24.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 24.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

Sozialdemokraten liegen bei Europawahl in Niederlanden vorn

In zwei Mitgliedstaaten der EU haben die Bürger ihre Abgeordneten für das Europäische Parlament gewählt. In den Niederlanden zeichnet sich ein Überraschungssieg der Sozialdemokraten von Spitzenkandidat Frans Timmermans ab. Die Rechtspopulisten unter Geert Wilders stürzten ersten Prognosen zufolge von gut 13 auf nur noch vier Prozent der Stimmen ab. Bereits gewählt wurde auch in Großbritannien. Dort wurden noch keine Zahlen veröffentlicht. An diesem Freitag findet die Wahl zum Europaparlament in Tschechien und Irland statt. Die meisten der insgesamt 28 EU-Länder wählen am Sonntag.

 

Europarat will keine rechtspopulistische Fraktion

Die Parlamentarier-Versammlung des Europarats hat die Bildung einer eigenen Fraktion rechtsextremer und nationalistischer Parteien abgelehnt. Ein entsprechender Antrag war im vergangenen Jahr gestellt worden. Die Fraktion sollte rechte Parlamentarier vereinen, darunter Politiker der deutschen AfD und der österreichischen FPÖ. Der Europarat ist kein EU-Organ. Er sitzt in Straßburg und beschäftigt sich unter anderem mit der Bewahrung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in den 47 Mitgliedsländern.

 

Orban hält CSU-Politiker Weber nicht für konservativ

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat den Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei für die Europawahl, Manfred Weber, scharf kritisiert. Der deutsche CSU-Politiker sei nicht bereit, für die eigenen Werte zu kämpfen, sagte Orban der "Bild"-Zeitung. Weber sei aus seiner Sicht "kein konservativer Politiker mehr". Seine politische Heimat sieht Orban dennoch weiter bei der EVP. Diese hatte die Mitgliedschaft seiner rechtsnationalen Fidesz-Partei kürzlich ausgesetzt. Orban suchte zuletzt immer öfter die Nähe rechtspopulistischer Parteien.

 

Erste gleichgeschlechtliche Ehe in Taiwan geschlossen

In Taiwan sind die ersten homosexuellen Ehen in ganz Asien geschlossen worden. Die ersten gleichgeschlechtlichen Paare ließen in Taipeh ihre Beziehung als Ehe registrieren. Danach umarmten sie sich und zeigten stolz ihre Heiratsurkunden und Ausweise, die sie als verheiratet ausweisen. Nur eine Woche zuvor hatte das Parlament ein Gesetz zur Einführung der Homo-Ehe gebilligt. Das Verfassungsgericht hatte vor zwei Jahren entschieden, dass ein Verbot der Homo-Ehe gegen die Verfassung verstößt. Konservative Politiker und religiöse Gruppen hatten bis zuletzt versucht, die Reform zu verhindern.

 

US-Justiz verschärft Anklage gegen Assange

Die Justizbehörden in den USA haben die Liste der Anklagepunkte gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange deutlich erweitert. Ihm werden nun auch Verstöße gegen Anti-Spionage-Gesetze vorgeworfen, darunter die Veröffentlichung geheimer Quellen. Damit drohen Assange in den USA bis zu 175 Jahre Haft. Der 47-Jährige, der zurzeit eine Haftstrafe in Großbritannien absitzt, wehrt sich mit dem Argument, bei den Veröffentlichungen von Wikileaks handele es sich um Journalismus. Die US-Regierung sieht das anders. Sie fordert von London, Assange auszuliefern.

 

Zehntausende Schüler demonstrieren wieder für Klimaschutz

Zwei Tage vor dem Haupttag der Europawahl gehen weltweit erneut Menschen für eine bessere Klimapolitik auf die Straße. Bei der zweiten Auflage ihres Großprotests planen die Organisatoren des Netzwerks Fridays for Future an diesem Freitag Kundgebungen an mehr als 1600 Orten in über 120 Ländern. Mindestens 218 deutsche Städte von Flensburg bis nach Lindau am Bodensee sind dabei, so viele wie in keinem anderen Land. Nach dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg gehen Schüler und junge Studierende seit Monaten freitags - während der Schulzeit - für mehr Klimaschutz auf die Straße.

 

Fußball-Bundesliga: Stuttgart muss um Klassenerhalt bangen

Dem VfB Stuttgart muss nach dem ersten Relegationsspiel gegen Union Berlin weiter mit dem Abstieg aus der ersten Fußball-Bundesliga rechnen. Die Schwaben kamen gegen den Zweitligadritten aus Berlin im eigenen Stadion nicht über ein 2 : 2-Unentschieden hinaus. Das Rückspiel findet am Montag statt. - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei im Viertelfinale ausgeschieden. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm unterlag Tschechien mit 1 : 5.

 

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