18.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.04.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:47

Nachrichten von Samstag, 18.04.2020 – langsam gesprochen als MP3

US-Regierung sagt Landwirten finanzielle Hilfen in Milliardenhöhe zu

Die US-amerikanische Regierung will die Landwirte in der Corona-Krise mit einem Hilfsprogramm im Umfang von 19 Milliarden Dollar unterstützen. Das entspricht rund 17,5 Milliarden Euro. Die Farmer hätten durch die Pandemie "Verluste noch nie dagewesenen Ausmaßes" erlitten, sagte US-Präsident Donald Trump am Freitagabend. Nach Angaben seines Landwirtschaftsministers Sonny Perdue will die Regierung drei Milliarden Dollar einsetzen, um den Landwirten Milch und Feldfrüchte abzukaufen und diese an Bedürftige zu verteilen. Die restliche Summe soll als Direktzahlung an die Farmer und Rancher gehen.

 

Italien meldet Rekordzahl an Corona-Geheilten

In Italien haben so viele Menschen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus überstanden wie nie zuvor. Binnen 24 Stunden seien 2563 Menschen genesen, teilte Zivilschutzchef Angelo Borrelli mit. Auch die Zahl der neu bekannt gewordenen Infektionen sei deutlich zurückgegangen. Zwischen Donnerstag und Freitag seien lediglich 3786 neue Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Gesundheit in Rom haben sich inzwischen fast 17.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit dem Virus angesteckt - die meisten von ihnen bei der Arbeit in Krankenhäusern.

 

Polens Gesundheitsminister plädiert wegen Corona-Krise für Verschiebung von Präsidentenwahl

Wegen der Corona-Pandemie hat sich der polnische Gesundheitsminister Lukasz Szumowski für eine Verschiebung der Präsidentschaftswahl um zwei Jahre ausgesprochen. Alternativ könne die für den 10. Mai geplante Abstimmung auch "jederzeit" als reine Briefwahl abgehalten werden. Der Minister stützt damit die Linie seiner Partei PiS, die die Regierung stellt und den amtierenden Präsidenten Andrzej Duda unterstützt. Die PiS hatte bereits zuvor eine Verfassungsänderung vorgeschlagen, um das Mandat des Präsidenten um zwei Jahre zu verlängern. Die Oppositionsparteien im Parlament lehnen dies strikt ab.

 

Gericht in Mexiko ordnet Freilassung Gefangener wegen Corona-Pandemie an

Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Zahl der Asylanträge in Mexiko deutlich zurückgegangen. In den ersten zwei April-Wochen baten 548 Menschen um Asyl, wie die mexikanische Flüchtlingskommission mitteilte. Im gesamten Vormonat seien es noch 5300 Gesuche gewesen. Unterdessen ordnete ein Gericht in Mexiko-Stadt die sofortige Freilassung von älteren, kranken und anderweitig besonders gefährdeten Migranten aus Auffanglagern an. Angesichts der Krise hat das Land Verfahren für Flüchtlinge in Teilen ausgesetzt. Mehrere Staaten Mittelamerikas haben ihre Grenzen geschlossen.

 

Seehofer appelliert in Flüchtlingsfrage an europäische Solidarität

Kurz vor der Aufnahme von rund 50 Kindern und Jugendlichen aus drei griechischen Flüchtlingslagern hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die anderen europäischen Staaten aufgerufen, ebenfalls unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in ihre Länder auszufliegen. "Deutschland hält Wort und zeigt Solidarität", sagte Seehofer der "Bild am Sonntag" mit Blick auf den geplanten Flug an diesem Samstag. Griechenland brauche nicht nur Unterstützung beim Schutz der EU-Außengrenze, sondern auch bei der Verbesserung der Situation in den Flüchtlingslagern vor Ort und beim Schutz der Schwächsten.

 

Prominente Mitglieder der Demokratiebewegung in Hongkong festgenommen

Die Hongkonger Polizei hat mehrere prominente Mitglieder der Demokratiebewegung festgenommen. Unter ihnen sind der Gründer der auflagestarken Hongkonger Zeitung "Apple Daily", Jimmy Lai, der prominente Anwalt Martin Lee, sowie andere Politiker und frühere Abgeordnete. Das berichteten lokale Medien und Aktivisten auf Twitter. Ihnen wird demnach vorgeworfen, bei den anhaltenden Demonstrationen in der chinesischen Sonderverwaltungsregion im vergangenen Jahr illegale Versammlungen organisiert zu haben. Prodemokratische Kräfte protestieren in Hongkong seit Sommer 2019 fast jede Woche für freie Wahlen und gegen den wachsenden Einfluss der kommunistischen Pekinger Führung.

 

NASA schickt Astronauten mit privater Kapsel zur Raumstation ISS

Die US-Raumfahrtbehörde NASA will erstmals seit fast zehn Jahren wieder Astronauten von amerikanischem Boden zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Robert Behnken und Douglas Hurley sollen am 27. Mai vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All starten, verkündete NASA-Chef Jim Bridenstine auf Twitter. Die beiden Männer werden dabei erstmals mit einer Rakete und Raumkapsel des privaten Unternehmens SpaceX zur ISS fliegen. Seit die USA 2011 ihr Space-Shuttle-Programm eingestellt haben, waren Astronauten der NASA auf russische Sojus-Raketen angewiesen, um zur ISS zu gelangen.

 

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