18.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:22

Nachrichten von Dienstag, 18.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

USA schicken 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten

Im eskalierenden Konflikt mit dem Iran verstärken die USA ihre Truppen in der Region um weitere 1000 Soldaten. US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan erklärte, sie würden zu "Verteidigungszwecken" in die Golfregion entsandt. Zuvor hatte das Pentagon neue Fotos veröffentlicht, die eine angebliche Täterschaft des Iran bei der Beschädigung zweier Öltanker am vergangenen Donnerstag im Golf von Oman beweisen sollen. Die Beziehungen beider Länder und die Sicherheitslage in der Region verschlechterten sich dramatisch, seit die USA vor einem Jahr ein Atomabkommen mit dem Iran gekündigt hatten.

 

Trump kündigt Ausweisung von Eingewanderten an

US-Präsident Donald Trump hat die Ausweisung von Millionen ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land lebender Einwanderer angekündigt. Die Polizei- und Zollbehörde ICE werde schon in der nächsten Woche damit beginnen, schrieb Trump auf Twitter. "Sie werden ebenso schnell entfernt, wie sie reinkommen", schrieb Trump. In den Vereinigten Staaten leben schätzungsweise elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere, die meisten von ihnen kommen aus Lateinamerika. Aus Ländern wie Honduras, Guatemala und El Salvador fliehen Tausende vor der grassierenden Bandengewalt. Unter Trump gehen die Behörden verstärkt gegen sie vor.

 

Mehrere Tote bei Erdbeben in China

Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten Chinas sind mindestens 11 Menschen ums Leben gekommen. Laut Staatsmedien wurden mindestens 120 weitere verletzt. Das Beben mit der Stärke von 6,0 auf der Richterskala ereignete sich in der Provinz Sichuan, das Epizentrum lag nahe der Stadt Yibin. Mehrere Gebäude stürzten ein, darunter ein Hotel. Das chinesische Katastrophenschutzministerium schickte 5000 Zelte, 10.000 Feldbetten und 20.000 Decken in die Region. Sichuan am Rande des Himalaya wird immer wieder von schweren Beben heimgesucht. Bei einem Erdbeben 2008 starben rund 90.000 Menschen.

 

Neuer ukrainischer Präsident besucht erstmals Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt an diesem Dienstag den neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Bundeskanzleramt. Geplant sind Gespräche über die Beziehungen beider Länder und das Minsker Abkommen zum Ostukraine-Konflikt. Anschließend wird Selenskyj von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfangen. Am Montag hatte er seinen Antrittsbesuch beim französischen Präsidenten Emmanuel Macron geleistet. Dieser hatte während des Besuchs eine Wiederbelebung des Minsk-Formats verlangt, in dem Deutschland und Frankreich als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine agiert hatten.

 

Brasilianischer Großkonzern Odebrecht beantragt Insolvenz

Der im Zentrum des größten Korruptionsskandals Lateinamerikas stehende Odebrecht-Konzern hat nach eigenen Angaben Insolvenz beantragt. Betroffen ist demnach der Mutterkonzern sowie einige Tochterfirmen, nicht jedoch die Petrochemie-Sparte Braskem. Der Baukonzern hat vor dreieinhalb Jahren bereits Strafzahlungen in Milliardenhöhe zugestimmt. Die US-Justiz schätzte die Gesamtsumme der Schmiergelder auf 785 Millionen Dollar, rund 700 Millionen Euro. In verschiedenen lateinamerikanischen Ländern wird gegen Hunderte Politiker, Unternehmer und Beamte bis hin zu früheren Präsidenten ermittelt.

 

Weltbevölkerung wächst bis 2100 weniger stark

Die Vereinten Nationen rechnen laut ihrem neuesten Weltbevölkerungsbericht damit, dass zum Ende des Jahrhunderts 10,9 Milliarden Menschen auf der Erde leben werden. Das wären rund 300 Millionen weniger als in einer früheren Schätzung. Das schwächere Wachstum begründen die UN mit sinkenden Geburtenraten in immer mehr Ländern. Bis 2050 soll die Weltbevölkerung demnach auf 9,7 Milliarden Menschen anwachsen, vor allem in Afrika, wo sich die Bevölkerung bis dahin auf über zwei Milliarden verdoppeln soll. Ebenso prognostizieren die UN weltweit eine höhere Lebenserwartung und ein höheres Durchschnittsalter.

 

Schüsse überschatten Raptors-Parade in Toronto

Die Feierlichkeiten der Toronto Raptors nach ihrem ersten Meistertitel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA sind von einem Zwischenfall überschattet worden. Wie die Polizei in Kanadas größter Stadt mitteilte, hat es hinter der Bühne am Nathan Phillips Square eine Schießerei gegeben. Vier Personen erlitten dabei ernste, aber nicht lebensbedrohliche, Verletzungen. Es habe drei Festnahmen gegeben. Zuvor hatten rund 1,5 Millionen Fans das Meisterteam um MVP Kawhi Leonard bejubelt. Auch Kanadas Premierminister Justin Trudeau gratulierte. Die Raptors sind das erste kanadische Team, das die NBA gewonnen hat.

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