25.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:23

Nachrichten von Mittwoch, 25.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Einigung in den USA auf Billionen-Dollar-Konjunkturpaket

In Washington haben sich der Senat und das Weiße Haus auf ein billionenschweres Nothilfepaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise geeinigt. "Endlich haben wir einen Deal", sagte der Republikaner-Chef im Senat, Mitch McConnell. Die Republikaner und die oppositionellen Demokraten hatten tagelang über das Hilfspaket im Umfang von knapp zwei Billionen Dollar gestritten.

 

Trump sieht Licht am Ende des Tunnels bei Kampf gegen Coronavirus

Trotz dramatisch wachsender Fallzahlen in den USA gibt sich US-Präsident Donald Trump im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus optimistisch. "Wir fangen an, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen", sagte Trump ohne dies zu begründen. In den USA sind mehr als 52.000 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt - damit liegen die Vereinigten Staaten nur noch hinter China und Italien. Die Weltgesundheitsorganisation schließt nicht aus, dass die USA das neue Epizentrum der Pandemie werden könnten.

 

Iran lehnt Hilfe aus dem Ausland zur Bewältigung der Corona-Krise ab

Der Iran lehnt Hilfe aus dem Ausland bei der Bewältigung der Corona-Krise ab. Das Land sei nicht auf die Unterstützung "ausländischer Kräfte" angewiesen, heißt es in Teheran. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hatte zuvor angeboten, ein Behelfskrankenhaus in der Stadt Isfahan aufzubauen. Den Mitarbeitern wird aber vorgeworfen, als "Spione" einreisen zu wollen. Der Iran ist mit bislang etwa 25.000 Fällen eines der am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Länder weltweit.

 

Präsident Tshisekedi lässt Kinshasa wegen des Coronavirus abriegeln

In der Demokratischen Republik Kongo ist wegen der Coronavirus-Pandemie der Notstand ausgerufen worden. Die Hauptstadt Kinshasa ließ Präsident Félix Tshisekedi abriegeln. Reisen aus Kinshasa in die Provinzen des Landes sowie in umgekehrter Richtung sind untersagt. Die Grenzen des zentralafrikanischen Staates werden laut Tshisekedi weitgehend geschlossen. Nur noch Frachttransporte sind über die Landesgrenzen erlaubt. In mehreren anderen afrikanischen Staaten waren bereits zuvor Reisebeschränkungen verhängt worden, darunter im Senegal, in der Elfenbeinküste und in Südafrika.

 

Maas warnt vor "Spirale nationaler Egoismen" in Corona-Krise

Bundesaußenminister Heiko Maas hat zu mehr internationaler Solidarität im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. "Das Resultat der nationalen Kraftanstrengungen, die jetzt bei uns allen gefordert sind, darf nicht eine Spirale nationaler Egoismen sein", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur vor den für diesen Mittwoch geplanten Beratungen der G7-Außenminister.

 

Bundestag berät über milliardenschweres Corona-Krisen-Paket

Der Bundestag entscheidet an diesem Mittwoch im Eilverfahren über Milliardenhilfen für Unternehmen und Bürger im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Finanzminister Olaf Scholz wird die Pläne erläutern. Dazu gehört ein Nachtragshaushalt über 156 Milliarden Euro, der komplett mit neuen Schulden finanziert werden soll. Hinzu kommt ein Stabilisierungsfonds, der staatliche Beteiligungen an Unternehmen ermöglicht und Garantien für Firmen enthält, damit sich diese am Kapitalmarkt weiter Geld besorgen können. Außerdem soll die Förderbank KfW mit 600 Milliarden Euro gestützt werden.

 

Höcke und Kalbitz rufen zur Einstellung aller Aktivitäten im AfD-Flügel auf

Der vom deutschen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte "Flügel" in der AfD kommt der Forderung der Parteispitze nach Auflösung nach. Wer sich der Interessengemeinschaft angehörig fühle, solle bis zum 30. April die Aktivitäten einstellen, schrieben die führenden "Flügel"-Vertreter Björn Höcke und Andreas Kalbitz, die AfD-Landeschefs von Thüringen und Brandenburg.

 

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