17.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 17.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

US-Politiker kritisieren Trumps Umgang mit Putin

Führende amerikanische Politiker haben US-Präsident Donald Trump für seine unkritische Haltung beim Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin in Helsinki kritisiert. Heftige Vorwürfe kommen dabei auch aus Trumps eigener Partei. So erklärte der Republikaner John McCain, die Pressekonferenz mit Putin sei "eine der schändlichsten Aufführungen eines amerikanischen Präsidenten seit Menschengedenken" gewesen. Putin hatte vor den Journalisten jede Einmischung in die US-Wahlen 2016 dementiert. Trump bezeichnete das Dementi des russischen Staatschefs daraufhin als "extrem stark und kraftvoll".

 

Mutmaßliche Kreml-Agentin in den USA festgenommen

In Washington ist eine 29-jährige Russin unter dem Verdacht der Agententätigkeit festgenommen worden. Ihr wird vorgeworfen, Kontakte zu Politikern und Organisationen geknüpft zu haben, um die US-Politik zu beeinflussen. Dabei soll sie im Interesse Russlands gehandelt haben. Zeitweise habe die Frau Weisungen eines hochrangigen Mitglieds der Regierung in Moskau befolgt, teilten die US-Behörden mit. Die Russin war 2016 mit einem Studentenvisum in die USA eingereist. Die Justiz erhob inzwischen Anklage gegen sie.

 

Puigdemont ruft neue katalanische Separatistenbewegung ins Leben

Der katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont und sein Nachfolger Quim Torra haben eine neue separatistische Bewegung gegründet. Unter dem Namen "Nationaler Aufruf für die Republik" soll die Organisation auf die Errichtung einer eigenständigen katalanischen Republik hinarbeiten. Ein entsprechendes Manifest wurde in einem Festakt in Barcelona verlesen. Puigdemont war per Video aus Deutschland zugeschaltet, wo er seit seiner Festnahme im Frühjahr festsitzt. Bisher gibt es in Katalonien mindestens drei Parteien, die die Unabhängigkeit der Region befürworten.

 

Geldwäschevorwurf gegen Spaniens Ex-König Juan Carlos I.

Der frühere spanische König Juan Carlos I. sieht sich mit Geldwäsche-Vorwürfen konfrontiert. Die Regierung in Madrid erklärte, sie wolle zunächst die Einschätzung der Geheimdienste einholen. In der Vorwoche hatten spanische Medien Tonaufnahmen veröffentlicht, auf denen nach Ansicht von Experten die Ex-Geliebte des Königs, die Deutsche Corinna zu Sayn-Wittgenstein, zu hören ist. Die Adelige wirft dem Ex-König Korruption und Geldwäsche vor. So habe der Monarch Geld auf dem Schweizer Konto eines Vetters deponiert und in ihrem Namen Grundstücke in Monaco und Marokko gekauft.

 

UN-Generalsekretär Guterres fordert Ende der Gewalt in Nicaragua

Nach neuen tödlichen Zusammenstößen in Nicaragua hat nun auch UN-Generalsekretär António Guterres einen sofortigen Stopp der Gewalt gefordert. Das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte sei inakzeptabel. Der nationale politische Dialog müsse wieder aufgenommen werden, sagte Guterres bei einem Besuch im benachbarten Costa Rica. Am Wochenende waren bei Protesten gegen Präsident Daniel Ortega mindestens zwölf Menschen getötet worden. Seit Beginn der Unruhen im April kamen nach Angaben von Menschenrechtlern bereits gut 300 Menschen ums Leben. Die Regierung spricht von rund 50 Toten.

 

Macron würdigt Frankreichs WM-Sieg

Bei einem Empfang im Pariser Elysée-Palast hat Staatspräsident Emmanuel Macron den Sieg der französischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Russland gewürdigt. Er appellierte an das Team von Trainer Didier Deschamps, so zu bleiben, wie es ist. Die Mannschaft sei großartig, weil sie eine Einheit sei. Zuvor war die Equipe Tricolore auf der Pariser Prachtmeile Champs-Elysées von Hunderttausenden Fans frenetisch gefeiert worden. Frankreich hatte das Finale gegen Kroatien mit 4:2 gewonnen und wurde damit zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister.

 

Zwei Wochen Arrest für Pussy-Riot-Flitzer

Die vier Mitglieder der Punkband Pussy Riot, die beim Finale der Fußball-WM in Moskau auf den Platz stürmten, müssen 15 Tage lang in Polizeigewahrsam bleiben. Das hat ein Gericht in der russischen Hauptstadt entschieden. Der Mann und die drei Frauen waren beim WM-Finale im Luschniki-Stadion mit Polizeiuniformen auf das Spielfeld gelaufen. Sie wollten darauf hinweisen, dass die Sicherheitskräfte mit Regierungskritikern wesentlich härter umgehen als mit Fußballfans während der Weltmeisterschaft. In den sozialen Netzwerken forderten die Aktivisten zudem mehr politischen Wettbewerb in Russland.

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