17.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 17.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Vorwürfe gegen US-Supreme-Court-Kandidat Kavanaugh wegen sexueller Belästigung

Eine Professorin aus Kalifornien belastet den konservativen Richter Brett Kavanaugh, der für den Obersten Gerichtshof ernannt werden soll. In einem Interview der "Washington Post" berichtet die Frau über einen Vorfall aus den frühen 1980er-Jahren. Kavanaugh habe auf einer Party versucht, sie zu vergewaltigen. Er streitet die Vorwürfe ab. Mehrere demokratische Senatoren fordern eine Untersuchung. Bis dahin solle die Abstimmung ausgesetzt werden. Der von Präsident Donald Trump vorgeschlagene 53-Jährige könnte die Rechtsprechung der USA auf Jahrzehnte prägen, weil die Ernennung lebenslang gilt.

 

Merkel schlägt beim Thema Migration Kooperation mit Afrika vor

Angesichts der Größe Afrikas hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Aufgabenteilung der Europäer bei der Zusammenarbeit mit dem Nachbarkontinent vorgeschlagen. Es sei wichtig, beim Thema Migration einen Schwerpunkt auf Afrika zu legen und dabei eine Arbeitsteilung vorzusehen, sagte Merkel vor einem Treffen mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz in Berlin. Beide sprachen sich dafür aus, die Grenzschutzagentur Frontex auszubauen, um die EU-Außengrenzen besser zu schützen.

 

Merkel will in Algerien über Migration und Anti-Terror-Kampf sprechen

Mit einem eintägigen Besuch in Algier will Kanzlerin Angela Merkel an diesem Montag die Rolle Algeriens als Stabilitätsfaktor in Nordafrika stärken. Bei Treffen mit Präsident Abdelaziz Bouteflika und Ministerpräsident Ahmed Ouyahia dürfte es neben der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus vor allem um die Migration gehen. Algerien ist wichtiges Transitland für Migranten, die nach Europa übersetzen wollen. Zudem wird es um den Plan der Bundesregierung gehen, Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsländer einzustufen, um Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber zu beschleunigen.

 

Äthiopien und Eritrea schließen Freundschaftsvertrag

Zwei Monate nach ihrem historischen Friedensschluss haben Äthiopien und Eritrea ihr nachbarschaftliches Verhältnis in einem Freundschaftsvertrag geregelt. Im Beisein des saudischen Königs Salman unterzeichneten der äthiopische Regierungschef Abiy Ahmed und Eritreas Präsident Isaias Afwerki den Vertrag im saudi-arabischen Dschidda, wie staatliche Medien in dem Königreich berichteten. Einzelheiten zum Inhalt wurden nicht bekannt. Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres war zu der Zeremonie angereist.

 

Wirbelsturm Mangkhut richtet Verwüstungen in China an

Sturmfluten, sintflutartige Regenfälle und Windgeschwindigkeiten von rund 160 Kilometern pro Stunde haben im Süden Chinas schwere Schäden verursacht. Berichten zufolge starben mindestens zwei Menschen. Hunderte Flüge und Zugverbindungen wurden gestrichen. Auf den Philippinen, die der Sturm "Mangkhut" zuvor heimgesucht hatte, rechnen die Behörden mit etwa 100 Toten. Allein unter einem Erdrutsch werden bis zu 40 Opfer vermutet. In den USA erhöhte sich die Zahl der Todesopfer durch den Tropensturm "Florence" auf 16. Weite Teile mehrerer südöstlicher Bundesstaaten stehen unter Wasser.

 

Wieder Demo und Gegendemo in Köthen

Nach dem Tod eines 22-Jährigen vor einer Woche haben im sachsen-anhaltinischen Köthen erneut Rechte und Linke demonstriert. 1400 Menschen waren einem Aufruf ausländerfeindlicher Gruppierungen gefolgt, linke Initiativen hatten 850 Teilnehmer zum Gegenprotest mobilisiert. Mehr als 1000 Polizisten aus mehreren Bundesländern sicherten die Kundgebungen ab. Hintergrund der Demonstrationen ist der Tod eines 22-Jährigen vor einer Woche. Der schwer herzkranke Deutsche starb an einem Infarkt, nachdem er sich schlichtend in einen Streit zwischen mehreren Afghanen eingeschaltet hatte.

 

Mutmaßlicher Vergiftungsfall sorgt für Alarm in Salisbury

Nachdem zwei Restaurantbesuchern im britischen Salisbury unwohl wurde, haben Einsatzkräfte das Gebiet großräumig abgeriegelt. Die Polizei hat jedoch keine Hinweise auf einen Einsatz des Nervengifts Nowitschok. Der Mann und die Frau liegen zur Beobachtung in einem Krankenhaus. In Salisbury reagieren die Behörden sehr vorsichtig, seitdem im März der ehemalige Doppelagent Skripal mit dem Kampfstoff vergiftet worden war. Großbritannien macht Russland für den Anschlag verantwortlich. Im Juni war eine Frau gestorben, die zufällig mit der Substanz in Kontakt gekommen war.

 

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