26.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.07.2018
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Nachrichten

26.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 26.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

EU und USA entschärfen Handelskonflikt

Die USA und die EU haben sich im Streit um Industriezölle angenähert. US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verkündeten nach ihrem Krisentreffen in Washington eine Einigung in wesentlichen Punkten. Nach Angaben beider Spitzenpolitiker wurde vereinbart, die vollständige Abschaffung gegenseitiger Zölle auf Industriegüter anzustreben. So lange es darüber Verhandlungen gebe, würden die USA und die EU auch keine neuen Zölle einführen, teilte Juncker mit. Trump sprach von einem großen Tag für den Freihandel und von einer neuen Phase in den Beziehungen zur Europäischen Union.

 

Maas macht diplomatisches Hilfsangebot

Bundesaußenminister Heiko Maas hat Südkorea deutsche Hilfe bei den atomaren Abrüstungsgesprächen mit Nordkorea angeboten. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, stehe Deutschland bereit, den Prozess engagiert zu unterstützen, sagte er bei einem Besuch in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Dafür könne Deutschland seine in den Verhandlungen über das Atom-Abkommen mit dem Iran gewonnene Expertise einbringen. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich zur atomaren Abrüstung bekannt. Die südkoreanische Außenministerin Kang Kyung Wha sagte, die größte Lehre aus der deutschen Wiedervereinigung sei, dass die Nachbarländer in den Prozess einbezogen werden müssten.

 

Fälschungsvorwürfe nach Parlamentswahl in Pakistan

Die regierende Muslim-Liga PML-N will das Ergebnis der Parlamentswahl in Pakistan nicht akzeptieren. Nach ersten, inoffiziellen Resultaten liegt sie hinter der PTI-Partei des früheren Kricket-Stars Imran Khan zurück. Obwohl die Auszählung noch andauert, sprach der Spitzenkandidat der Muslim-Liga, Shahbaz Sharif, bereits von massivem Wahlbetrug. Seine Partei weise das Ergebnis vollständig zurück. Lokale Medien verkündeten schon einen Wahlsieg der Bewegung des ehemaligen Sportlers und Playboys Khan. Pakistans staatliche Wahlkommission begründete die Verzögerung bei der Auszählung mit technischen Problemen.

 

Berichte: Japan richtet Sektenmitglieder wegen Giftgasanschlags in Tokio hin

Wegen ihrer Beteiligung an dem verheerenden Giftgasanschlag auf die U-Bahn in Tokio hat Japan Medienberichten zufolge sechs weitere Mitglieder einer Sekte hingerichtet. Die Männer der Sekte Aum Shinrikyo seien gehängt worden, berichteten der Sender NHK und auch die Agentur Kyodo. Eine offizielle Bestätigung liegt noch nicht vor. Damit seien nunmehr alle 13 Mitglieder der Endzeitsekte gehängt worden. Bei dem Anschlag im März 1995 hatten die Attentäter während des Berufsverkehrs das Nervengas Sarin in der Tokioter U-Bahn freigesetzt. 13 Menschen wurden getötet und mehr als 6000 weitere verletzt.

 

Wasser auf dem Mars

Italienische Forscher haben auf dem Planeten Mars einen großen See mit flüssigem Wasser entdeckt. Wie das US-Wissenschaftsmagazin "Science" berichtet, ist das Gewässer etwa 20 Kilometer lang und liegt 1,5 Kilometer unter einer Eisschicht am Mars-Südpol verborgen. Durch die Erkenntnis, dass offenbar noch heute große Mengen flüssigen Wassers auf dem "Roten Planeten" existieren, erhoffen sich Forscher Antwort auf die Frage, ob es in der Vergangenheit Leben auf dem Mars gab und ob es noch immer existieren könnte. Die Forscher nutzten für ihre Erkenntnisse Radarbilder der ESA-Raumsonde "Mars Express".

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