25.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.10.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

25.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:03
Jetzt live
07:03 Min.

Nachrichten von Donnerstag, 25.10.2018 – langsam gesprochen als MP3

NATO-Großmanöver "Trident Juncture" startet in Norwegen

Die NATO beginnt ihr größtes Manöver seit Ende des Kalten Krieges. An der zweiwöchigen Übung in Norwegen sind rund 50.000 Soldaten, 10.000 Fahrzeuge, mehr als 300 Kampfflugzeuge sowie Hubschrauber und Schiffe beteiligt. Die Bundeswehr ist mit 10.000 Soldaten an "Trident Juncture" beteiligt und damit zweitgrößter Truppensteller nach den USA. Mit dem Manöver soll laut NATO ein abschreckendes Signal an mögliche Angreifer gesendet und für den sogenannten Bündnisfall trainiert werden. Dieser könnte ausgerufen werden, wenn einer oder mehrere der 29 Mitgliedstaaten von einem Gegner angegriffen werden.

 

Russland warnt vor neuem Wettrüsten

Der russische Präsident Waldimir Putin hat vor einer Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Europa und als Konsequenz daraus vor einem neuen Wettrüsten gewarnt. Die US-Regierung würde eine extrem gefährliche Situation heraufbeschwören, wenn sie sich wie angekündigt aus dem INF-Abrüstungsvertrag zurückziehe und sich einer Verlängerung des New-START-Abkommens verweigere, sagte Putin in Moskau. Wenn europäische Staaten nach einem Auslaufen des INF-Vertrags einer Stationierung von US-Raketen auf ihrem Staatsgebiet zustimmen würden, wäre Russland gezwungen, gegen jene Länder vorzugehen.

 

Trump gibt Medien Mitverantwortung nach Paketbombenfunden

US-Präsident Donald Trump hat den Medien nach den jüngsten Paketbombensendungen an mehrere demokratische Politiker sowie an den TV-Sender CNN eine Mitverantwortung gegeben. Jegliche Attacken oder Drohungen mit politischer Gewalt seien ein Angriff auf die Demokratie selbst, sagte Trump bei einem Wahlkampfauftritt. Die Medien hätten jedoch die Verantwortung, "die endlose Feindseligkeit und die konstant negativen und oft falschen Angriffe und Geschichten zu beenden". Zudem rief Trump zu mehr Anstand in der politischen Debatte auf. In der Vergangenheit hatte Trump selbst immer wieder Gegner beleidigt.

 

UN: Völkermord in Myanmar geht weiter

In Myanmar findet mehr als ein Jahr nach der Vertreibung Zehntausender muslimischer Rohingya laut einer Studie der Vereinten Nationen weiterhin ein Völkermord statt. Das Vorgehen der Armee wird in dem 444 Seiten umfassenden Report als "grob unverhältnismäßig" verurteilt. Bei dem damaligen Militäreinsatz seien nach vorsichtigen Schätzungen rund 10.000 Menschen getötet und über 700.000 vertrieben worden, so die Verfasser der Studie. Sie werfen den Sicherheitskräften einen "beabsichtigten Völkermord" vor und fordern Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag.

 

Türkei hat laut Amnesty Lebensgrundlage von 130.000 Menschen zerstört

In der Türkei haben seit dem Putschversuch im Juli 2016 nach Angaben von Amnesty International rund 130.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes ihren Job verloren. Wie aus einem in Berlin veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation hervorgeht, warten Zehntausende Lehrer, Polizisten und andere Mitarbeiter staatlicher Behörden auf Entschädigung oder Wiedereinstellung. Die Regierung in Ankara habe ihre Befugnisse während des Ausnahmezustands ausgenutzt, um ihr unliebsame Menschen aus dem Staatsdienst zu entlassen und das auf Grundlage konstruierter Vorwürfe und absurder Beweise.

 

Dortmund vor Achtelfinal-Einzug in der Champions League

Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund hat in der Gruppenphase der Fußball Champions League Atletico Madrid souverän mit 4 zu 0 geschlagen. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel in der Königsklasse stehen die Dortmunder vor dem sicheren Einzug in die nächste Runde. Die zweite Begegnung mit deutscher Beteiligung endete torlos. Schalke 04 und der türkische Meister Galatasaray Istanbul trennten sich am Bosporus 0 zu 0.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema