19.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 19.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

19.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 19.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

EU-Freihandelszone mit Mercosur-Staaten vor dem Aus

Österreich bringt das geplante Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten ins Wanken. Der EU-Unterausschuss im österreichischen Nationalrat stimmte gegen die Vereinbarung und verpflichtete damit die Regierung, im EU-Rat ebenfalls dagegen zu stimmen. Dort müssen Entscheidungen aber einstimmig erfolgen. Nach Jahren hatten sich die EU und die vier Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay auf das Abkommen geeinigt. Das Verhalten Brasiliens zu den Waldbränden im Amazonasgebiet hatte aber zuletzt für Kritik an der Vereinbarung gesorgt.

 

Trump kündigt neue Sanktionen gegen den Iran an

Nach dem Angriff auf saudische Ölanlagen hat US-Präsident Trump neue Sanktionen gegen den Iran angekündigt. Er habe Finanzminister Steven Mnuchin angewiesen, die Strafmaßnahmen erheblich zu verschärfen, erklärte Trump. Einzelheiten blieben zunächst unklar. Der US-Präsident äußerte sich zu einer möglichen militärischen Reaktion zurückhaltender als zuletzt. Noch immer widersprechen sich die Konfliktparteien, wer für die Angriffe auf Raffinerien in Saudi-Arabien verantwortlich sei. Die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannten sich zu den Atttacken. Die USA beschuldigten dagegen den Iran.

 

Amnesty International prangert erneut Arbeitsbedingungen in Katar an

Rund drei Jahre vor dem Beginn der Fußball-WM 2022 hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erneut Vorwürfe gegen das Gastgeberland Katar erhoben. Die Arbeitsbedingungen von Gastarbeitern seien trotz Reform-Versprechungen unverändert katastrophal. Demnach werden viele Arbeiter monatelang nicht bezahlt, von den katarischen Behörden erhalten sie kaum Unterstützung. Man fordere, der schändlichen Ausbeutung endlich ein Ende zu setzen, heißt es in dem Amnesty-Bericht. Nach internationalen Protesten an den Arbeitsbedingungen für Ausländer hatte Katar 2017 Verbesserungen versprochen.

 

Manager nach Atomunglück von Fukushima freigesprochen

Achteinhalb Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima sind drei ehemalige Manager des Kraftwerksbetreibers Tepco vom Vorwurf der Fahrlässigkeit mit Todesfolge freigesprochen worden. Ein Gericht in Tokio kam zu dem Schluss, die Angeklagten könnten nicht für die Folgen des Unglücks in dem Atomkraftwerk verantwortlich gemacht werden. Im Falle einer Verurteilung hätten den Männern bis zu fünf Jahre Haft gedroht. In Fukushima war 2011 nach einem schweren Erdbeben und Tsunami das Kühlsystem ausgefallen, in mehreren Reaktoren kam es zur Kernschmelze. Es war der schwerste Atomunfall seit Tschernobyl.

 

Greta Thunberg fordert US-Abgeordnete zum Kampf gegen Klimawandel auf

Greta Thunberg hat den US-Kongress zu entschlossenem Handeln gegen den Klimawandel aufgerufen. In einer Rede forderte die schwedische Aktivistin die Abgeordneten dazu auf, die Wissenschaft zu unterstützen und Maßnahmen zu ergreifen. Thunberg reist seit über zwei Wochen durch die Vereinigten Staaten und trifft Politiker und Klimaschützer. Am Montag hatte sie der frühere US-Präsident Barack Obama in Washington empfangen. Er nannte Thunberg eine der größten Verteidigerinnen des Planeten.

 

Central Park wird für 110 Millionen Dollar renoviert

Der berühmte New Yorker Central Park soll für 110 Millionen Dollar renoviert werden. Umgebaut wird der nördliche Teil des Parks. Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2021 beginnen und drei Jahre dauern. Es handelt sich um das größte Bauprojekt des Parks seit seiner Gründung im Jahr 1980. Der Norden der Grünanlage bekommt normalerweise weniger Aufmerksamkeit als der aus Filmen und Serien bekannte Süden. Mehr als 40 Millionen Menschen kommen jedes Jahr in den Central Park - nur rund 2,5 Millionen schauen jedoch am Nordende vorbei. 

 

Gerichtsstreit um Kirchenasyl beendet

Das Amtsgericht Sonthofen hat das Verfahren gegen einen evangelischen Pfarrer eingestellt, der einem afghanischen Flüchtling Kirchenasyl gewährt hatte. Der 64-Jährige muss jedoch eine Geldbuße in Höhe von 3.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen. Der Pfarrer hatte sich vor Gericht verantworten müssen, weil er einen afghanischen Flüchtling mehr als ein Jahr lang im Kirchenasyl beherbergt hatte. Die Justiz warf ihm deshalb Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt vor. Auch das Verfahren gegen den Flüchtling stellte das Gericht wegen geringer Schuld ein.

 

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