20.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:57

Nachrichten von Montag, 20.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

Österreichs Kanzler will FPÖ-Minister entlassen

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will nach dem Rücktritt von Heinz-Christian Strache noch einen weiteren Spitzenpolitiker der FPÖ loswerden. Nach Angaben von Kanzleramtsminister Gernot Blümel ist Kurz nicht bereit, mit Innenminister Herbert Kickl weiterzuregieren. Blümel begründete dies mit der Notwendigkeit einer lückenlosen Aufklärung nach Auftauchen des sogenannten Ibiza-Videos. Die FPÖ wiederum droht, im Fall einer Entlassung Kickls verließen alle ihre Regierungsmitglieder umgehend das Kabinett. Die Neuwahl des Parlaments ist für September geplant.

 

Neuer ukrainischer Präsident wird ins Amt gewählt

Einen Monat nach seiner Wahl ist Wolodymyr Selenskyj auch offiziell neuer Präsident der Ukraine. Der frühere Komiker legt zur Zeit bei einer feierlichen Sitzung des Parlaments den Amtseid ab. An der Zeremonie nehmen auch ausländische Staatsgäste teil; Deutschland wird vom früheren Bundespräsidenten Christian Wulff vertreten. Selenskyj verfügt im Parlament über keine eigene Mehrheit, um Reformen durchzusetzen. Es gibt daher schon Spekulationen, der 41-Jährige werde sich nicht lange an der Macht halten können.

 

Trump droht dem Iran mit Vernichtung

Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit dessen Zerstörung gedroht. Auf Twitter schrieb Trump: "Wenn der Iran kämpfen will, dann wird das das offizielle Ende des Iran." Weiter forderte er das Land auf, den Vereinigten Staaten nie wieder zu drohen. Zuvor hatte sich der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden kämpferisch geäußert. Zwar wollten der Iran und seine Revolutionsgarden keinen Krieg, betonte Hussein Salami der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Isna zufolge. Allerdings hätten sie anders als die US-Truppen keine Angst vor dem Tod.

 

Huawei bekommt Probleme mit Smartphones

Der Konfrontationskurs von US-Präsident Donald Trump gegen chinesische Telekommunikationsunternehmen bringt den Smartphone-Hersteller Huawei in ernste Probleme. Das Unternehmen darf künftig die offizielle Version des Handy-Betriebssystems Android nicht mehr nutzen. Das hat der US-Konzern Google als Hersteller von Android bekannt gegeben. Es bedeutet, dass Huawei-Smartphones keine offiziellen Updates mehr bekommen und neue Geräte deutlich weniger Funktionen haben. Die USA verdächtigen Huawei, Spionagesoftware in seine Geräte einzubauen.

 

Sudans Militärrat und Opposition verhandeln wieder

Im Sudan haben nach internationalen Appellen das Militär und die Opposition ihren Dialog über eine zivile Übergangsregierung wieder aufgenommen. Wie der Militärische Übergangsrat mitteilte, wurden die Gespräche am Sonntagabend fortgesetzt. Der Militärrat hatte sie am Mittwoch unterbrochen und die oppositionellen Demonstranten in der Hauptstadt Khartum aufgefordert, Straßenblockaden abzubauen. Am Freitag wurden daraufhin mehrere Barrikaden entfernt. Nach dem Sturz des autoritären Staatschefs Omar al-Baschir vor einem Monat war zunächst ein Militärrat eingesetzt worden.

 

Italien lässt Migranten von "Sea-Watch 3" an Land

Die verbliebenen 47 Migranten auf dem privaten deutschen Rettungsschiff "Sea-Watch 3" sind in Italien an Land gelassen worden. Die Menschen waren zuvor von dem Rettungsschiff auf ein Polizeiboot umgestiegen. Die "Sea-Watch 3" wurde beschlagnahmt. Die Aufnahme der Migranten geschah offenbar gegen den Willen von Innenminister Matteo Salvini. Er äußerte sich im sozialen Netzwerk Twitter verärgert über die Entwicklungen. Die "Sea-Watch 3" hatte vergangenen Mittwoch vor der Küste Libyens insgesamt 65 Migranten gerettet. Am Freitag durften bereits 18 Menschen auf Lampedusa an Land gehen.

 

Rakete explodiert in Sicherheitszone in Bagdad

In der irakischen Hauptstadt Bagdad ist in der hoch gesicherten Grünen Zone eine Rakete eingeschlagen. Verletzte habe es nicht gegeben, teilte das irakische Militär mit. In der Grünen Zone liegen unter anderem Ministerien, das Parlament und Botschaften westlicher Staaten. Aus Angst vor Terroranschlägen ist der Zugang stark beschränkt. Die USA hatten einen Teil ihrer Botschaftsmitarbeiter wegen Spannungen in der Region erst vor wenigen Tagen abgezogen. Auch die Bundeswehr hatte ihren Ausbildungseinsatz im Irak deshalb kurzzeitig ausgesetzt, er soll jedoch fortgesetzt werden.

 

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