17.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:56

Nachrichten von Dienstag, 17.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

EU-Staaten beraten über Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union wollen an diesem Dienstag über einen 30-tägigen Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger wegen der Coronavirus-Pandemie entscheiden. Die Beratungen erfolgen in Form einer Video-Konferenz. Mehrere der 27 Mitgliedstaaten haben bereits ihre Grenzen zu den Nachbarn ganz oder teilweise geschlossen. In der Nacht verfügte Griechenland eine 14-tägige Quarantäne für alle ins Land einreisenden Menschen. Deutschland kontrolliert seit gestern an den Grenzen die Einreise aus Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Österreich und der Schweiz.

 

Ein neuer "Schwarzer Montag" an der Wall Street

Erneute Panikreaktionen haben den US-Aktienmärkten die schlimmsten Verluste seit dem "schwarzen Montag" im Jahr 1987 eingebrockt. Der Dow Jones Industrial schloss am Montagabend mit einem Verlust von fast 3000 Punkten oder 13 Prozent bei 20.188 Zählern. Nun liegt der Leitindex wieder unter dem Niveau vom Juni 2017. Die Zinssenkung der US-Notenbank Fed ist weitgehend wirkungslos verpufft. US-Präsident Donald Trump hält inzwischen eine Rezession für möglich.

 

Europa will Wirtschaftskrise mit allen Mitteln bekämpfen

Die EU-Staaten wollen sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie stemmen. Man werde Bürger und Währung unter allen Umständen schützen, sagte Eurogruppen-Chef Mario Centeno nach einer Videokonferenz der 27 EU-Finanzminister. Es gehe darum, alles zu tun, was notwendig ist, um das Vertrauen wiederherzustellen. Schon jetzt haben die Staaten der Eurozone mehr als eine Billion Euro an Wirtschaftshilfen in Aussicht gestellt - das entspricht etwa zehn Prozent der gemeinsamen Wirtschaftskraft.

 

Im US-Bundesstaat Ohio ist die Präsidentschaftsvorwahl wegen Corona verschoben

In den USA ist die Präsidentschaftsvorwahl der Demokraten nun auch im Bundesstaat Ohio wegen des Coronavirus verschoben worden. Dies gab Gouverneur Mike DeWine per Twitter bekannt. Er nannte den 2. Juni als neuen Termin. Eigentlich sollte die Abstimmung an diesem Dienstag stattfinden, ebenso in Georgia und Louisiana. Dort waren die Vorwahlen bereits vor einigen Tagen verschoben worden. In den Bundesstaaten Arizona, Florida, und Illinois wird dagegen wie geplant gewählt. Favorit ist der frühere Vizepräsident Joe Biden.

 

Merkel, Erdogan und Macron sprechen über Syrien-Krieg

Bundeskanzlerin Angela Merkel will an diesem Dienstag mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron per Video über den Syrien-Konflikt und seine Folgen beraten. Dabei dürfte es vor allem um die Lage der Flüchtlinge an der türkisch-griechischen Grenze gehen. Die drei wollten sich ursprünglich in Istanbul treffen, wegen der Corona-Krise wurde das Treffen aber in eine Videokonferenz umgewandelt.

 

Equal Pay Day: Frauen verdienen nur halb so viel

In ihrem gesamten Erwerbsleben verdienen Frauen in Deutschland nur etwa halb so viel wie Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Untersuchung. In Westdeutschland liege das erwartete Lebenserwerbseinkommen im Schnitt bei rund 830.000 Euro für Frauen, Männer kommen auf durchschnittlich etwa anderthalb Millionen Euro. In Ostdeutschland sei von rund 660.000 Euro für Frauen und knapp 1,1 Millionen Euro für Männer auszugehen. Die Studie wurde zum internationalen "Tag für gleiche Bezahlung" veröffentlicht. 

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