26.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:52

Nachrichten von Dienstag, 26.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Starkes Erdbeben erschüttert Albanien

Bei einem schweren Erdbeben in Albanien sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Beben der Stärke 6,4 wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums dutzende weitere Menschen verletzt. Mehrere Gebäude seien eingestürzt. Das Epizentrum lag 30 Kilometer westlich der Hauptstadt Tirana in einer Tiefe von zehn Kilometern. Betroffen war außer der Hauptstadt auch die nahegelegene Hafenstadt Durres. Es war das zweite schwere Erdbeben in dem Mittelmeerland in zwei Monaten. 

 

Hongkongs Regierungschefin macht nach Wahl keine Zugeständnisse

Nach der herben Niederlage für pekingtreue Kandidaten bei den Kommunalwahlen in Hongkong hat Regierungschefin Carrie Lam eine verbreitete Unzufriedenheit mit ihrer Regierung eingeräumt. Allerdings machte sie bei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz keine neuen Zugeständnisse an die Protestbewegung. Eine unabhängige Kommission sei beauftragt worden, die Ursachen der Proteste zu ergründen und der Regierung Maßnahmen vorzuschlagen. Damit blieb Lam weit hinter den Forderungen ihrer Kritiker zurück.

 

China zitiert US-Botschafter ins Ministerium

Das chinesische Außenministerium hat US-Botschafter Terry Branstad einbestellt, um gegen die Verabschiedung des Hongkonger Menschenrechts- und Demokratiegesetzes durch den US-Kongress zu protestieren. Vizeaußenminister Zheng Zeguang sagte, Washington müsse aufhören, sich in innere Angelegenheiten Chinas einzumischen. Die USA wollen unter anderem in jährlichen Berichten klären, ob Hongkong noch ausreichend autonom von China ist. Gegen Personen, die Menschenrechtsverletzungen in der chinesischen Sonderverwaltungszone begehen, soll es Sanktionen geben.

 

Mehrheit der Deutschen hält Verhältnis zu USA für schlecht

Deutsche und Amerikaner haben nach einer Umfrage stark abweichende Ansichten zur Qualität der Beziehungen zwischen den beiden Nato-Partnerstaaten. In einer gemeinsamen Umfrage des amerikanischen Pew-Forschungszentrums und der deutschen Körber-Stiftung bezeichneten 75 Prozent der Amerikaner das Verhältnis als gut oder sehr gut. Diese Meinung vertraten nur 34 Prozent der befragten Deutschen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich die Zahl derjenigen, die das Verhältnis positiv beurteilen, allerdings auf beiden Seiten verbessert: Bei den Amerikanern um 5 Prozentpunkte, bei den Deutschen sogar um 10 Punkte. 

 

Regierung setzt Kooperation mit Vertrauensanwälten in der Türkei aus

Nach der Festnahme eines Anwalts der deutschen Botschaft in Ankara arbeitet das Auswärtige Amt vorerst nicht weiter mit Kooperationsanwälten in der Türkei zusammen. Man habe das Instrument "für die Türkei im Moment ausgesetzt", bestätigte das Auswärtige Amt. Die türkische Polizei hatte den Anwalt, der die deutsche Botschaft in Asylangelegenheiten mit rechtlichen Einschätzungen unterstützte, im September inhaftiert. Vermutlich hatte der Jurist Daten von Asylbewerbern aus der Türkei bei sich, die nun den türkischen Behörden in die Hände gefallen sind.

 

Perus Oppositionsführerin Fujimori soll aus Haft entlassen werden

Nach über einem Jahr in Untersuchungshaft soll die peruanische Oppositionsführerin Keiko Fujimori wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Das Verfassungsgericht des südamerikanischen Landes gab einem entsprechenden Antrag auf einstweilige Verfügung statt. Eine endgültige Entscheidung in der Sache ist damit aber noch nicht getroffen. Fujimori war im Oktober vergangenen Jahres wegen Verdachts auf Geldwäsche festgenommen worden.

 

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