21.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 21.02.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

21.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:47

Nachrichten von Donnerstag, 21.02.2019 – langsam gesprochen als MP3

Gipfel zu Missbrauch in katholischer Kirche beginnt

Nach Jahrzehnten voller Skandale beginnt im Vatikan an diesem Donnerstag eine internationale Konferenz gegen sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche. Auf Einladung von Papst Franziskus beraten unter anderem die Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen, wie die lange vertuschte sexualisierte Gewalt an Kindern künftig zu verhindern ist. Unter den Teilnehmern sind auch Missbrauchsopfer aus allen Kontinenten. Am Sonntag will Papst Franziskus die Ergebnisse in einer Grundsatzrede zusammenfassen. Es ist das erste internationale Gipfeltreffen zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche.

 

Britische Minister drohen May mit Rebellion

Mehrere britische Minister wollen der Regierungschefin Theresa May einem Zeitungsbericht zufolge im Parlament die Gefolgschaft verweigern, wenn sie nicht einer Brexit-Verschiebung zustimmt. So hätten prominente Kabinettsmitglieder wie Arbeitsministerin Amber Rudd, Justizminister David Gauke und Wirtschaftsminister Greg Clark May aufgefordert, den für Ende März geplanten Austritt des Landes aus der EU zu verschieben und damit die Möglichkeit eines "No-Deal"-Brexits vom Tisch zu nehmen. Andernfalls würden sie mit 20 weiteren Abgeordneten für eine Initiative der oppositionellen Labour-Patei stimmen.

 

USA wollen geläuterte IS-Anhängerin nicht aufnehmen

Die USA verweigern einer in Syrien inhaftierten IS-Anhängerin die Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Außenminister Mike Pompeo erklärte, die 24-jährige Hoda Muthana sei keine US-Bürgerin. Laut ihrem Anwalt wurde Muthana aber in den USA geboren und besitzt die Staatsbürgerschaft. Die Frau war nach eigenen Angaben 2014 nach Syrien zur Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) gereist. Inzwischen bereue sie, die Islamisten unterstützt zu haben. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende europäische Staaten aufgefordert, ihre Staatsbürger aus Syrien zurückzunehmen und vor Gericht zu stellen.

 

Starke Konkurrenz für Israels Regierungschef Netanjahu bei Neuwahlen

Vor den vorgezogenen Parlamentswahlen in Israel haben die beiden wichtigsten Herausforderer von Regierungschef Benjamin Netanjahu ein Bündnis geschmiedet. Ex-Generalstabschef Benny Gantz und der Zentrumspolitiker Jair Lapid kündigten die Bildung einer gemeinsamen Liste an. Im Falle eines Erfolgs bei der Wahl am 9. April wollen sie sich demnach als Regierungschefs abwechseln. Netanjahu steht wegen Korruptionsvorwürfen stark unter Druck. Benny Gantz hatte im Dezember seine Partei "Widerstandskraft für Israel" gegründet, die in Umfragen auf den zweiten Platz vorrückte.

 

Viele Tote bei Feuer in Altstadt von Dhaka

Bei einem Großbrand in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka sind mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, wird nach weiteren Opfern gesucht. Mindestens 50 Menschen kamen ins Krankenhaus. Das Feuer sei am Mittwochabend im Erdgeschoss eines vierstöckigen Gebäudes in der Altstadt Dhakas ausgebrochen, bevor es sich auf benachbarte Häuser ausbreitete. Offiziellen Angaben zufolge wurden in den Wohnhäusern auch Chemieprodukte gelagert. Inzwischen ist der Brand weitgehend unter Kontrolle. Die Ursache ist noch nicht geklärt.

 

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