16.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

16.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:33

Nachrichten von Dienstag, 16.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Von der Leyen stellt sich zur Wahl

Das Europaparlament stimmt an diesem Dienstag über die Kandidatur von Ursula von der Leyen als neue Präsidentin der EU-Kommission ab. Vor der Wahl wird die CDU-Politikerin eine Rede im Plenum in Straßburg halten. Danach ist eine Debatte geplant, bevor sich die Fraktionen zu Gesprächen zurückziehen. Der Beginn der geheimen Abstimmung ist für etwa 18 Uhr angesetzt. Für die Wahl benötigt von der Leyen die absolute Mehrheit der 747 Abgeordneten im Europaparlament. Es müssen also mindestens 374 Abgeordnete für sie stimmen. Mit einem Ergebnis wird frühestens um 19.30 Uhr gerechnet.

 

Bericht: Niederlande wollen Dijsselbloem als IWF-Chef

Die niederländische Regierung will den früheren Finanzminister und Chef der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, einem Medienbericht zufolge zum Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) wählen lassen. Die "Süddeutsche Zeitung" meldet, Den Haag versuche gerade, eine Mehrheit unter den europäischen Staaten für Dijsselbloem als Nachfolger der Französin Christine Lagarde zu organisieren, die an die Spitze der Europäischen Zentralbank rücken soll. Die Regierungen in Berlin und Paris sollen der Idee aufgeschlossen gegenüberstehen. Neben Dijsselbloem werden derzeit fünf weitere Kandidaten genannt.

 

Neue griechische Regierung will Grenzkontrollen verschärfen

Die neue konservative griechische Regierung will das Asylverfahren beschleunigen und seine Meeresgrenzen zur Türkei stärker kontrollieren. Dies teilte das Büro des griechischen Regierungschefs Kyriakos Mitsotakis mit. Ziel sei, die inakzeptablen Zustände in den Registrierlagern auf den Inseln im Osten der Ägäis zu verbessern. Menschen, die keinen Asylanspruch haben, sollten schneller als bislang in die Türkei zurückgeschickt werden. In den vergangenen Monaten hatten wieder deutlich mehr Flüchtlinge, die über die Türkei nach Griechenland gereist waren, Asyl beantragt.

 

Hohe Strafe für US-Neonazi nach Angriff in Charlottesville

Ein bereits zu lebenslanger Haft verurteilter Neonazi ist von einem Gericht im US-Bundesstaat Virginia zu weiteren 419 Jahren Haft verurteilt worden. Der 22-Jährige war im August 2017 am Rande einer Neonazi-Demo in Charlottesville mit einem Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten gerast und hatte dabei eine Frau getötet und 29 weitere Menschen verletzt. Ende Juni dieses Jahres wurde er bereits wegen 29 Hassverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt.

 

Republikanische Politiker kritisieren Trump für Angriffe auf Demokratinnen

Mit seinen Twitter-Attacken auf Politikerinnen der Demokraten hat US-Präsident Donald Trump nun auch Kritik von seiner Republikanischen Partei auf sich gezogen. Tim Scott, Senator aus South Carolina, warf Trump Rassismus vor. Will Hurd, der einzige schwarze Republikaner im Repräsentantenhaus, sagte dem Sender CNN, Trumps Tweets seien "dem Anführer der freien Welt unwürdig". Trump hatte mehrere weibliche Kongressabgeordnete aufgefordert, in die Herkunftsländer ihrer Familien "zurückzugehen".

 

US-Richter senkt Bayer-Strafe in Glyphosat-Prozess deutlich

Bayer kann in einem wichtigen Glyphosat-Prozess in den USA mit einer geringeren Strafzahlung rechnen. Ein Bundesrichter in Kalifornien reduzierte die Schadenssumme von 80 Millionen Dollar auf rund 25 Millionen. Das Gericht begründete dies damit, dass das Verhältnis zwischen regulärem Schadenersatz und sogenanntem Strafschadenersatz in einem angemessenen Rahmen bleiben müsse. An dem Urteil, dass Bayer für die Krebserkrankung der Kläger haften muss, ändert die Entscheidung nichts. In den USA laufen über 13.400 Klagen wegen mutmaßlicher Krebsgefahren durch Produkte der Bayer-Tochter Monsanto.

 

Immer mehr Tote durch Monsunregen in Südasien

Durch die Monsun-Regen in Südasien sind bislang mindestens 130 Menschen ums Leben gekommen. In Nepal meldeten die Behörden 67 Tote sowie 30 Vermisste, auch in Bangladesch und Pakistan forderten die Unwetter Opfer. In Indien kamen mindestens 14 Menschen bei einem Hauseinsturz an einem vom Regen durchweichten Hang um, wie die Behörden mitteilten. Besonders betroffen sind auch die Flüchtlingslager der Rohingya in Bangladesch. Tausende Unterkünfte müssten nach Erdrutschen und Überschwemmungen repariert werden und Flüchtlinge umgesiedelt werden, erklärte das UN-Flüchtlingshilfswerk.

 

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