23.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.11.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

23.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:22

Nachrichten von Dienstag, 23.11.2021 – langsam gesprochen als MP3

US-Regierung warnt wegen Corona-Lage vor Reisen nach Deutschland

Aufgrund der hohen Corona-Infektionsraten sprechen die USA eine Reisewarnung für Deutschland und Dänemark aus. Die Seuchenschutzbehörde CDC und das Außenministerium in Washington heben ihre Empfehlung auf "Stufe vier: sehr hoch" an und raten Amerikanern von Reisen in die europäischen Länder ab. Für andere derzeit schwer von der Pandemie betroffene Staaten in Europa gilt bereits die Warnstufe vier, darunter sind Belgien, Kroatien, Ungarn, Österreich und die Niederlande.

 

Frankreichs Premier positiv auf Coronavirus getestet

Der französische Premierminister Jean Castex hat sich nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne begeben. Die Agenda des Premiers werde so angepasst, dass er seine Aktivitäten während seiner zehntägigen Isolation fortsetzen könne, teilte sein Büro mit. Castex hatte am Montagvormittag seinen belgischen Amtskollegen, Alexander De Croo, in Brüssel getroffen. Dieser begab sich ebenfalls in Selbstisolation. Auch in Frankreich steigt die Zahl der Corona-Infektionen derzeit stark an. In dem Land sind fast 75 Prozent der Menschen vollständig gegen COVID-19 geimpft.


USA verhängen weitere Nord-Stream-Sanktionen

Die USA haben im Zusammenhang mit der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 weitere Sanktionen verhängt. Betroffen seien das mit Russland in Verbindung stehende Unternehmen Transadria und dessen Schiff "Merlin", teilte das Außenministerium in Washington mit. Damit seien inzwischen acht Personen oder Einrichtungen sowie 17 Schiffe mit Sanktionen belegt. Außenminister Antony Blinken betonte, die neuen Strafen stünden im Einklang mit dem Widerstand der US-Regierung gegen die Pipeline, die Gas unter Umgehung der Ukraine von Russland nach Deutschland bringen soll.

 

Fed-Chef Powell für zweite Amtszeit nominiert

US-Präsident Joe Biden hat den Chef der Notenbank Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, für eine zweite Amtszeit nominiert. Das teilte das Weiße Haus in Washington mit. Der 68-jährige Powell führt die Notenbank der weltgrößten Volkswirtschaft seit Februar 2018. Der damalige Präsident Donald Trump, ein Republikaner, hatte ihn für eine vierjährige Amtszeit nominiert. Unter Powell schwenkte die Fed ab März 2020 wegen der Corona-Krise auf eine extrem lockere Geldpolitik um. Die Ökonomin Lael Brainard, die seit 2014 dem siebenköpfigen Zentralbankrat angehört, soll das Amt der Vize-Fed-Chefin übernehmen.

 

Nach tödlichem Vorfall bei US-Parade: kein terroristischer Hintergrund

Der Mann, der im US-Bundesstaat Wisconsin mit einem Auto in einen Weihnachtsumzug raste und dabei fünf Menschen tötete, ist des fünffachen Mordes beschuldigt worden. Der Polizeichef der Stadt Waukesha, Dan Thompson, stellte klar, dass die Ermittler nicht von einem terroristischen Hintergrund ausgehen. Vielmehr sei der festgenommene Autofahrer offenbar nach einem häuslichen Streit geflohen. Der 39-jährige Mann habe mutmaßlich alleine gehandelt, sagte Thompson über den Autofahrer weiter. 

 

Mindestens 46 Tote bei Busunglück in Bulgarien

Bei einem schweren Busunglück in Bulgarien sind mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag auf der Struma-Autobahn etwa 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Sofia. Unter den Opfern seien auch Kinder. Mehrere Verletzte seien in ein Krankenhaus nach Sofia gebracht worden. Der Bus hatte offenbar kurz nach 2 Uhr morgens aus noch ungeklärten Gründen eine Leitplanke gerammt und sich dann überschlagen. Ersten Erkenntnissen zufolge gab es auch deshalb so wenige Überlebende, weil der Bus in Flammen stand. 
 

"Sea-Watch 4" wartet mit fast 500 Migranten auf Anlegeerlaubnis

Das deutsche Rettungsschiff "Sea-Watch 4" wartet mit 482 Migranten an Bord auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Wie der Betreiberverein Sea-Watch mitteilte, wurden die Menschen bei insgesamt sieben Einsätzen von seeuntüchtigen Booten aus dem Mittelmeer aufgenommen. Zuletzt seien 107 Menschen aus einem überfüllten Holzboot gerettet worden. Auf der italienischen Insel Lampedusa registrierten die Behörden in der Nacht zu Montag insgesamt fast 350 Menschen, die dort in mehreren Booten ankamen. Vor der Küste Kalabriens rettete Italiens Küstenwache zeitgleich fast 90 Menschen aus Seenot. 

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