25.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.01.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:29

Nachrichten von Freitag, 25.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

Maas sichert Guaidó deutsche Unterstützung zu

Im Machtkampf in Venezuela hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas auf die Seite des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó gestellt. Deutschland unterstütze das, was Guaidó tue, sagte Maas der Deutschen Welle. Die Bundesregierung habe große Probleme, die Wahl von Nicolás Maduro zum Präsidenten Venezuelas anzuerkennen. Man setze sich deshalb für Neuwahlen ein. Guaidó genießt den Rückhalt der USA und zahlreicher weiterer Staaten. Das einflussreiche Militär sicherte dagegen Maduro Unterstützung zu. Das US-Außenministerium wies zahlreiche eigene Diplomaten an, das Land zu verlassen.

 

Zwei Anträge zur Beendigung des US-Shutdowns gescheitert

Zwei Gesetzesinitiativen zur Beendigung der längsten Haushaltssperre in der US-Geschichte sind im Senat gescheitert. Beide Vorschläge verfehlten die erforderliche Mehrheit von 60 der 100 Stimmen. Einer der Texte stammte aus den Reihen der Republikanischen Partei von Präsident Donald Trump, der andere von den oppositionellen Demokraten. Damit bestehen weiterhin keine konkreten Aussichten auf ein rasches Ende des seit fast fünf Wochen andauernden Shutdowns. Im Zentrum des Streits, der Teile der US-Regierung stilllegt, steht Trumps Forderung nach Geld für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko.

 

Papst: Baut Brücken statt Mauern

Papst Franziskus hat die Pilger beim Weltjugendtag in Panama dazu aufgerufen, Brücken statt Mauern zu bauen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche verurteilte den Versuch, Angst zu säen und damit Menschen zu spalten. Zugleich ermutigte Franziskus die jungen Gläubigen zum "konkreten Dienst" am Nächsten. Dadurch werde die "Frische und Jugend" der Kirche wiedererweckt, sagte er in Panama-Stadt. An dem fünftägigen Treffen in dem zentralamerikanischen Land nehmen mehr als 200.000 Menschen teil. Offiziell registriert haben sich nach Angaben der Veranstalter allerdings nur rund 86.000 Teilnehmer.

 

Prokurdische Abgeordnete kommt frei

Ein türkisches Gericht hat angeordnet, die prokurdische Abgeordnete Leyla Güven aus der Haft zu entlassen. Sie komme unter Auflagen auf freien Fuß, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die 55-jährige Abgeordnete der Demokratischen Partei der Völker (HDP) befindet sich seit November im Hungerstreik. Ihr Gesundheitszustand war nach Aussage der Partei zuletzt lebensbedrohlich. Güven war vor einem Jahr nach Kritik an der türkischen Militäroffensive im syrischen Afrin festgenommen worden. Die Regierung sieht die HDP als politischen Arm der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK.

 

Deutsches Rettungsschiff sucht Schutz vor Sturmtief

Ein Rettungsschiff mit 47 Migranten an Bord sucht angesichts eines Sturms im Mittelmeer einen Hafen zum Anlegen. Die "Sea-Watch 3" suche Schutz vor bis zu sieben Meter hohen Wellen, Regen und eisigem Wind, schrieb die deutsche Hilfsorganisation auf Twitter. In einer Erklärung forderten 20 Hilfsorganisationen, darunter Amnesty International, Italien und Europa auf, das Schiff anlegen zu lassen. Die "Sea-Watch 3" hatte die Migranten am Samstag vor der Küste Libyens aufgenommen. Italiens Innenminister Matteo Salvini bekräftigte, die Häfen seines Landes blieben für Rettungsschiffe geschlossen.

 

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