21.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 21.07.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

21.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:36

Nachrichten von Mittwoch, 21.07.2021 – langsam gesprochen als MP3

400 Millionen Euro für Wiederaufbau nach Hochwasser

Knapp eine Woche nach dem verheerenden Starkregen im Westen Deutschlands will die Bundesregierung an diesem Mittwoch die Soforthilfen für die Hochwasser-Gebiete beschließen. Der Bund wird 200 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt bereitstellen, wie aus dem Kabinettsentwurf hervorgeht. Die Länder werden diesen Betrag auf 400 Millionen Euro verdoppeln. Die Soforthilfe ist zur unmittelbaren Beseitigung der massiven Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gedacht.

 

Tote und Verwüstungen bei Überflutungen in China

Bei Überflutungen in der zentralchinesischen Provinz Henan sind in der Stadt Zhengzhou mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Bei Evakuierungen wurden nach Behördenangaben fast 200.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Infolge des Starkregens stünden zwei Dämme kurz vor dem Einsturz. Die Wassermassen hätten einen 20 Meter hohen Riss im Yietan-Damm bei der Stadt Luoyang verursacht, wodurch das Stauwerk "jederzeit einstürzen könnte", warnten die örtlichen Behörden.

 

Kolumbiens Regierung will geplante Steuerreform entschärfen

Nach wochenlangen Protesten hat die kolumbianische Regierung eine überarbeitete Version der geplanten Steuerreform ins Parlament eingebracht. Das "Sozialinvestitionsgesetz" lege den Grundstein dafür, die Schwächsten zu erreichen und jungen Menschen Beschäftigungs- und Bildungschancen zu bieten, erklärte Präsident Iván Duque auf Twitter. Die Reform hatte heftige Kritik ausgelöst, weil sie vor allem zulasten der Mittel- und Unterschicht gegangen wäre. Nun sollen die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf einige Waren sowie die Ausweitung der Zahl der Einkommenssteuerpflichtigen gestrichen werden.

 

Polizist an rassistischem Überfall beteiligt

An einem rassistischen Übergriff auf einen 20-jährigen Somalier in Chemnitz ist nach offiziellen Angaben auch ein Polizeibeamter beteiligt gewesen. Er gehörte demzufolge zu einer Gruppe, die den Somalier am vergangenen Samstag in einem Bus angegriffen hatte. Das Opfer wurde zu Boden geworfen und leicht verletzt. Ermittelt wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, gegen den Beamten leitete die Polizeidirektion Zwickau außerdem ein Disziplinarverfahren ein.

 

WHO-Chef lobt Organisatoren der Olympischen Spiele

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat die Olympia-Organisatoren für ihre Corona-Maßnahmen gelobt. Sie hätten "ihr Bestes getan", um die Spiele so sicher wie möglich zu machen, sagte Tedros als Gastredner bei der 138. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Das Zeichen des Erfolgs sei nicht, dass es keine Corona-Fälle während der Olympischen Spiele in Tokio gebe. Vielmehr sei das schnelle Erkennen und Isolieren auftretender Neuinfektionen entscheidend, betonte Tedros.

 

Erster olympischer Wettbewerb in Japan gestartet

Die Olympischen Spiele in Japan haben mit einem Jahr Verspätung mit dem ersten Wettbewerb begonnen. In Fukushima eröffneten die Softballerinnen von Gastgeber Japan und Australien die eigentlich für 2020 geplanten Sommerspiele. Die offizielle Eröffnungsfeier des größten Sportfests der Welt findet am Freitag statt. Der "Vorstart" der Spiele war mit großer symbolischer Bedeutung in das rund 250 Kilometer nördlich von Tokio gelegene Fukushima vergeben worden - in die Region, in der die Atomkatastrophe schwere Schäden hinterlassen hatte.

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