19.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 19.11.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

19.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:36

Nachrichten von Montag, 19.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

Prozess gegen drei prominente Demokratie-Aktivisten in Hongkong begonnen

Zum Auftakt des Prozesses gegen drei Anführer der Demokratie-Bewegung in Hongkong haben die Angeklagten auf nicht schuldig plädiert. Der Soziologe Chan Kin Man, der Jurist Benny Tai und der Baptistenpfarrer Chu Yiu Ming wiesen vor einem Gericht in der chinesischen Sonderverwaltungszone den Vorwurf der Störung der öffentlichen Ordnung zurück. Die Staatsanwaltschaft wirft den Aktivisten vor, bei Demonstrationen 2014 zur "rechtswidrigen Blockade öffentlicher Plätze und Straßen" beigetragen zu haben. Bei einer Verurteilung drohen Chan, Tai und Chu Haftstrafen von bis zu sieben Jahren.

 

Jemens Huthi-Rebellen setzen Angriffe aus

Im Bürgerkriegsland Jemen haben sich die Huthi-Rebellen grundsätzlich zu einer Waffenruhe bereiterklärt. Als Zeichen des guten Willens setze man die Raketen- und Drohnenangriffe aus, heißt es in einer Erklärung des Obersten Revolutionskomitees der Aufständischen. Damit sollte den Feinden jeder Vorwand genommen werden, keine Friedensgespräche zu führen und die "Belagerung" des Jemen fortzusetzen. Die Huthi hatten vor allem das Nachbarland Saudi-Arabien immer wieder mit Raketen attackiert, das mit Luftangriffen gegen die Rebellen vorgeht. Die UN hoffen auf Friedensgespräche noch in diesem Jahr.

 

Trumps Republikaner bauen Mehrheit im Senat aus

Mehr als zehn Tage nach den Kongresswahlen in den USA steht endlich fest, wer den Senatssitz für den Bundesstaat Florida in Washington errungen hat. Mit einem knappen Vorsprung von etwa 10.000 Wählerstimmen konnte sich der Republikaner Rick Scott gegen den Demokraten Bill Nelson durchsetzen, wie aus einer Übersicht des Wahlamtes hervorgeht. Mit seinem Sieg wächst die Mehrheit der Konservativen um Präsident Donald Trump im Senat um einen Sitz auf nunmehr 52 von insgesamt 100. Zuvor waren die Stimmzettel wegen des äußerst geringen Abstands zwischen den Kandidaten per Hand neu ausgezählt worden.

 

Debatte in CDU und CSU über Migrationspakt geht weiter

In der Union hält die Debatte über die Haltung Deutschlands zum UN-Migrationspakt an. Das Abkommen sei wichtig, um Migration zu steuern, und liege daher im Interesse Deutschlands, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU). Dagegen erklärte der CSU-Politiker Peter Ramsauer, er könne den Pakt nicht mittragen. Sie reagierten damit auf einen Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn, der eine Debatte über den Pakt auf dem CDU-Parteitag im Dezember fordert. Die rechtlich nicht bindende Übereinkunft soll Standards im Umgang mit Flüchtlingen festschreiben.

 

Steinmeier will engere Partnerschaft mit Südafrika

Mit Frank-Walter Steinmeier besucht ab diesem Montag erstmals seit 20 Jahren wieder ein deutscher Bundespräsident Südafrika. Angesichts globaler Herausforderungen durch Klimawandel, Handelskonflikte und Migration setze er auf eine engere Zusammenarbeit mit dem wichtigen Partnerland, sagte Steinmeier der südafrikanischen Zeitung "Sunday Times". Die Zeit sei reif für einen neuen Aufbruch in den bilateralen Beziehungen. Steinmeier wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Er beginnt seinen Staatsbesuch in Johannesburg, wo er im Apartheid-Museum eine Rede halten wird.

 

Ermittlungserfolg für Maltas Polizei im Mordfall Galizia

Gut 13 Monate nach der Ermordung der maltesischen Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia sind die Hintermänner der Tat offenbar identifiziert. Die Zeitung "The Sunday Times of Malta" berichtet unter Berufung auf ranghohe, namentlich nicht genannte Polizeivertreter, eine Gruppe von mindestens zwei maltesischen Staatsangehörigen habe die Ermordung der 53-Jährigen in Auftrag gegeben, um sie endgültig zum Schweigen zu bringen. Die Ermittlungen seien weit fortgeschritten. Im Fokus der Recherchen Galizias standen Korruption, Geldwäsche und Vetternwirtschaft politischer Kreise in dem EU-Staat.

 

Proteste gegen steigende Spritpreise auch in Bulgarien

Tausende aufgebrachte Menschen haben in der bulgarischen Hauptstadt Sofia und anderen Städten gegen die gestiegenen Treibstoffpreise und die schwierigen Lebensbedingungen im ärmsten EU-Land protestiert. Kraftstoffpreise und Einkommen passten nicht zueinander. Die Demonstranten blockierten mit ihren Fahrzeugen vorübergehend die beiden Autobahnen von Sofia bis zum Schwarzen Meer. Kurze Blockaden gab es auch an Grenzübergängen zur Türkei und zu Griechenland. Die Protestteilnehmer forderten den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Boiko Borissow und einen "Systemwechsel".

 

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