21.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 21.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

21.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:16

Nachrichten von Samstag, 21.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Millionen Aktivisten beteiligen sich an weltweitem Klimastreik

Die Aktivistin Greta Thunberg hat vor zehntausenden Menschen in New York die weltweiten Klima-Demonstrationen als "Welle der Veränderung" gefeiert. "Zusammen sind wir nicht aufzuhalten", sagte die 16-Jährige. Auch in anderen Städten der USA wie etwa Washington, Boston oder Portland gab es Demonstrationen. Zuvor waren bereits rund um den Globus Millionen Menschen dem Aufruf der Kampagne Fridays for Future zu einem weltweiten Klimastreik gefolgt. In Deutschland gingen nach Angaben der Veranstalter rund 1,4 Millionen Menschen auf die Straße.

 

US-Präsident Trump wegen eines Telefonats unter Druck

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, den Wortlaut eines brisanten Telefonats zu veröffentlichen. Hintergrund sind Berichte, wonach Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat mehrfach aufgefordert haben soll, Nachforschungen über Bidens Sohn Hunter anzustellen. Dieser arbeitete bei einer ukrainischen Firma. Ein US-Geheimdienstmitarbeiter habe bei einer internen Kontrollbehörde Beschwerde eingelegt, berichteten die "Washington Post" und "New York Times". Trump bezeichnete den Verdacht als "lächerlich".

 

USA verlegen weitere Soldaten nach Saudi-Arabien

Als Reaktion auf die Luftangriffe auf zwei saudische Ölanlagen schicken die USA zusätzliche Einheiten in das Königreich. Pentagonchef Mark Esper erklärte in Washington, dies geschehe auf Bitten Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate. Es gehe darum, die Saudis vor Raketen- und Drohnenangriffen zu schützen. US-Generalstabschef Joe Dunford sprach von einer "moderaten" Verstärkung, bei der es nicht um tausende Soldaten gehe. Die USA und ihr Verbündeter Saudi-Arabien machen den Iran für die Angriffe verantwortlich, der dies bestreitet.

 

UN sollen Menschenrechtsverletzungen in Venezuela überprüfen

Die massiven Vorwürfe zu Menschenrechtsverletzungen in Venezuela beschäftigen nun auch den UN-Menschenrechtsrat. Insgesamt 17 Staaten reichten bei dem Gremium in Genf einen entsprechenden Resolutionsentwurf ein. Darin wird das oberste Rechtsorgan der Vereinten Nationen aufgerufen, "außergerichtliche Hinrichtungen, das Verschwinden von Personen, willkürliche Verhaftungen sowie Folter zu untersuchen". Venezuela befindet sich seit Monaten in einer tiefen politischen Krise, in der sich Staatschef Nicolás Maduro und sein Gegner, Parlamentspräsident Juan Guaidó, einen Machtkampf liefern.

 

Spahn wirbt in Mexiko um Pflegekräfte

Qualifizierte mexikanische Pflegekräfte sollen künftig schneller eine Arbeitserlaubnis für Deutschland bekommen können. Eine entsprechende Vereinbarung wurde im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Mexiko-Stadt unterschrieben. Eine deutsche Dachorganisation soll die Pflegekräfte anwerben. Die mexikanischen Pflegeschulen haben laut Gesundheitsministerium "einen hervorragenden Ruf" und bilden deutlich über dem Bedarf aus. Gute Arbeitsbedingungen und Löhne für die Pflegekräfte aus dem lateinamerikanischen Land würden sichergestellt, betonte Spahn.

 

Malta ordnet Untersuchung zum Mord an Journalistin Galizia an

Fast zwei Jahre nach der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia hat die Regierung in Malta eine unabhängige Untersuchung des Falls angeordnet. Regierungschef Joseph Muscat beauftragte den pensionierten Richter Michael Mallia damit, die Hintergründe des bis heute nicht aufgeklärten Mordes zu ermitteln. Er kam damit einer entsprechenden Aufforderung des Europarates nach. Die 53-jährige Caruana Galizia war am 16. Oktober 2017 bei einem Autobombenanschlag getötet worden. Sie hatte regelmäßig über Korruption, Geldwäsche und Vetternwirtschaft in Malta geschrieben.

 

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