23.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

23.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:33

Nachrichten von Dienstag, 23.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

Politiker fordern Schutz für Christen im Ausland

Nach den blutigen Anschlägen in Sri Lanka beklagen Politiker von CDU, FDP und Grünen die gewachsene Bedrohung christlicher Minderheiten in vielen Staaten. Christen seien weltweit das Ziel radikaler Muslime, stellte der Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit, Markus Grübel, fest. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak fordert, die Unterdrückung von Christen deutlich anzusprechen.

 

Zahl der Toten nach Anschlägen in Sri Lanka gestiegen

Nach den verheerenden Selbstmordanschlägen auf Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka ist die Zahl der Todesopfer auf 310 gestiegen. Mehr als 500 Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt. 35 Personen wurden seit den Attentaten vom Ostersonntag festgenommen. Es herrschen Notstandsbestimmungen, die der Polizei und dem Militär besondere Befugnisse einräumen. Die Regierung vermutet, dass einheimische Islamisten die Anschläge verübten, die von einem internationalen Terrornetzwerk gesteuert wurden.

 

Neue IRA übernimmt Verantwortung für Todesschuss

Die militante Neue IRA hat die Schuld am Tod der Journalistin Lyra McKee eingeräumt. Die irische Untergrundorganisation schrieb an örtliche Medien, McKee sei "tragischerweise" im Zuge eines Angriffs getötet worden, als sie neben "feindlichen Kräften" gestanden habe. Zugleich bat die Gruppe die Angehörigen des Opfers "aufrichtig" um Verzeihung. Die Journalistin war am Donnerstag im nordirischen Londonderry tödlich getroffen worden, als ein Mann bei Ausschreitungen auf Polizisten schoss. Die Neue IRA lehnt das Karfreitagsabkommen von 1998 ab, das den Nordirland-Konflikt offiziell beendete.

 

Maas und Jolie kämpfen gegen sexuelle Gewalt

Bundesaußenminister Heiko Maas und die US-Schauspielerin Angelina Jolie haben sexuellen Missbrauch in Kriegsgebieten verurteilt. In einem gemeinsamen Gastbeitrag für die "Washington Post" verlangen sie bessere Ermittlungsmöglichkeiten und eine stärkere Unterstützung der Opfer. Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt würden weltweit taktisch in bewaffneten Konflikten eingesetzt. Viel zu oft kämen Täter straffrei davon. An diesem Dienstag debattiert der UN-Sicherheitsrat in New York über das Thema. UN-Sonderbotschafterin Jolie engagiert sich seit Jahren gegen sexuelle Gewalt.

 

Lange Haft für Mord an Moderatorin

Sechs Monate nach dem Mord an der bulgarischen Journalistin Wiktorija Marinowa ist der Angeklagte zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der Stadt Ruse sprach ihn schuldig, die TV-Moderatorin im Oktober vergewaltigt und ermordet zu haben. Der 21-Jährige hatte die Tat gestanden und damit eine lebenslange Freiheitsstrafe abgewendet. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um ein Verbrechen, das nicht mit Marinowas beruflicher Tätigkeit in Verbindung stand. Die Moderatorin hatte auch Kollegen interviewt, die zur mutmaßlichen Veruntreuung von EU-Geldern in Bulgarien recherchierten.

 

Trump klagt gegen Einsicht in seine Finanzverhältnisse

US-Präsident Donald Trump geht gerichtlich gegen das Bestreben der Opposition nach Einsicht in seine Finanzverhältnisse vor. Dazu reichte Trump eine Klage bei einem Bundesgericht in Washington ein. Er und der von seinen Söhnen geleitete Trump-Konzern wollen eine Aufforderung des Repräsentantenhauses abschmettern, Geschäfts- und Finanzdokumente für die parlamentarische Prüfung vorzulegen. Trumps Anwälte werfen den Demokraten vor, einen "politischen Krieg" gegen den Präsidenten zu führen.

 

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