16.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.11.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

16.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:28

Nachrichten von Freitag, 16.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

May hält an Brexit-Plänen fest

Die britische Premierministerin Theresa May hält trotz des massiven Widerstands im Parlament und Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen an dem geplanten Brexit-Abkommen fest. Sie glaube mit jeder Faser ihres Körpers daran, dass der von ihr verfolgte Kurs der richtige für ihr Land sei, so May. Der geplante Brexit-Deal sei das bestmögliche Abkommen und "im nationalen Interesse", sagte die Premierministerin. Sollte das Abkommen scheitern, seien die Folgen nicht abzusehen. Ein von EU-Befürwortern gefordertes zweites Brexit-Referendum schloss May aus.

 

Anführer der Roten Khmer erstmals wegen Völkermordes verurteilt

In Kambodscha hat ein von den Vereinten Nationen unterstütztes Sondertribunal erstmals Vertreter des Rote-Khmer-Regimes wegen Völkermordes verurteilt. Ex-Staatschef Khieu Samphan wurde des Genozids an ethnischen Vietnamesen und an Cham-Muslimen schuldig gesprochen und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Auch der einstige Chefideologe der Guerillabewegung, Nuon Chea, erhielt lebenslänglich. Unter der Schreckensherrschaft der Roten Khmer von 1975 bis 1979 kam fast ein Viertel der Bevölkerung in Kambodscha durch Zwangsarbeit, Hungersnöte, Folter und Hinrichtungen ums Leben.

 

Nordkorea testet neue "Hightech-Waffe"

Nordkorea hat nach Angaben von Staatsmedien eine neue "Hightech"-Waffe getestet. Machthaber Kim Jong Un habe den Test persönlich überwacht, meldete die staatliche Nachrichtenagentur. Um welche Waffenart es sich handelte, blieb unklar. Die Nachrichtenagentur schrieb lediglich, die neue Waffe solle die Verteidigung und die Kampfkraft der Volksarmee stärken. Machthaber Kim habe sich "sehr zufrieden" über den Ausgang des Tests gezeigt.

 

Über tausend Migranten an US-Grenze angekommen

Rund 1600 Migranten aus Mittelamerika sind an der mexikanischen Grenze zu den USA angekommen. Nach Angaben des mexikanischen Nationalen Migrationsinstitutes wollen mehr als 1000 Mittelamerikaner um politisches Asyl in den USA bitten. Es werden zudem noch 4000 Menschen erwartet. Die meisten von ihnen kommen aus Honduras und sind zusammen mit zehntausend Menschen aus Guatemala und El Salvador seit mehr als einem Monat unterwegs.

 

Ergebnis der Senatswahl in Florida weiter offen

Die Zitterpartie bei dem vielbeachteten Senatsrennen in Florida geht weiter. Der Wahlleiter des US-Bundesstaates ordnete eine Nachzählung der Stimmen per Hand an. Eine maschinelle Nachzählung hatte zuvor einen zu knappen Unterschied zwischen den beiden führenden Kandidaten ergeben. Damit ist das Rennen zwischen dem demokratischen Amtsinhaber Bill Nelson und seinem republikanischen Herausforderer Rick Scott bis mindestens Sonntag weiter offen.

 

Terroristen töten sieben UN-Blauhelme im Kongo

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben Mitglieder einer Terrorgruppe sieben Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen getötet. Das teilte ein Sprecher der UN in New York mit. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Terroristen und bekundete den Angehörigen sein Beileid. Den UN zufolge hatten die Blauhelme gemeinsam mit Soldaten der kongolesischen Armee in Beni in der Provinz Nord-Kivu gegen die islamistische Miliz "Alliierte Demokratische Kräfte" eine Offensive gestartet. Mindestens zehn Blauhelme wurden verletzt, einer wird vermisst.

 

Facebook wollte Kritiker mundtot machen

Facebook hat in den USA eine PR-Firma dafür bezahlt, seine Kritiker ins schlechte Licht zu rücken. Das berichtet die "New York Times". Der Konzern räumte ein, dass man mit einer PR-Agentur zusammengearbeitet habe, die tatsächlich Journalisten ermutigt habe, sich die Finanzierung der Organisation "Freedom from Facebook" genauer anzusehen. Die Beziehung zu der PR-Agentur habe man umgehend beendet. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat nach eigenen Angaben erst aus den Medien von dem Fall erfahren. Er verurteilte den Auftrag. Das sei nicht die Art, wie er das Unternehmen führen wolle.

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