18.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 18.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Merkel und Macron für europäische Lösung bei Rettungsschiffen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron streben eine koordinierte Lösung der EU im Umgang mit Flüchtlingsschiffen auf dem Mittelmeer an. In einem Telefonat seien sich die beiden einig gewesen über die Notwendigkeit einer solchen Vereinbarung, teilte der Élyséepalast mit. Darin müsse es um die Aufnahme der Rettungsschiffe in europäischen Häfen und den Kampf gegen Schleuser gehen. In den vergangenen Wochen hatten Schiffe von Flüchtlingsrettern immer wieder tagelang auf dem Meer ausharren müssen, weil ihnen das Einlaufen in Häfen verwehrt wurde.

 

Italien gedenkt der Opfer des Brückeneinsturzes in Genua

Mit einem nationalen Trauertag und einer zentralen Zeremonie in Genua gedenkt Italien heute der Opfer des Einsturzes der Morandi-Brücke. Zahlreiche ranghohe Vertreter des Staates werden erwartet. Laut einem Bericht wollen viele Angehörige der Opfer der Veranstaltung aus Protest gegen die Regierung in Rom fernbleiben, die sie für die Katastrophe mitverantwortlich machen. Die Regierung sieht die Schuld für das Unglück mit mindestens 38 Toten bei der privaten Autobahnbetreiber-Gesellschaft und leitete bereits Schritte ein, um dem Unternehmen die Konzession zu entziehen.

 

UN machen sich für Brasiliens Lula stark

Der UN-Menschenrechtsausschuss hat die brasilianische Regierung aufgefordert, den wegen Korruption inhaftierten Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva bei der Präsidentenwahl im Oktober antreten zu lassen. Lula dürfe als Kandidat nicht von der Wahl ausgeschlossen werden, solange er nicht alle juristischen Möglichkeiten ausgeschöpft habe, gegen seine Verurteilung vorzugehen, erklärte das Gremium in Genf. Der 72-Jährige hatte vor zwei Tagen formell erklärt, als Kandidat für die linke Arbeiterpartei anzutreten. Das Oberste Wahlgericht muss bis Mitte September entscheiden, ob dies zulässig ist.

 

Tote bei Zusammenstößen an der Gaza-Grenze

An der Grenze zum Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben zwei Menschen bei gewaltsamen Zusammenstößen mit der israelischen Armee erschossen worden. Weit über 200 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen durch Schüsse, wie die Gesundheitsbehörden in Gaza mitteilten. Laut israelischer Armee kamen am Freitag Tausende Palästinenser an den Grenzzaun und warfen Brandbomben und Sprengsätze in Richtung Israel. Die Regierung von Premier Benjamin Netanjahu und Hamas-Vertreter verhandeln unter Vermittlung Ägyptens über eine Waffenruhe, die schon in der vergangenen Woche in Kraft treten sollte.

 

Pakistan hat neuen Premierminister

Der Ex-Cricket-Star Imran Khan ist als neuer Premierminister Pakistans vereidigt worden. Vor Pakistans Präsident Mamnoon Hussain legte der 65-Jährige den Amtseid ab. Khan regiert in einer Koalition mit rund einem halben Dutzend kleiner Parteien. Der frühere Playboy hatte den Pakistanern im Wahlkampf einen islamischen Wohlfahrtsstaat versprochen. Er kündigte an, die Korruption zu bekämpfen, mehr Arbeitsplätze schaffen und den Bildungsbereich zu modernisieren. Rund 40 Prozent der Bevölkerung sind Analphabeten, fast ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

 

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