23.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

23.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:25

Nachrichten von Montag, 23.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Reisekonzern Thomas Cook stellt den Betrieb ein

Der britische Reisekonzern Thomas Cook ist pleite. Ein Konkursverfahren wurde eingeleitet, wie der älteste Touristikkonzern der Welt mitteilte. Sämtliche Flüge wurden gestrichen. Betroffen sind etwa 600.000 Touristen, darunter Zehntausende Deutsche. Für britische Urlauber ist eine Rückholaktion geplant. Das deutsche Tochterunternehmen Condor erhält den Flugbetrieb dagegen aufrecht, wie das Unternehmen mitteilte. Thomas Cook hat weltweit 22.000 Angestellte, 9000 von ihnen sind in Großbritannien tätig.

 

Italien lässt gerettete Migranten in sizilianischen Hafen

Italien lässt nach Angaben der Hilfsorganisation SOS Méditerranée 182 gerettete Migranten vom Rettungsschiff "Ocean Viking" an Land. Die italienischen Behörden hätten den Überlebenden an Bord die sizilianische Hafenstadt Messina zugewiesen, teilte SOS Méditerranée mit. Das Schiff wird von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betrieben. Die Innenminister aus Deutschland, Frankreich, Italien und Malta sowie Vertreter der EU-Ratspräsidentschaft Finnland und der EU-Kommission beraten auf Malta über einen Verteilmechanismus von Migranten, die aus dem Mittelmeer gerettet wurden.

 

Israelische Araber unterstützen Wahlsieger Benny Gantz

Die Vereinte Liste der arabischen Parteien in Israel will den Wahlsieger Benny Gantz bei der Regierungsbildung unterstützen und den bisherigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu Fall bringen. Listen-Chef Aiman Auda gab die Unterstützung für den ehemaligen israelischen Generalstabschef Gantz zu Beginn der Gespräche mit Israels Präsident Reuven Rivlin über mögliche Regierungsbildungen bekannt. Rivlin sprach sich seinerseits für eine große "stabile Regierung" zwischen Netanjahus Likud-Partei und der Mitte-Rechts-Partei Blau-Weiß von Gantz aus.

 

Regierungen stellen Klimapläne vor

Auf einem Sondergipfel der Vereinten Nationen wollen Staats- und Regierungschefs an diesem Montag ihre Klimaschutzpläne für die kommenden Jahre vorstellen. Zu der Veranstaltung in New York wird auch die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg erwartet. UN-Generalsekretär António Guterres will mit Blick auf die Weltklimakonferenz im Dezember in Chile den Druck auf alle Länder erhöhen, da der Kampf gegen die Erderwärmung zu scheitern droht. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wird als Rednerin auftreten und die jüngsten Regierungsbeschlüsse vorstellen.

 

Israel will Stromversorgung der Palästinenser kappen

Israel will die Stromversorgung des Westjordanlands einschränken. Das palästinensische Gebiet soll teilweise keinen Strom mehr bekommen, wie der staatliche Energiekonzern ankündigte. Zur Begründung verwies der Konzern auf ausstehende Schulden der Palästinenser. Nach israelischen Angaben belaufen sie sich auf umgerechnet 438 Millionen Euro. Die palästinensische Autonomiebehörde sprach von Erpressung. Um die Bezahlung der Energierechnungen gibt es immer wieder Streit zwischen beiden Seiten. Israel hat schon mehrmals den Strom für die Palästinenser gekappt.

 

Erster deutscher Raumfahrer Sigmund Jähn ist tot

Der erste deutsche Raumfahrer, Sigmund Jähn, ist im Alter von 82 Jahren gestorben, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mitteilte. Der im Vogtland geborene Jähn wurde in der Sowjetunion zum Kosmonauten ausgebildet. 1978 flog er von Baikonur aus mit einer Sojus-Rakete zur Raumstation Saljut 6. Zusammen mit dem Kosmonauten Waleri Bykowski verbrachte Jähn sieben Tage, 20 Stunden und 49 Minuten im All. In der DDR genoss Jähn, zuletzt Generalmajor der Nationalen Volksarmee, große Popularität. Nach der Wiedervereinigung bildete er europäische Astronauten aus.

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