Mehrheit von knapp 70 Prozent dafür gestimmt, den Blasphemie-Paragraphen in der Verfassung zu streichen. Die Vorschrift, die Gotteslästerung bisher unter Strafe stellt, wurde in den 80 Jahren ihres Bestehens allerdings noch keinmal angewendet. Zuletzt hatte die katholische Kirche in Irland deutlich an Einfluss verloren.

 

Überraschender Machtwechsel in Sri Lanka

Sri Lankas Präsident Maithripala Sirisena hat Regierungschef Ranil Wickremesinghe abgesetzt. Zum Nachfolger ernannte er den umstrittenen Ex-Präsidenten Mahinda Rajapaksa. Dieser legte bereits den Amtseid ab. Wickremesinghe erklärte, er werde weiter als Premier des Inselstaates im Indischen Ozean fungieren und gerichtlich gegen die Aktion vorgehen. Kurz zuvor hatte Sirisenas Partei den Austritt aus der zerstrittenen Regierungskoalition verkündet. Rajapaksa hatte 2009 mit aller Härte den langjährigen Bürgerkrieg gegen die Tamilenrebellen beendet. Die UN werfen beiden Seiten Kriegsverbrechen vor.

 

Fußball-Bundesliga: Mönchengladbach verliert in Freiburg

Borussia Mönchengladbach kann auch in Top-Form nicht beim SC Freiburg gewinnen. Nach vier Spielen ohne Niederlage verlor das Team in Freiburg mit 1:3. Mehr als 16 Jahre nach dem bisher einzigen Bundesliga-Sieg im Schwarzwald-Stadion setzte sich damit der Auswärtsfluch im Breisgau für die Gladbacher fort. Trotz der Pleite bleibt die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking aber vorerst Tabellenzweiter.

 

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