23.01.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.01.2021
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

23.01.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:45

Nachrichten von Samstag, 23.01.2021 – langsam gesprochen als MP3

AstraZeneca kann weniger Impfstoff liefern

Der Pharmakonzern AstraZeneca liefert zunächst weniger Corona-Impfstoff an die EU als geplant. Sollte AstraZeneca Ende Januar die EU-Zulassung erhalten, werde die Menge zu Beginn niedriger sein, sagte eine Sprecherin des britisch-schwedischen Konzerns. Grund sei eine geringere Produktion an einem Standort in der europäischen Lieferkette. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sagte, man werde auf mehr Zuverlässigkeit bei den Lieferungen dringen und auf eine beschleunigte Verteilung der Dosen. Die "Bild"-Zeitung schreibt, das Vakzin müsse nach den entdeckten Mutationen angepasst werden.

 

Deutschland verschärft Einreiseregeln

Die Bundesregierung hat erstmals mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft, für die dann ab Sonntag verschärfte Einreiseregeln gelten. Wie das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite mitteilte, gehören dazu das Nachbarland Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA. Bisher hatte Deutschland nur zwischen Gebieten mit besonders ansteckenden Virusvarianten und "normalen" Risikogebieten unterschieden. Künftig gibt es drei Kategorien.

 

USA überprüfen Abkommen mit den Taliban

Die US-Regierung will ihr Abkommen vom Februar 2020 mit den radikalislamischen Taliban in Afghanistan auf den Prüfstand stellen. Man wolle kontrollieren, ob die Taliban ihre Verpflichtungen einhielten, sagte eine Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats. Der neue Sicherheitsberater Jake Sullivan habe dies seinem afghanischen Kollegen Hamdullah Mohib mitgeteilt. Konkret gehe es darum, ob die Taliban ihre Verbindungen zu terroristischen Gruppen beendet und die Gewalt in Afghanistan reduziert hätten. Zudem werde untersucht, ob sie ernsthafte Friedensgespräche mit der Regierung in Kabul führten.

 

Boeing möchte in Zukunft sauberer fliegen

Der US-Flugzeugbauer Boeing will bis zum Jahr 2030 vollständig mit Öko-Kraftstoffen angetriebene Passagiermaschinen entwickeln. Dafür habe Boeing bereits in den vergangenen Jahren Tests mit sogenannten nachhaltigen Flugzeugtreibstoffen vorgenommen, teilte das Unternehmen in Seattle mit. Zu diesen zählen unter anderem pflanzliche Stoffe, recycelte Haushaltsabfälle, gebrauchtes Küchenöl und Abgase aus Industrieanlagen. Nach Angaben des internationalen Luftfahrtverbands IATA können alternative Kraftstoffe den CO2-Ausstoß im Vergleich zu reinem Kerosin unterm Strich um 80 Prozent senken. 

 

Italien nimmt Tiktok ins Visier

Nach dem Tod eines zehnjährigen Mädchens verschärft die italienische Datenschutzbehörde die Nutzungsbedingungen für Tiktok. Der chinesische Kurzvideodienst müsse bis mindestens 15. Februar jeden Nutzer blockieren, dessen Alter das Unternehmen nicht überprüft habe, teilte die Behörde mit. Damit solle dafür gesorgt werden, dass das von Tiktok vorgegebene Mindestalter von 13 Jahren auch eingehalten werde. In Palermo war die Zehnjährige nach einer Tiktok-"Challenge" gestorben. Das Mädchen hatte sich bei der Mutprobe mit einem Gürtel bewusstlos gewürgt. Ärzte stellten später ihren Hirntod fest. 

 

Nächster Rückschlag für den BVB

Borussia Mönchengladbach hat zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Bundesliga Borussia Dortmund den nächsten schweren Dämpfer verpasst. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose siegte mit 4:2 gegen das Team aus Dortmund. Es war der erste Sieg der Gladbacher gegen den BVB seit fast sechs Jahren. Das Team vom Niederrhein, das in diesem Jahr noch unbesiegt ist, zog in der Tabelle an Dortmund vorbei auf Rang vier.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema