23.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

23.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 23.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Schimpfender Pegida-Demonstrant ist ein LKA-Beschäftigter

Der Demonstrant, der am Rande einer Pegida-Demonstration in Dresden gegen Filmaufnahmen von ZDF-Reportern vorging, ist nach Angaben des Sächsischen Innenministeriums ein Mitarbeiter des Landeskriminalamtes. Er sei bei dem Geschehen nicht im Dienst gewesen, sondern habe als Privatperson an der Versammlung teilgenommen, heißt es in einer Mitteilung. Über mögliche Konsequenzen werde das LKA entscheiden, wenn der Vorgang geklärt sei und der Betroffene zu den Vorkommnissen angehört worden sei. Bundesjustizministerin Katarina Barley forderte eine rasche und lückenlose Aufklärung des Falls.

 

USA und China verhängen neue Strafzölle gegeneinander

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China geht in eine neue Runde. Nachdem Washington am Donnerstag weitere Strafzölle auf Waren im Wert von 16 Milliarden Dollar in Kraft gesetzt hatte, aktivierte Peking Vergeltungszölle in gleicher Höhe. Die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt überziehen sich seit Monaten mit Strafzöllen und Drohungen. Deshalb wächst die Sorge vor einem globalen Konjunktureinbruch. Parallel zu den neuen Zöllen finden derzeit in Washington zum ersten Mal seit Juni Gespräche beider Seiten über den Handelsstreit statt, jedoch nicht auf hochrangiger politischer Ebene.

 

Kinder dürfen italienisches Rettungsschiff verlassen

Italien erlaubt einem Teil der 177 Migranten, die auf einem Schiff der Küstenwache im Hafen von Catania festsitzen, von Bord zu gehen. Die 29 Minderjährigen dürften an Land, sagte Innenminister Matteo Salvini in einem Facebook-Video. Zuletzt hatte er erklärt, er wolle die Bootsflüchtlinge erst von Bord lassen, wenn andere EU-Staaten verbindlich zusagten, die Menschen aufzunehmen. Die italienische Küstenwache hatte die Flüchtlinge vor einer Woche im Mittelmeer aufgenommen. Die Regierung in Rom hatte dem Schiff aber zunächst die Einfahrt in einen Hafen verweigert.

 

US-Präsident Trump widerspricht seinem früheren Anwalt

US-Präsident Donald Trump hat den eidesstattlichen Aussagen seines früheren Anwalts Michael Cohen über Schweigegeldzahlungen an zwei Frauen kurz vor der Wahl 2016 widersprochen. Er habe erst im Nachhinein davon erfahren, sagte Trump im Sender "Fox News". Zugleich bestritt er Verstöße gegen die Regeln zur Wahlkampf-Finanzierung und erklärte, bei dem Geld habe es sich um sein eigenes gehandelt. Cohen hatte den Präsidenten vor einem Gericht in New York belastet. Er sagte, dieser habe ihn im Wahlkampf 2016 angewiesen, Schweigegeld an zwei Frauen zu zahlen, die nach eigener Darstellung Affären mit Trump hatten.

 

Hausdurchsuchungen bei argentinischer Ex-Präsidentin Kirchner genehmigt

Das argentinische Parlament hat den Weg für Hausdurchsuchungen bei der früheren Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner frei gemacht. Hierzu hob der Senat einstimmig die Immunität der ehemaligen Staatschefin auf. Gegen Kirchner wird wegen angeblicher Verwicklung in ein weit verzweigtes Korruptionssystem während ihrer Amtszeit ermittelt. Als Senatsmitglied genoss sie bislang parlamentarische Immunität. Kirchner selbst stimmte ebenfalls für die Genehmigung der Hausdurchsuchungen. Die Anschuldigung der Korruption wies sie jedoch als politisch motivierte Verfolgung zurück.

 

Die Lage der Rohingya-Kinder ist fatal

Ein Jahr nach der gewaltsamen Vertreibung der Rohingya aus Myanmar leben im benachbarten Bangladesch immer noch rund 500.000 Kinder ohne Schule in Flüchtlingslagern. Allein im Flüchtlingslager Cox's Bazar in Bangladesch lebten mehr als 6000 unbegleitete Kinder, von denen die Hälfte die Eltern verloren habe, teilte die Hilfsorganisation Save the Children mit. Diese Kinder müssten sich in den Lagern eine vollständig neue Existenz aufbauen. Ohne Mutter oder Vater, und das in einer Umgebung, in der sie Risiken wie Menschenhandel und Kinderheirat ausgesetzt seien, erklärte die Hilfsorganisation.

 

Nach den Bauern fordern auch Waldbesitzer öffentliche Unterstützung

Die deutschen Waldbesitzer fordern mehr öffentliche Unterstützung, um die Wälder an den Klimawandel anpassen zu können. Die Klimaveränderungen seien die größte Bedrohung für die Wälder und damit die größte Herausforderung für die rund zwei Millionen Waldeigentümer in Deutschland, sagte Waldverbandsvertreter Philipp zu Guttenberg. Schäden durch Stürme, Trockenheit und Insekten nähmen auch hierzulande deutlich zu. Genaue Zahlen zu den Belastungen, die durch die lang anhaltende Trockenheit und Hitze dieses Jahr entstanden sind, gibt es aber noch nicht.

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