22.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 22.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

22.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 22.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Vertraute von US-Präsident Trump schuldig

Zwei Mitstreiter von US-Präsident Donald Trump müssen wohl ins Gefängnis. In einem Betrugsprozess befanden die Geschworenen Trumps Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort in acht von insgesamt 18 Anklagepunkten für schuldig. Die meisten Vorwürfe gegen Manafort fallen allerdings in die Zeit vor dessen Tätigkeit als Trumps Wahlkampfchef. In einem weiteren Verfahren bekannte sich Trumps langjähriger Anwalt Michael Cohen schuldig, gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen zu haben. Beiden Vertrauten des US-Präsidenten drohen nun mehrjährige Haftstrafen.

 

USA, Frankreich und Großbritannien drohen Syrien mit Vergeltung beim Einsatz von Chemiewaffen

Die USA, Frankreich und Großbritannien wollen einschreiten, falls die syrische Armee bei ihrer Offensive zur Rückeroberung der Provinz Idlib Chemiewaffen einsetzt. In einer gemeinsamen Erklärung der drei UN-Vetomächte heißt es, sie seien "tief besorgt" über den Vorstoß der syrischen Truppen und wollten "angemessen auf jeden weiteren Einsatz chemischer Kampfstoffe reagieren". In Syrien wurden seit Beginn des Krieges 2011 dutzende Angriffe mit Chemiewaffen registriert, für die meisten machen westliche Staaten den syrischen Machthaber Baschar al-Assad verantwortlich.

 

Facebook löscht erneut hunderte falsche Accounts

Facebook hat nach eigenen Angaben Desinformationskampagnen aus Russland und dem Iran gestoppt. Mehr als 650 Seiten, Gruppen und Konten seien als "Netzwerke zur Irreführung von Menschen" identifiziert und entfernt worden, erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Die Maßnahme war demnach Teil des Kampfes gegen sogenannte Fake News vor den Kongresswahlen in den USA und Wahlen andernorts. Die US-Strafverfolgungsbehörden seien eingeschaltet worden.

 

Maas skizziert neue USA-Strategie

Deutschland soll nach den Vorstellungen von Bundesaußenminister Heiko Maas künftig ein "Gegengewicht" zu den USA bilden. In einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" fordert Maas eine "balancierte Partnerschaft" zu den Vereinigten Staaten. Konkret schlägt der Minister vor, gemeinsam mit anderen EU-Staaten von den USA unabhängige Zahlungssysteme einzurichten. Außerdem bringt er einen Europäischen Währungsfonds ins Gespräch. Die Veränderungen in der US-Politik hätten bereits vor der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten begonnen und dürften dessen Amtszeit absehbar überdauern, so Maas.

 

Starkes Erdbeben in Venezuela richtet Sachschäden an

Ein Erdbeben der Stärke 7,3 hat die Küste Venezuelas erschüttert. Berichte über Opfer oder schwerere Schäden liegen nicht vor. Nach US-Angaben befand sich das Epizentrum des Bebens in 123 Kilometern Tiefe. Das Beben war in mehreren Landesteilen zu spüren, auch in der 600 Kilometer entfernten Hauptstadt Caracas. In der kolumbianischen Hauptstadt Bogota wurden mehrere Häuser evakuiert, der internationale Flughafen stellte zeitweilig seinen Betrieb ein. Die Venezolaner leiden derzeit ohnehin unter einer ernsten Wirtschaftskrise, nach UN-Angaben sind 2,3 Millionen Menschen ins Ausland geflohen.

 

Italien setzt EU in Flüchtlingsfrage unter Druck

Im Streit um die Migranten an Bord eines Schiffs der italienischen Küstenwache erhöht die Regierung in Rom den Druck auf die EU-Partner. Innenminister Matteo Salvini erklärte, die Menschen dürften das Schiff erst verlassen, wenn andere Staaten sich bereit erklärten, einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen. Zugleich drohte er erneut damit, sie nach Libyen zurückzuschicken. Die EU-Kommission bemüht sich weiter um eine Lösung für die 177 Migranten an Bord der "Diciotti". Sie durfte am Montagabend den Hafen von Catania auf Sizilien anlaufen. Die Flüchtlinge durften aber nicht an Land gehen.

 

Brexit-Verhandlungen sollen intensiviert werden

Die Gespräche zwischen der Europäischen Union und Großbritannien über den britischen Ausstieg aus der EU sollen angesichts der weiterhin bestehenden Differenzen intensiviert werden. Nach einem Treffen mit dem britischen Brexit-Minister Dominic Raab sagte EU-Verhandlungsführer Michel Barnier, es werde von jetzt an durchgehend verhandelt. Bereits für die kommende Woche seien weitere Gespräche geplant. Die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU sollen bis zum Herbst abgeschlossen sein. Der Brexit ist für Ende März 2019 geplant.

 

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