18.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:06

Nachrichten von Donnerstag, 18.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Noch keine "Koalition der Willigen" in Sicht

Die EU-Innenminister suchen weiter nach einer Lösung, wie man im Mittelmeer gerettete Migranten innerhalb von Europa verteilen will. Es hätten sich nur wenige Länder zur Aufnahme von Geretteten bereiterklärt, sagte der luxemburgische Minister Jean Asselborn bei einem Treffen in Helsinki. Der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte zu einer "Koalition der Willigen" aufgerufen. Er will verhindern, dass Schiffe wie die "Sea Watch" in Italien und Malta nicht anlegen dürfen, weil sich die Staaten mit der Verantwortung für die Migranten alleine gelassen fühlen.

 

Keine US-Waffen für Saudi-Arabien

Der US-Kongress hat ein milliardenschweres Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien blockiert. Nach dem Senat stimmte auch das Repräsentantenhaus gegen die geplante Waffenlieferung, die einen Umfang von mehr als 8 Milliarden Dollar haben sollte. Es wird erwartet, dass US-Präsident Donald Trump sein Veto dagegen einlegt - es wäre das dritte Veto in seiner Amtszeit. US-Außenminister Mike Pompeo begründete das Waffengeschäft seinerzeit damit, die Lieferungen seien wegen der Aktivitäten von Saudi-Arabiens Erzfeind Iran dringend nötig.

 

USA liefern Türkei keine Kampfjets

Die Türkei bekommt jetzt doch keine amerikanischen Kampfjets. Das hat die Regierung von Präsident Donald Trump bekannt gegeben. Grund dafür ist, dass die Türkei ein russisches Raketenabwehr-System gekauft hat. Aus Washington hieß es, das System könne die US-Kampfjets ausspionieren. Geheime Militärdaten würden so eventuell an Russland weitergeleitet. Zwischen der Türkei und den USA wurde seit Monaten um das Thema gestritten. Russland bot jetzt an, der Türkei russische Kampfflugzeuge zu liefern.

 

Tote bei Brand in japanischem Trickfilmstudio

Bei einem Feuer in einem Filmstudio in Japan sind nach Befürchtungen der Feuerwehr zwölf Menschen ums Leben gekommen. Rund 35 Menschen seien verletzt worden, hieß es. Viele von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Die Polizei geht von einem Anschlag auf das Studio aus, in dem Zeichentrickfilme produziert wurden. Ein Verdächtiger habe eine "Flüssigkeit" auf das Gebäude geworfen und es in Brand gesetzt, sagte ein Polizeisprecher.

 

WHO ruft wegen Ebola Notstand aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Weltgemeinschaft müsse ihre Anstrengungen zur Bekämpfung der Infektionskrankheit in dem zentralafrikanischen Land verstärken, hieß es in Genf. Seit gut einem Jahr haben sich in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 2500 Menschen mit Ebola infiziert. Rund 1680 starben an der Erkrankung.

 

Britische Finanzaufsicht warnt vor hartem Brexit

Sollte es Ende Oktober zu einem ungeregelten Brexit kommen, droht die britische Wirtschaft in eine deutliche Rezession zu rutschen. Das hat offenbar die britische Finanzaufsicht errechnet. Laut einem Zeitungsbericht geht die Behörde davon aus, dass die Wirtschaft in Großbritannien bei einem EU-Austritt ohne Abkommen um drei Prozent schrumpfen wird, berichtete die "Times". Die Briten könnten die Probleme bereits im kommenden Jahr zu spüren bekommen.

 

Umweltministerin Schulze will das Fliegen teurer machen

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will, dass Deutschland in Sachen Klimaschutz Vorreiter wird. Vor der Sitzung des Klimakabinetts forderte sie, ein umfassendes Klimaschutzpaket zu beschließen, das auch den Flugverkehr einbezieht. Deutschland könne nicht auf eine Einigung auf EU-Ebene warten, so die SPD-Politikern. Sie sei dafür, die deutsche Luftverkehrsabgabe zu erhöhen und das Fliegen damit deutlich teurer zu machen. Es könne nicht sein, so Schulze, dass auf bestimmten Strecken Fliegen weniger koste als die Fahrt mit der Bahn.

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