16.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.09.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

16.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:10

Nachrichten von Donnerstag, 16.09.2021 – langsam gesprochen als MP3

Australien erhält Unterstützung für U-Boot-Bau

Die USA, Großbritannien und Australien haben einen Sicherheitspakt für den strategisch wichtigen Indopazifik-Raum geschmiedet. US-Präsident Joe Biden, der britische Premier Boris Johnson und sein australischer Kollege Scott Morrison stellten die neue Partnerschaft in einer gemeinsamen Videoschalte vor. Im Rahmen des Pakts soll Australien Technologie zur Verfügung gestellt werden, um selbst nuklear betriebene U-Boote bauen zu können. Mit Atomwaffen bestückt sollen die U-Boote aber nicht werden, wie die Staatsmänner der "AUKUS" genannten Dreierallianz ausdrücklich betonten.

 

Frankreich schaltet IS-Anführer aus

Französische Streitkräfte haben den Anführer eines Ablegers der Terrororganisation "Islamischer Staat" in der Sahelzone außer Gefecht gesetzt. Adnan Abu Walid al-Sahrawi sei "neutralisiert" worden, twitterte der französische Präsident Emmanuel Macron. In der Militärsprache bedeutet dies, dass der Gegner kampfunfähig gemacht oder getötet wurde. Dies sei ein weiterer großer Erfolg im Kampf gegen terroristische Gruppen in der Sahelzone, schrieb Macron weiter. Dem IS-Ableger werden die meisten Anschläge in der Region zwischen Mali, dem Niger und Burkina Faso zugeschrieben.

 

Johnson stellt Regierung neu auf

Der britische Premierminister Boris Johnson hat eine größere Kabinettsumbildung angekündigt. Der bisherige Außenminister Dominic Raab wechselt ins Justizministerium und wird zugleich Lordkanzler. Seine Nachfolge soll die bisherige Handelsministerin Liz Truss antreten. Die 46-Jährige hatte nach dem Brexit mehrere internationale Wirtschaftsabkommen verhandelt. Ihre Posten räumen müssen Justizminister Robert Buckland und Bildungsminister Gavin Williamson, ebenso Wohnungsbauminister Robert Jenrick, für den der langjährige Johnson-Vertraute Michael Gove nachrückt.

 

Tausende protestieren in El Salvador gegen Präsidenten Bukele

Tausende Menschen haben in El Salvador gegen die Regierung des autoritär regierenden Präsidenten Nayib Bukele demonstriert. Sie kritisierten vor allem die Einführung des Bitcoins als offizielles Zahlungsmittel, die Absetzung von Verfassungsrichtern sowie Geheimabsprachen mit Jugendbanden. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Prensa Gráfica" wurde in der Hauptstadt San Salvador ein Bitcoin-Geldautomat in der Nähe des Nationalpalasts angezündet. Am 15. September feiert El Salvador traditionell seine Unabhängigkeit. Die Demonstration war die größte, seit Bukele im Juni 2019 an die Regierung kam.

 

Großalarm an Synagoge in Nordrhein-Westfalen

Nach einem Großeinsatz der Polizei an einer Synagoge in der Stadt Hagen haben die Behörden Entwarnung gegeben. Vor Ort hätten "keine Hinweise auf eine Gefährdung" festgestellt werden können, teilte die nordrhein-westfälische Polizei mit. Die Synagoge war am Mittwochabend wegen einer "möglichen Gefährdungslage" stundenlang von zahlreichen Polizeikräften geschützt worden. Ein geplanter Gottesdienst zum Feiertag Jom Kippur wurde kurzfristig abgesagt. Das Geschehen in Hagen weckte Erinnerungen an die Terrorattacke in der Stadt Halle an Jom Kippur 2019. Damals waren zwei Menschen getötet worden.

 

Strafprozess im VW-Dieselskandal startet

Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt an diesem Donnerstag der Strafprozess im VW-Dieselskandal. Den vier Angeklagten wird unter anderem gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen. Dabei geht es um eine eingebaute "Schummelsoftware", die den wahren Ausstoß von Stickoxiden im Fahrmodus verschleierte. Käufer erlitten dadurch einen Vermögensschaden von insgesamt mehreren hundert Millionen Euro, wie es heißt. Betroffen sind weltweit mehr als neun Millionen Dieselautos der Marken Volkswagen, Audi, Seat und Skoda.

 

SpaceX schießt Touristen in den Orbit

Erstmals sind vier Laien alleine zu einem mehrtägigen Ausflug ins Weltall aufgebrochen. Die von US-Milliardär Jared Isaacman dafür beim Unternehmen SpaceX gecharterte "Dragon"-Kapsel startete mit einer "Falcon 9"-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. An Bord ist kein professioneller Astronaut, die Kapsel fliegt weitgehend automatisch. Sie soll drei Tage lang die Erde umkreisen - in einer Höhe von etwa 575 Kilometern und mit 22-facher Schallgeschwindigkeit. SpaceX hat bereits zehn Astronauten zur Internationalen Weltraumstation ISS gebracht, aber noch keine Touristen befördert.

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