18.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 18.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Trump verhängt neue Milliarden-Zölle gegen China

US-Präsident Donald Trump weitet die Strafzölle auf chinesische Waren nochmals erheblich aus. Er kündigte neue Zölle auf Importe im Gesamtwert von 200 Milliarden Dollar - knapp 172 Milliarden Euro - an. Diese treten am kommenden Montag in Kraft und betragen zunächst zehn Prozent. Ab 2019 sollen sie auf 25 Prozent steigen. Zugleich drohte Trump mit weiter reichenden Strafmaßnahmen, sollte China mit Vergeltungsaktionen reagieren. In diesem Fall würden zusätzliche Abgaben auf Waren im Wert von 267 Milliarden Dollar erhoben. Die chinesische Regierung hatte bereits mit einem Gegenschlag gedroht.

 

Moon trifft zu drittem Korea-Gipfel in diesem Jahr in Pjöngjang ein

Südkoreas Präsident Moon Jae In ist zu einem Gipfel mit Machthaber Kim Jong Un in die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang gereist. Kim und seine Frau empfingen Moon und seine Gattin persönlich am Flugzeug. Hunderte Nordkoreaner bejubelten die Begegnung und schwenkten Fahnen der koreanischen Halbinsel und Nordkoreas. Moon will die festgefahrenen Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea im Atomstreit wiederbeleben. Außerdem geht es um eine dauerhafte Friedenslösung zwischen Nord- und Südkorea.

 

Russisches Militärflugzeug in Syrien vermisst

Russland hat nach eigenen Angaben inmitten von französisch-israelischen Angriffen vor der syrischen Küste den Kontakt zu einem Aufklärungsflugzeug mit 14 Soldaten verloren. Das Verteidigungsministerium in Moskau gab bekannt, die Iljuschin-Maschine sei am Abend beim Landeanflug auf den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim nahe der nordsyrischen Stadt Latakia von den Radarschirmen verschwunden. Zur gleichen Zeit hätten israelische Kampfjets und ein französisches Kriegsschiff Angriffe auf Regierungseinrichtungen in Latakia ausgeführt. Eine Suchaktion sei eingeleitet worden.

 

USA wollen viel weniger Flüchtlinge aufnehmen

Die US-Regierung will im kommenden Jahr deutlich weniger Flüchtlinge ins Land lassen als bisher. Geplant sei eine Obergrenze von 30.000 Menschen für das Wirtschaftsjahr 2019, sagte Außenminister Mike Pompeo. Das wären 15.000 weniger als im laufenden Wirtschaftsjahr 2018. Die Wirtschaftsjahre dauern jeweils von Oktober bis September. Präsident Donald Trump schlägt seit seinem Amtsantritt einen erheblich restriktiveren Kurs in der Migrationspolitik ein als seine Vorgänger. So wurden Tausende Einwandererfamilien von den Behörden getrennt und Kinder von ihren Eltern getrennt inhaftiert.

 

Senatsausschuss hört Kavanaugh zu Vorwürfen an

Der Justizausschuss des US-Senats wird sich mit dem Vorwurf der versuchten Vergewaltigung gegen den Kandidaten für den Obersten Gerichtshof, Brett Kavanaugh, befassen. Sowohl Kavanaugh als auch die kalifornische Professorin, die ihn beschuldigt, sollen am Montag in einer öffentlichen Anhörung aussagen. US-Präsident Donald Trump stellte sich derweil hinter den Kandidaten, der die Frau in seiner Higschool-Zeit bedrängt haben soll. Dieser sei ein untadeliger Mensch, sagte Trump, der den erzkonservativen Juristen für den Supreme Court vorgeschlagen hatte. Kavanaugh selbst weist die Anschuldigung zurück.

 

Kindersterblichkeit geht zurück - aber nur langsam

Die weltweite Kindersterblichkeit ist so niedrig wie noch nie. Dennoch starben im vergangenen Jahr insgesamt 5,4 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag, wie die Vereinten Nationen mitteilten. Eine weitere Million Kinder wurde keine 15 Jahre alt. Zwar gehe die Kindersterblichkeit zurück, die Entwicklung schreite aber zu langsam voran, erklärte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF. Die schlechtesten Überlebenschancen haben Kinder demnach in Somalia, dem Tschad oder der Zentralafrikanischen Republik. Die wichtigsten Gegenmaßnahmen seien sauberes Wasser, Medikamente, Impfungen und eine funktionierende Infrastruktur.

 

Emmys für "Mrs Maisel" und "Game of Thrones"

In Los Angeles sind die wichtigsten TV-Preise verliehen worden. Bei der 70. Auflage der Emmy Awards gewann die 50er-Jahre-Serie "The Marvelous Mrs. Maisel" den Preis für die beste Comedyserie. Auch Rachel Brosnahan wurde in der Titelrolle Midge Maisel als beste Schauspielerin in dieser Comedy-Serie gekürt. Weitere Preise gab es für die Regisseurin und Autorin Amy Sherman-Palladino. Die Serie läuft in Deutschland im Streaming-Angebot von Amazon. Die Fantasy-Serie "Game of Thrones" wurde zum dritten Mal als beste Dramaserie ausgezeichnet.

 

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