25.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 25.05.2018 – langsam gesprochen als MP3

Nordkorea weiter offen für Gespräche mit USA

Nordkorea ist auch nach der Absage eines geplanten Gipfeltreffens durch das Weiße Haus zu Gesprächen mit den USA bereit. Der stellvertretende nordkoreanische Außenminister Kim Kye Gwan erklärte, die überraschende Nachricht aus Washington sei "zutiefst bedauerlich". US-Präsident Donald Trump hatte die für Juni angesetzte Begegnung mit Machthaber Kim Jong Un gestrichen. Ein Regierungsmitarbeiter sagte zur Begründung, Nordkorea habe Versprechen gebrochen. Kurz vor der Absage hatte die Führung in Pjöngjang wie angekündigt das Atomtestgelände Punggye Ri durch Sprengungen unbrauchbar gemacht.

 

Merkel besucht High-Tech-Metropole in China

Nach dem Ende ihrer politischen Gespräche in Peking besucht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Innovationshochburg Shenzhen in Südchina. In der High-Tech-Metropole informiert sie sich über den Stand bei Spitzentechnologien wie künstliche Intelligenz oder autonomes Fahren. Merkel traf zunächst den Gouverneur der Provinz Guangdong, Li Xi, und nahm an der Eröffnung einer Innovationsplattform der deutschen Außenhandelskammer teil. Auf dem Programm steht zudem der Besuch eines Siemens-Werks. Siemens betreibt in China 65 Standorte mit zusammen über 32 000 Mitarbeitern.

 

Etliche Verletzte bei Bombenexplosion in Kanada

Bei der Explosion eines Sprengsatzes in der Nähe der kanadischen Metropole Toronto sind mindestens 15 Menschen verletzt worden, drei davon schwer. Die Tat habe sich in einem Restaurant im Vorort Mississauga in der Provinz Ontario ereignet, teilte die Polizei mit. Zwei Verdächtige seien vom Tatort geflohen. Die Einkaufsstraße mit dem Restaurant wurde abgeriegelt. Die Hintergründe der Tat sind unklar.

 

Putin und Macron: Engere Syrien-Abstimmung

Russland und Frankreich wollen ihre Bemühungen um ein Ende des Syrien-Krieges besser koordinieren. Das sagten die Präsidenten Wladimir Putin und Emmanuel Macron nach mehrstündigen Gesprächen in St. Petersburg. Macron sprach von einem "sehr bedeutenden Fortschritt". Russland ist die wichtigste Schutzmacht des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Im Zentrum Syriens griffen derweil israelische Kampfjets einen Militärflughafen der Regierung an. Die Flugzeuge hätten vom Libanon aus mehrere Raketen abgefeuert und Munitionslager der Assad-Truppen ins Visier genommen, hieß es aus Armeekreisen.

 

Samsung muss Apple 533 Millionen Dollar zahlen

In einem langjährigen Patentstreit ist der Elektronikhersteller Samsung zu einer Strafzahlung von einer halben Milliarde Dollar verurteilt worden. Die Jury eines US-Bundesgerichts urteilte, Samsung müsse 533 Millionen Dollar - umgerechnet 454 Millionen Euro - an Apple überweisen, weil der Konzern das Design von Apples iPhone kopiert habe. Weitere fünf Millionen Dollar soll das südkoreanische Unternehmen wegen Patentverletzungen bei Funktionen des iPhones zahlen. Die beiden Smartphone-Konkurrenten haben sich in den vergangenen Jahren weltweit mit gegenseitigen Patentklagen überzogen.

 

Zweiter Flugschreiber auf Kuba gefunden

Knapp eine Woche nach dem Absturz einer Passagiermaschine auf Kuba haben Ermittler die zweite Blackbox des Flugzeugs gefunden. Der erste Flugschreiber war am vergangenen Wochenende entdeckt worden. Die Ermittler erhoffen sich hierdurch Aufschluss über die Unglücksursache. Die Boeing 737-200 war vor einer Woche kurz nach dem Start am internationalen Flughafen José Marí in Havanna auf einem Feld zerschellt. Mehr als 100 Menschen kamen dabei ums Leben. Viele der Opfer sind immer noch nicht identifiziert.

 

Medien: Weinstein-Festnahme steht bevor

Der US-Filmproduzent Harvey Weinstein soll nach übereinstimmenden Medienberichten wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe noch in dieser Woche festgenommen werden. Weinstein wolle sich am Freitag den Behörden stellen, hieß es. Seit Monaten laufen Ermittlungen gegen den Produzenten, nachdem viele Frauen ihn des sexuellen Missbrauchs bezichtigt hatten. Derweil werfen mehrere Frauen auch dem US-Schauspieler Morgan Freeman sexuelles Fehlverhalten vor. Eine junge Produktionsassistentin sagte im Sender CNN, er habe sie unerwünscht berührt. In einer ersten Reaktion bat Freeman um Entschuldigung.

 

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