22.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 22.09.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

22.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:43

Nachrichten von Samstag, 22.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Merkel will Causa Maaßen noch am Wochenende klären

Der Fall des umstrittenen Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen wird nach einem Vorstoß von SPD-Chefin Andrea Nahles in der Koalition neu aufgerollt. Dabei drückt Kanzlerin Angela Merkel aufs Tempo. Sie will mit Nahles und CSU-Chef Horst Seehofer noch im Laufe des Wochenendes eine Lösung finden. Nahles hatte zuvor in einem Brief an Merkel und Seehofer auf die "durchweg negativen Reaktionen aus der Bevölkerung" verwiesen. Ursprünglich wollte Innenminister Seehofer Maaßen auf Kosten eines SPD-Staatssekretärs in sein Ministerium holen.

 

Attacke auf Militärparade im Iran

Bei einer Attacke auf eine Militärparade in der südwestiranischen Stadt Ahwas wurden dem Staatsfernsehen zufolge mehrere Menschen getötet und verletzt. Laut dem Bericht eröffneten mehrere Bewaffnete von einem Park aus das Feuer. Diese wurden als "Takfir" bezeichnet, ein Begriff, mit dem oft militante Islamisten umschrieben werden. Die Angreifer seien geflüchtet, hieß es weiter, würden aber von Sicherheitskräften verfolgt. Die Militärparade war zur Erinnerung an den Ersten Golfkrieg abgehalten worden. Der Krieg gegen den Irak hatte heute vor 38 Jahren begonnen.

 

Handelsgespräche zwischen USA und China auf Eis gelegt

Die chinesische Regierung hat nach einem Bericht des "Wall Street Journal" die für kommende Woche geplanten Handelsgespräche mit den USA abgesagt. Grund dafür sei die neueste Runde von Strafzöllen, die US-Präsident Donald Trump zu Wochenbeginn eingeläutet hatte. Ursprünglich wollte Chinas Vizepremier Liu He auf Einladung von Finanzminister Steven Mnuchin nach Washington reisen, um über eine Deeskalation des aktuellen Handelsstreits zwischen China und den USA zu reden. Aus US-Regierungskreisen hieß es, es gebe bislang keinen Termin für neue Gespräche.

 

Berlin und Ankara wollen engere Wirtschaftskontakte

Deutschland und die Türkei wollen den Staatsbesuch von Präsident Recep Tayyip Erdogan in der kommenden Woche zu einem Signal für den Ausbau ihrer Wirtschaftsbeziehungen machen. Deutsche Finanzhilfen für die Türkei seien aber kein Thema, hieß es nach einem Treffen der Finanz-, Wirtschafts- und Energieminister beider Länder in Berlin. Die Bundesregierung betonte ihr Interesse an einer wirtschaftlich stabilen Türkei. Der türkische Finanzminister Berat Albayrak, der Erdogans Schwiegersohn ist, erklärte, Berlin und Ankara müssten nicht in allen Punkten gleich denken.

 

Bekannter US-Waffenaktivist in Taiwan festgenommen

In den USA ist Cody Wilson bislang wegen seines Rechtsstreits um die Veröffentlichung von Bauplänen für Schusswaffen aus dem 3D-Drucker aufgefallen. Nun allerdings wirft die US-Polizei dem 30-Jährigen sexuellen Verkehr mit einer Minderjährigen vor. Er wurde in Taiwan gefasst und soll in Kürze ausgeliefert werden. Laut der Polizei im texanischen Austin soll Wilson gegen die Bezahlung von 500 Dollar Sex mit einer 16-Jährigen in einem Hotel gehabt haben. Später habe er erfahren, dass die Jugendliche zur Polizei gegangen sei. Daraufhin sei Wilson nach Taiwan gereist.

 

Tschechiens Präsident hält Reparationsfrage für erledigt

Tschechien will sich den in Polen lauter werdenden Forderungen nach deutschen Kriegsreparationen nicht anschließen. Präsident Milos Zeman sagte zum Abschluss seines dreitägigen Deutschland-Besuchs, bei seinem Treffen mit seinem Kollegen Frank-Walter Steinmeier habe er betont, dass man die Geschichte den Historikern überlassen solle. Zeman äußerte sich auch zur Alternative für Deutschland (AfD), die im aktuellen ARD-Deutschlandtrend erstmals zur zweitstärksten Partei aufrückt. Er finde es zweifelsohne sympathisch, dass die AfD gegen Immigration sei.

 

Stuttgart wieder sieglos

Der VfB Stuttgart wartet in der Fußball-Bundesliga weiter auf den ersten Saisonsieg. Am Freitagabend kamen die Schwaben zum Auftakt des 4. Spieltages gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf nicht über ein 0:0 hinaus.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema