22.02.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 22.02.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

22.02.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:29

Nachrichten von Montag, 22.02.2021 – langsam gesprochen als MP3

Corona: Inzidenzwerte stehen auf dem Prüfstand

Die Amtsärzte in Berlin fordern, im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht länger nur auf die Inzidenzwerte zu schauen. Es sei nicht zielführend, Eindämmungsmaßnahmen an Inzidenzen von 20, 35 oder 50 zu koppeln, zitiert die Berliner Zeitung "Tagesspiegel" eine Stellungnahme aller zwölf Amtsärzte in der Hauptstadt. Die Mediziner wollen stattdessen auf Infektionsprävention für Alte und Kranke setzen, um die Maßnahmen für andere Gruppen wie Schulkinder abmildern zu können. Ähnlich argumentiert der Chef des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen, der auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn berät.

 

Die USA gedenken ihrer 500.000 Corona-Toten

US-Präsident Joe Biden und seine Stellvertreterin Kamala Harris werden an diesem Montag der Hunderttausende Toten in der Corona-Pandemie gedenken. Zum Sonnenuntergang wollen Biden und Harris mit ihren Ehepartnern im Südportal des Weißen Hauses eine Schweigeminute halten, zudem sollen Kerzen entzündet werden. Vorher ist eine Ansprache von Biden im Weißen Haus geplant. Die USA dürften heute die Schwelle von 500.000 Corona-Toten überschreiten. In keinem anderen Land der Welt sind so viele Todesfälle im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2 Infektion bekannt.

 

EU sucht gemeinsame Linie im Umgang mit Russland

Die Außenminister der Europäischen Union beraten an diesem Montag über Sanktionen gegen Russland wegen des Umgangs mit dem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny. Die EU droht nach Angaben von Diplomaten damit, Konten von Verbündeten von Russlands Präsident Wladimir Putin einzufrieren und Reiseverbote zu verhängen. Österreichs Außenminister Alexander Schellenberg sagte, er erwarte eine breite Mehrheit für Sanktionen.

 

Atomkontrolleure bleiben vorerst im Iran

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEO kann ihre Kontrollen des iranischen Atomprogramms eingeschränkt fortsetzen. Bei seinem Besuch in Teheran sei ein akzeptables Ergebnis erzielt worden, sagte IAEO-Chef Rafael Grossi. Die Inspektionen sind Teil des Atomabkommens aus dem Jahr 2015, das den Iran vom Bau von Nuklearwaffen abhalten sollte. Die USA stiegen jedoch 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus der Vereinbarung aus. Ein Jahr später begann der Iran, Schritt für Schritt gegen Auflagen zu verstoßen.

 

Stichwahl in Niger - Bürger wählen neuen Präsidenten

In dem von Terror heimgesuchten westafrikanischen Land Niger haben die Bürger in einer Stichwahl über den nächsten Präsidenten abgestimmt. Der frühere Präsident Mahamane Ousmane trat gegen den früheren Außenminister Mohamed Bazoum an. Der scheidende Staatschef Mahamadou Issoufou sagte, dies sei ein großer Tag für den Niger. Erstmals in dessen Geschichte gebe es einen demokratischen Wechsel. Ergebnisse der Wahl werden Anfang der Woche erwartet.

 

US-Behörde lässt Boeing 777 prüfen

Nach dem Brand eines Triebwerks bei einer Passagiermaschine der Fluglinie United Airlines hat die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA Untersuchungen bei Maschinen des Typs Boeing 777 angeordnet. Nach dem Brand des Boeing-Triebwerks waren am Samstag Flugzeugteile in ein Wohngebiet nahe der US-Großstadt Denver gestürzt. Die Passagiermaschine musste kurz nach dem Start notlanden. Verletzt wurde niemand.

 

Hertha BSC Berlin wieder ohne Sieg

In der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC Berlin erneut eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Berliner verloren gegen Leipzig mit 0 zu 3. Augsburg und Leverkusen trennten sich 1 zu 1 unentschieden. Hoffenheim setzte sich gegen Bremen mit 4 zu 0 durch.

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