19.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 19.05.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

19.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:09
Jetzt live
06:09 Min.

Nachrichten von Samstag, 19.05.2018 – langsam gesprochen als MP3

107 Tote bei Flugzeugabsturz in Kuba

Bei einem Flugzeugabsturz in Kuba sind 107 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die Boeing 737 zerschellte am Freitag kurz nach ihrem Start vom Flughafen der Hauptstadt Havanna aus noch ungeklärter Ursache auf einem Feld. Drei Frauen konnten lebensgefährlich verletzt aus dem Wrack geborgen werden. Kubas neuer Staatschef Miguel Diaz-Canel besuchte die Absturzstelle. Der Inlandsflug sollte ins 670 Kilometer östlich gelegene Holguín gehen. Die staatliche Fluggesellschaft Cubana de Aviación hatte die fast 40 Jahre alte Maschine samt Besatzung von der mexikanischen Airline Global Air gechartert.

 

Zehn Tote bei Schulmassaker in Texas

Im US-Bundestaat Texas sind bei einem Schulmassaker an einer High School bei Houston zehn Menschen erschossen worden, neun Schüler und ein Lehrer. Zehn weitere Menschen wurden verletzt, als der Täter das Feuer eröffnete. Nach dem Amoklauf entdeckte die Polizei in und bei der Schule mehrere Sprengsätze. Der mutmaßliche Todesschütze, ein 17-jähriger Schüler, wurde festgenommen. Er benutzte laut Gouverneur Greg Abbott zwei Waffen aus dem Besitz seines Vaters und soll Selbstmordabsichten gehabt haben. Allein in diesem Jahr gab es bereits 22 Schießereien an US-Schulen.

 

EU wappnet sich für Handelsstreit mit USA

Im Zollstreit mit den USA bereitet die EU ihre Gegenmaßnahmen vor. Bei der Welthandelsorganisation WTO reichten die Europäer eine Liste mit US-Produkten ein, die mit Strafzöllen belegt werden könnten. Der Schritt ist eine Reaktion auf die im März von den Vereinigten Staaten verhängten Importzölle auf Stahl und Aluminium, von denen die Europäische Union bis Anfang Juni vorläufig ausgenommen ist. In der Liste sind Produkte wie Orangensaft, Whiskey, Mais, Tabak und Motorräder erfasst. Auch Indien legte entsprechende Listen mit US-Produkten bei der WTO vor.

 

Islamische Staaten fordern Schutztruppe für Palästinenser

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat bei einem Sondergipfel in Istanbul das gewaltsame Vorgehen israelischer Soldaten gegen demonstrierende Palästinenser an der Gaza-Grenze verurteilt. Die 57 Staaten fordern den Einsatz einer internationalen Truppe zum Schutz der Palästinenser. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte, eine solche Friedenstruppe könne nach dem Vorbild der Einsätze in Bosnien oder dem Kosovo gebildet werden. Zuvor griff Erdogan Israel scharf an. Er verglich den Umgang Israels mit den Palästinensern im Gazastreifen mit Nazi-Methoden im Dritten Reich.

 

Endergebnis: Geistlicher al-Sadr gewinnt Parlamentswahl im Irak

Im Irak haben die Behörden eine Woche nach der Parlamentswahl den Sieg des Bündnisses um den einflussreichen schiitischen Geistlichen Muktada al-Sadr offiziell bestätigt. Laut dem in Bagdad veröffentlichten amtlichen Endergebnis erhält seine Liste "Sairun" (Wir marschieren) 54 der 329 Sitze im Abgeordnetenhaus. Für eine Regierungsbildung ist er damit auf Koalitionspartner angewiesen. Al-Sadr will mit einem Kabinett aus Fachleuten die ausufernde Korruption im Land bekämpfen. Er selbst kann nicht Regierungschef werden, da er bei der Wahl nicht angetreten war.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema