24.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 24.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

Mehr Tote bei Waldbränden

In Griechenland sind bei Waldbränden mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Von den Bränden sind besonders die Region Athen und die Hafenstadt Rafina östlich der Hauptstadt betroffen. Mehr als 150 Menschen wurden verletzt. Viele Menschen schweben in Lebensgefahr, wie das griechische Staatsradio ERT unter Berufung auf Rettungskräfte und Krankenhäuser berichtete. Fischer, die Küstenwache und Urlauber mit Schlauchbooten brachten Hunderte Menschen in Sicherheit, die an Stränden und felsigen Küstenabschnitten festsaßen. Mittlerweile sind die Brände nach Angaben der Behörden unter Kontrolle.

 

Drohungen zwischen USA und Iran gehen in neue Runde

Nachdem US-Präsident Donald Trump mit scharfen Worten auf eine Drohung des iranischen Präsidenten Hassan Rohani reagierte, antwortete nun wieder der Iran. Außenminister Dschawad Sarif schrieb auf Twitter, sein Land lasse sich von dem "Gepolter" nicht beeindrucken. Den Iran gebe es seit Jahrtausenden und er habe den Untergang von Imperien gesehen, den des eigenen eingeschlossen, schrieb Sarif. Wortgleich wie zuvor Trump und ebenfalls in Großbuchstaben fügte Sarif eine Warnung hinzu: "Sei vorsichtig".

 

US-Experten: Nordkorea zerstört Raketenanlagen

Nordkorea hat nach Informationen von US-Experten offenbar mit der Zerstörung von Einrichtungen zur Entwicklung von ballistischen Raketen begonnen. Darauf deuteten Satellitenbilder vom 20. Juli hin, erklärte nun die Washingtoner Denkfabrik "38 North". Nach Ansicht der Experten wurden mehrere relevante Gebäude auf dem Stützpunkt Sohae im Westen des Landes abgerissen. Die Experten bewerteten dies als "beachtliche Maßnahme zur Vertrauensbildung", da angenommen wird, diese Einrichtungen seien in Nordkoreas Raketenprogramm wichtig gewesen.

 

Italien erlaubt EU-Schiffen mit Migranten anzulegen

Italien hat zugesagt, vorerst wieder aus dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge aufzunehmen. Anlegen dürfen aber nur Schiffe der EU-Marinemission "Sophia", wie der italienische Außenminister Enzo Moavero Milanesi nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas in Berlin sagte. Die Zusage gelte fünf Wochen lang. Bis dahin will die EU den Einsatz neu ausrichten. Milanesi forderte, dass mit der Überarbeitung der Einsatzregeln vermieden werde, "dass alle Geretteten in einem Land" landeten. Seit Beginn der Operation im Jahr 2015 wurden mehr als 49.000 Menschen nach Italien gebracht

 

IWF prognostiziert Venezuela eine Hyperinflation

Venezuela steuert nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf eine Inflation von einer Million Prozent bis Jahresende zu. Die Situation sei vergleichbar mit dem Preisverfall in der Weimarer Republik in Deutschland 1923, erklärte der IWF in einem Ausblick für lateinamerikanische Staaten. Zudem prognostizierte er für 2018 einen Fall des Bruttoinlandsprodukts um 18 Prozent. Wegen Misswirtschaft, Korruption und des relativ niedrigen Ölpreises leidet Venezuela seit Jahren unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise.

 

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