18.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:14

Nachrichten von Donnerstag, 18.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

Reporter ohne Grenzen sieht Pressefreiheit in Europa verschlechtert

Europa gehört nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen zu den Regionen, in denen sich die Lage der Journalisten am stärksten verschlechtert hat. Hetze habe dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in Angst arbeiteten, heißt es im jüngsten Bericht der Organisation. Darin wird zum Beispiel auf Morde an Journalisten in der Slowakei und auf Malta hingewiesen. Auch die USA sind auf der Rangliste des Berichts nach unten gerutscht. Am freiesten können Journalisten in Norwegen, Finnland und Schweden arbeiten. Am Ende der Skala finden sich Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan.

 

Nordkorea meldet Test von taktischer Lenkwaffe

Nordkorea hat nach eigenen Angaben eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Die Waffe könne einen mächtigen Sprengkopf transportieren, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Machthaber Kim Jong Un sagte dem Bericht zufolge, die Entwicklung der Waffe sei von sehr großer Bedeutung, um die Kampfkraft der Volksarmee zu vergrößern. Der Bekanntgabe waren Berichte über neue Aktivitäten an einem nordkoreanischen Raketenforschungszentrum und einer Anlage für Langstreckenraketen vorausgegangen. Die Verhandlungen der USA mit Nordkorea über dessen Atomwaffenprogramm sind derzeit festgefahren.

 

Militär im Sudan startet Verhaftungswelle

Im Sudan sind zwei Brüder des abgesetzten Präsidenten Omar al-Baschir wegen Korruptionsverdachts festgenommen worden. Wie der Militärrat mitteilte, sind die Festnahmen Teil einer größeren Verhaftungswelle, die sich gegen führende Mitglieder des abgesetzten Regimes richtet. Bereits Anfang der Woche gab es unbestätigte Berichte über Hunderte Festnahmen. Der vom Militär gestürzte Omar al-Baschir ist laut Medienberichten in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt worden, in dem zuvor von der Regierung häufig Dissidenten eingesperrt worden waren.

 

Griechisches Parlament stimmt für Reparationsforderungen

Das griechische Parlament hat mit großer Mehrheit beschlossen, von Deutschland Reparationszahlungen für Kriegsschäden und -verbrechen während des Zweiten Weltkriegs einzufordern. Die Regierung in Athen soll nun diplomatische und rechtliche Schritte einleiten. Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Wahlversprechen von Ministerpräsident Alexis Tsipras aus dem Jahr 2015. Ein Parlamentsausschuss hat die Reparationssumme mit knapp 290 Milliarden Euro beziffert. Die Bundesrepublik lehnt Entschädigungszahlungen an Griechenland ab.

 

Netanjahu mit Regierungsbildung beauftragt

Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat den amtierenden Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit der Regierungsbildung beauftragt. Die Mehrheit der künftigen Parlamentsabgeordneten sei für Netanjahu als Regierungschef, teilte Rivlin mit. Israel hatte in der vergangenen Woche ein neues Parlament gewählt. Dabei erzielte die rechtskonservative Likud-Partei von Netanjahu 35 von 120 Sitzen im Parlament. Das oppositionelle Mitte-Bündnis Blau-Weiß von Ex-Militärchef Gantz gewann auch 35 Sitze. Allerdings kann Netanjahu auf Unterstützung aus dem Lager rechter und religiöser Parteien setzen.

 

Mindestens 29 Menschen sterben bei Busunglück auf Madeira

Auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira ist ein Bus mit Touristen verunglückt. Mindestens 29 Menschen kamen ums Leben. Nach Angaben des portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa handelt es sich bei allen Toten um deutsche Staatsbürger. Die Bundesregierung reagierte mit Bestürzung auf das Unglück. Nach bisherigen Informationen kam der mit mehr als 50 Personen besetzte Bus östlich der Hauptstadt Funchal in einer engen Kurve von der Straße ab. Er rutschte einen Abhang hinunter und stürzte auf ein Haus. Portugals Ministerpräsident Antonio Costa kondolierte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

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