20.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.06.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

20.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 05:49

Nachrichten von Donnerstag, 20.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

Iran schießt nach eigenen Angaben US-Drohne ab

Der Iran hat nach eigenen Angaben eine US-Drohne über seinem Gebiet abgeschossen. Eine "amerikanische Spionage-Drohne" sei getroffen worden, als sie in der südlichen Provinz Hormosgan in den iranischen Luftraum eingedrungen sei, teilten die Revolutionsgarden mit. Dabei soll es sich der iranischen Nachrichtenagentur Irna zufolge um eine Drohne vom Typ RQ-4 Global Hawk handeln. Ein Sprecher des US-Militärs erklärte, dass kein amerikanisches Fluggerät über dem Iran im Einsatz gewesen sei. Die Spannungen zwischen Washington und Teheran haben sich in den vergangenen Wochen drastisch verschärft.

 

Mexiko billigt NAFTA-Nachfolgeabkommen

Inmitten von Spannungen mit Washington hat Mexiko als erster Vertragspartner das neue Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada ratifiziert. Der Senat des lateinamerikanischen Landes billigte das Abkommen in einer Sondersitzung mit 114 zu vier Stimmen. Das USMCA genannte Abkommen ist eine der weltweit größten Vereinbarungen dieser Art. Es betrifft fast 500 Millionen Menschen und deckt ein Gebiet mit einer Gesamtwirtschaftsleistung von knapp 23 Billionen Dollar ab.

 

Riad bezeichnet Khashoggi-Bericht als unglaubwürdig

Saudi-Arabien hat einen UN-Bericht über die mögliche Verstrickung von Kronprinz Mohammed bin Salman in den Mord an dem regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi zurückgewiesen. Darin seien klare Widersprüche und haltlose Anschuldigungen enthalten, hieß es aus Riad. UN-Sonderberichterstatterin Agnès Callamard hatte zuvor erklärt, gegen Mohammed bin Salman sollte wegen Khashoggis Ermordung im saudischen Konsulat in Istanbul ermittelt werden. Es gebe glaubwürdige Hinweise auf eine persönliche Verantwortung des Kronprinzen.

 

Weg frei für mehr Kohlestrom in den USA

Die US-Umweltbehörde EPA hat ein Regelwerk für Kohlekraftwerke aus der Regierungszeit von Barack Obama zurückgenommen. Der von US-Präsident Donald Trump eingesetzte EPA-Direktor Andrew Wheeler präsentierte neue Vorgaben, die wesentlich lockerer sind. So wird darin auf landesweit einheitliche Vorschriften für den Ausstoß von Kohlendioxid verzichtet. Alte Kohlekraftwerke könnten damit länger am Netz bleiben als dies nach dem Obama-Plan möglich gewesen wäre.

 

Chinas Präsident Xi Jinping besucht erstmals Nordkorea

Erstmals seit 14 Jahren besucht ein chinesischer Präsident wieder Nordkorea. Präsident Xi Jinping traf zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Pjöngjang ein. Der Besuch weckt in der Region auch die Hoffnung, Xi könnte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zur Wiederaufnahme der derzeit festgefahrenen Verhandlungen mit den USA über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm überreden. Es ist die erste Reise Xis in das abgeschottete Nachbarland, nachdem Kim bereits viermal China besucht hatte. Beide Länder feiern in diesem Jahr den 70. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen.

 

Johnson hängt seine Konkurrenten ab

In Großbritannien hat Ex-Außenminister Boris Johnson seinen Vorsprung im Rennen um das Amt des konservativen Parteichefs und künftigen Premierministers weiter ausgebaut. In der dritten Auswahlrunde erhielt Johnson 143 der 313 Stimmen aus der Tory-Fraktion. Ebenfalls eine Runde weiter sind Außenminister Jeremy Hunt, Umweltminister Michael Gove und Innenminister Sajid Javid. Entwicklungshilfeminister Rory Stewart, der sich als einziger Kandidat vehement gegen einen Brexit ohne Abkommen ausgesprochen hatte, schied hingegen aus.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema