20.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.09.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:14

Nachrichten von Montag, 20.09.2021 – langsam gesprochen als MP3

Letztes Triell der Kanzlerkandidaten vor der Bundestagswahl

Eine Woche vor der Bundestagswahl haben sich die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen einen letzten direkten Schlagabtausch im deutschen Fernsehen geliefert. SPD-Kandidat Olaf Scholz und Grünen-Bewerberin Annalena Baerbock betonten Gemeinsamkeiten unter anderem bei der Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Baerbock warf Scholz aber auch ein "Weiter so" beim Klimaschutz vor. Unions-Kandidat Armin Laschet warnte erneut vor einer Koalition von SPD und Grünen mit der Linkspartei. In einer ersten Umfrage nach dem sogenannten Triell sah eine Mehrheit der Zuschauer Scholz als Gewinner.

 

Kremlpartei gewinnt Duma-Wahl in Russland

Bei der Parlamentswahl in Russland ist die Partei von Präsident Wladimir Putin wie erwartet stärkste Kraft geworden, hat aber zugleich einen Dämpfer hinnehmen müssen. Nach Auszählung von rund der Hälfte der Stimmen liegt die Kremlpartei Geeintes Russland bei etwa 46 Prozent. Das sind rund acht Prozentpunkte weniger als bei der vorangegangenen Wahl 2016. Ob die Partei eine absolute Mehrheit in der Staatsduma erreicht, hängt von der Zahl der Direktmandate ab. Die Opposition um Kremlgegner Alexej Nawalny, der seit Anfang des Jahres im Gefängnis sitzt, war bei der Wahl chancenlos.

 

Tote Migranten an der Grenze zwischen Polen und Belarus

In Polen sind nahe der Grenze zu Belarus drei Menschen tot aufgefunden worden. Die Personen hätten versucht, illegal einzureisen, teilte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki auf Facebook mit. Auf belarussischer Seite sei zudem eine tote Frau entdeckt worden. Bei ihr soll es sich um eine Irakerin handeln. Die Hintergründe der Todesfälle sind noch unklar. Die Europäische Union beschuldigt den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, Flüchtlinge aus Krisenregionen gezielt an die EU-Außengrenze zu bringen.

 

Massenabschiebungen aus den USA nach Haiti

US-Grenzbeamte haben über das Wochenende 3300 überwiegend haitanische Migranten aus einem behelfsmäßigen Lager am Rio Grande in Texas in andere Orte verlegt. Ziel sei, in dieser Woche die insgesamt fast 12.700 Migranten "so schnell wie möglich abzufertigen", sagte der Chef der US-Grenzpatrouille, Raul Ortiz, im Grenzort Del Rio. Die US-Behörden kündigten tägliche Rückführungsflüge an. In dem Lager unter der Brücke, die Ciudad Acuna in Mexiko und Del Rio in Texas verbindet, halten sich vor allem Haitianer auf, die vor Armut, Kriminalität und Naturkatastrophen aus ihrer Heimat geflohen sind.

 

Trudeau muss um Wiederwahl bangen

In Kanada sind an diesem Montag rund 25 Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Premierminister Justin Trudeau, der die Wahl wegen vermeintlich guter Chancen um zwei Jahre vorgezogen hatte, muss um seine Wiederwahl bangen. Laut Umfragen könnte es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen seiner liberalen Partei und den Konservativen geben. Trudeau ist seit 2015 Regierungschef in Kanada. Er wurde bei seinem Amtsantritt als Erneuerer gefeiert. Später ließ die Popularität des 49-Jährigen etwas nach. Seit zwei Jahren führt er nur noch eine Minderheitsregierung an.

 

Evakuierungen nach Vulkanausbruch auf Kanareninsel La Palma

Auf der spanischen Kanareninsel La Palma ist erstmals seit 50 Jahren wieder ein Vulkan ausgebrochen. Nach zunächst heftigen Explosionen schleuderte der Vulkan aus mindestens sieben Schloten Lava-Fontänen, Steine und Asche. Die Behörden riefen die Alarmstufe rot eines Vulkannotfallplanes aus. Wegen sich nähernder Lava wurden etwa 5000 Menschen aus mehreren Ortschaften an der Westküste der Insel evakuiert. Berichte über Verletzte gibt es bislang nicht. Das Ausbruchsgebiet befinde sich in einem unbesiedelten Bereich der Insel, berichtete ein lokaler TV-Sender.

 

"The Crown" räumt bei Emmy Awards ab

Die Netflix-Serie "The Crown" ist der große Sieger der diesjährigen Emmy Awards: Die Produktion über das britische Königshaus gewann in sieben wichtigen Kategorien den bedeutendsten Fernsehpreis der Welt. Neben Auszeichnungen für Drehbuch, Regie und in allen vier Schauspieler-Kategorien gewann "The Crown" auch den Hauptpreis als beste Dramaserie des Jahres. In den Comedy-Kategorien war "Ted Lasso" mit insgesamt vier Auszeichnungen der große Gewinner. Die Serie über einen US-Football-Trainer, der sich im britischen Profifußball durchsetzt, wurde unter anderem zur besten Comedyserie gekürt.

 

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