19.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 19.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

19.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:06

Nachrichten von Montag, 19.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Supertanker mit iranischem Öl verlässt Gibraltar

Der in Gibraltar wochenlang festgehaltene iranische Öltanker ist mit unbekanntem Ziel losgefahren. Das bestätigte die iranische Botschaft in London. Das Schiff habe Gibraltar in Richtung internationale Gewässer verlassen, hieß es. Das inzwischen von "Grace 1" in "Adrian Darya 1" umbenannte Schiff ist mit 2,1 Millionen Barrel iranischem Rohöl beladen. Die Behörden von Gibraltar hatten es wegen des Verdachts festgehalten, dass das Rohöl nach Syrien gebracht werden sollte. Dies wäre ein Verstoß gegen EU-Sanktionen gewesen. Der Iran erklärte, die Ladung sei nicht für Syrien gedacht.

 

UN-Flüchtlingshilfe würdigt weltweiten Einsatz von Helfern

Die Zahl der Flüchtlinge ist laut Vereinten Nationen auf einem neuen Höchststand angekommen. Demnach flüchteten derzeit 70 Millionen Menschen vor Hunger und Verfolgung, teilt die UN-Flüchtlingshilfe anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe mit. Tausende Helfer weltweit setzten sich für Betroffene ein und riskierten ihr eigenes Leben. Die UN-Flüchtlingshilfe ist der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR. Allein für das UNHCR arbeiteten mehr als 16.000 Menschen in 134 Ländern, 90 Prozent von ihnen in Krisengebieten und direktem Kontakt mit Geflüchteten.

 

Trump warnt China vor Einsatz von Gewalt in Hongkong

US-Präsident Donald Trump hat China angesichts der Massenproteste in Hongkong vor dem Einsatz von Gewalt gewarnt. In diesem Fall wäre es sehr schwierig, sich mit Peking auf ein Handelsabkommen zu verständigen, erklärte Trump. Er habe Vertrauen in Chinas Präsidenten Xi Jinping, die Krise auf menschliche Art zu lösen. Am Sonntag hatten erneut mehr als eine Million Menschen in Hongkong gegen die Regierung und gegen chinesischen Einfluss in der Sonderverwaltungszone demonstriert. Hongkong gehört seit dem Abzug der Briten 1997 wieder zu China, hat aber noch bis 2047 umfangreiche Sonderrechte.

 

Trump bestätigt Interesse am Kauf von Grönland

US-Präsident Donald Trump hat ein Interesse am Kauf von Grönland bestätigt. Darüber habe man gesprochen, sagte er vor Journalisten. Das Konzept sei aufgekommen und er habe gesagt, dass es sicherlich strategisch interessant und dass man interessiert sei. Zunächst müsse aber "ein bisschen" mit Dänemark über das Thema gesprochen werden, fügte Trump hinzu. Im Grunde genommen sei es ein großes Immobiliengeschäft. Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen sagte bei einem Besuch in Grönland, sie hoffe inständig, dass die Äußerungen nicht ernst gemeint seien.

 

Jordanien bestellt israelischen Botschafter ein

Eine Woche nach gewaltsamen Zusammenstößen auf dem Tempelberg in Jerusalem hat Jordanien den israelischen Botschafter einbestellt. Damit protestiere das jordanische Außenministerium gegen israelische Übergriffe, hieß es. Außerdem kritisierte Jordanien den Vorstoß des israelischen Ministers für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, auch Juden auf dem Tempelberg beten zu lassen. Jordanien steht einer Behörde vor, die die Aufsicht über die heiligen islamischen Stätten auf dem Tempelberg hat. Juden dürfen diese nur zu festgelegten Zeiten besuchen und nicht dort beten, um Spannungen zu vermeiden.

 

Wieder wüten Waldbrände auf Gran Canaria

Auf Gran Canaria sind wegen eines erneuten Waldbrandes mehr als 4000 Menschen aus einem Touristengebiet in Sicherheit gebracht worden. Wie die Behörden mitteilten, mussten unter anderem ein Luxushotel und ein bei Touristen beliebter Aussichtspunkt geräumt werden. Das Feuer im bergigen Zentrum der spanischen Ferieninsel habe bereits fast 1500 Hektar Land zerstört. Der kanarische Regionalpräsident Angel Víctor Torres nannte den Brand "extrem heftig". Die Flammen seien bislang weder eingekreist noch stabilisiert oder unter Kontrolle. Möglicherweise würden weitere Evakuierungen nötig.

 

Besatzung der "Open Arms" lehnt Angebot aus Spanien ab

Die Besatzung des Rettungsschiffs "Open Arms" hat das Angebot zur Einfahrt in einen südspanischen Hafen abgelehnt. Der Vorschlag der Regierung in Madrid, die Hafenstadt Algeciras anzusteuern, sei angesichts der Notlage an Bord "vollkommen undurchführbar", sagte eine Sprecherin der Hilfsorganisation Proactiva Open Arms. Der Gründer der NGO, Oscar Camps, verwies darauf, dass eine Fahrt nach Algeciras mindestens fünf Tage dauern würde. Das Schiff harrt seit Tagen vor der italienischen Insel Lampedusa aus. Italiens Innenminister Matteo Salvini weigert sich strikt, das Schiff anlegen zu lassen.

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