17.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:26

Nachrichten von Freitag, 17.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Diplomatischer Streit zwischen den USA und der Türkei dauert an

Die USA haben der Türkei mit weiteren Sanktionen gedroht, sollte der unter Hausarrest stehende US-Pastor Andrew Brunson nicht schnell freikommen. Finanzminister Steven Mnuchin sagte, neue Strafmaßnahmen seien schon vorbereitet. Präsident Donald Trump erklärte, die Türkei habe sich nicht als "guter Freund" der USA erwiesen. Im übrigen werde man nichts für die Freilassung eines unschuldigen Mannes zahlen.

 

Trumps Wunsch nach Militärparade ist zu teuer

US-Präsident Donald Trump muss auf die von ihm gewünschte große Militärparade erst einmal verzichten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, der Umzug in Washington sei mindestens bis zum nächsten Jahr verschoben worden. Zumindest indirekt wurden Kostengründe dafür geltend gemacht. Trump hatte vergangenes Jahr an der traditionellen Militärparade zum französischen Nationalfeiertag teilgenommen. Die Parade hatte ihn so beeindruckt, dass er ähnliches auch in den USA wünschte.

 

Protestbrief: Google-Mitarbeiter hinterfragen China-Pläne

Mehr als 1000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringendemoralische und ethische Fragen auf", zitiert das US-Portal "The Intercept" aus dem Schreiben an die Konzernführung. Die Suchmaschine würde in China gesperrte Webseiten etwa nach Menschenrechten, Demokratie und Religion aussortieren.

 

USA gründet Aktionsgruppe für Iran

Das US-Außenministerium hat eine Aktionsgruppe gegründet, um ihr Vorgehen gegen den Iran besser zu bündeln. Die Action Group werde vom Direktor für Politikplanung im Ministerium, Brian Hook, geleitet, sagte Außenminister Mike Pompeo in Washington. Hook und Pompeo machten deutlich, dass die USA eine harte Linie gegen die Islamische Republik fahren werden. Mit Hilfe der verhängten Sanktionen sollen dem Iran die Mittel für die Finanzierung von Terrorismus entzogen werden. US-Präsident Donald Trump war aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und hatte Sanktionen gegen das Land verhängt.

 

Vatikan beschämt über Missbrauchsfälle in Pennsylvania

Der Vatikan hat sich bestürzt über Berichte von Kindesmissbrauch durch Priester in den USA geäußert. Zu dem Bericht aus Pennsylvania, nach dem sich mehr als 300 Priester in den vergangenen 70 Jahren an Tausenden Kindern vergangen haben sollen, gebe es lediglich zwei Worte: "Scham und Bedauern", so der Vatikan. Die von der Staatsanwaltschaft angeführten Fälle seien "kriminell und moralisch verwerflich". Sowohl die Verantwortlichen als auch diejenigen, die den Missbrauch ermöglicht hätten, sollten zur Rechenschaft gezogen werden. Die Vorwürfe erstrecken sich auf sechs der acht Diözesen in Pennsylvania.

 

Aretha Franklin ist gestorben

Die legendäre Soul-Sängerin Aretha Franklin ist tot. Die "Queen of Soul" starb nach Angaben ihrer Familie im Alter von 76 Jahren in ihrem Haus in Detroit. Sie litt an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie die Recording Academy berichtete, die für die Verleihung des Musikpreises Grammys zuständig ist. Schon in den vergangenen Tagen hatten Berichte, dass die Sängerin schwer erkrankt sei, Fans und Wegbegleiter erschüttert. Zahlreiche Künstler sowie US-Präsident Donald Trump und sein Amtsvorgänger Barack Obama reagierten betroffen auf die Todesnachricht.

 

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