16.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

16.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:11

Nachrichten von Montag, 16.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Kampf gegen Covid-19: Einreiseverbote und strenge Grenzkontrollen

Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus wird es an den deutschen Außengrenzen zu fünf Nachbarländern künftig Kontrollen und Einreiseverbote geben. Betroffen sind die Übergänge zur Schweiz, zu Frankreich, Österreich, Dänemark und auch Luxemburg. Ausnahmen gibt es unter anderem für den Warenverkehr und für Pendler. Zuvor hatten schon andere EU-Staaten ihre Grenzen weitgehend dicht gemacht, darunter Dänemark, Polen, die Slowakei, Tschechien und Österreich. Frankreich kündigte als Reaktion auf die deutschen Maßnahmen ebenfalls verschärfte Kontrollen an.

 

Bundesregierung rät von allen nicht notwendigen Auslandsreisen ab

Die Bundesregierung rät wegen der Corona-Krise von allen nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. "Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch", so Außenminister Heiko Maas. Vom Auswärtigen Amt heißt es weiter, es sei mit zunehmenden drastischen Einschränkungen des Luft- und Reiseverkehrs, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen.

 

Zentralbanken von Japan und USA reagieren auf Corona-Krise

Japans Notenbank hat angesichts der Corona-Krise ihre Geldpolitik weiter gelockert. So fährt sie unter anderem die Ankäufe börsennotierter Fonds und anderer riskanter Anlagen hoch. Die Zentralbank werde bei Bedarf ihre Geldpolitik ohne Zögern weiter lockern, hieß es nach einer Krisensitzung in Tokio. Zuvor hatte die US-Notenbank Fed den Leitzins um einen Prozentpunkt auf einen Korridor von 0 bis 0,25 Prozent verringert. US-Präsident Donald Trump begrüßte den Schritt. Die USA sollten keinen Leitzins haben, der höher als in anderen starken Wirtschaftsnationen sei, betonte Trump.

 

Cyberangriffe auf 40 Prozent der deutschen Unternehmen

In den vergangenen zwölf Monaten haben laut einer Studie 41 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern auf mindestens einen Cyberangriff reagieren müssen. Nach der vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen vorgelegten Untersuchung war das Phishing mit 22 Prozent die häufigste Attacke. Dabei versuchen Angreifer, mit Hilfe präparierter E-Mails an Passwörter oder Bankdaten zu kommen. Es folgten mit 13 Prozent Ransomware-Angriffe, bei denen Schadsoftware Daten verschlüsselt und Lösegeld fordert. Das CEO-Fraud mit angeblichen E-Mails vom Chef kam auf acht Prozent.

 

Oppositionspolitiker Gantz soll Regierung in Israel bilden

Israels Präsident Reuven Rivlin will den Oppositionspolitiker Benny Gantz mit der Regierungsbildung beauftragen. Der frühere Armeechef werde an diesem Montag den Auftrag dazu erhalten, kündigte die israelische Präsidentschaft an. Die rechtskonservative Likud-Partei des bisherigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hatte zwar bei der Parlamentswahl am 2. März die Nase vorn. Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß bekam jetzt aber von den im Parlament vertretenen Parteien mehr Empfehlungen für die Regierungsbildung.

 

Historisch niedrige Beteiligung bei Kommunalwahlen in Frankreich

Die vom Coronavirus überschattete erste Runde der Kommunalwahlen in Frankreich ist laut ersten Schätzungen mit einem Rekordtief bei der Wahlbeteiligung zu Ende gegangen. Nach Berechnungen des Instituts Ipsos-Steria sind rund 55 Prozent der Bürgerinnen und Bürger nicht zur Wahl gegangen. Obwohl das öffentliche Leben weitgehend stillsteht, waren fast 48 Millionen Menschen aufgerufen, die Wahllokale aufzusuchen. An der Entscheidung, die Wahl trotz der Ausbreitung des Coronavirus stattfinden zu lassen, gab es massive Kritik.

 

Spanischer König streicht seinem Vater Zahlungen des Palasts

Der spanische König Felipe VI. ist auf strikte Distanz zu seinem skandalumrankten Vater Juan Carlos gegangen. Felipe strich seinem Vater Zahlungen durch das Königshaus über mehr als 194.000 Euro im Jahr. Auch verzichtete Felipe VI. auf alle Erbschaftsansprüche gegenüber seinem Vater. Die Entscheidungen des Königs folgten auf Medienberichte über mutmaßliche Geldflüsse aus Saudi-Arabien an Juan Carlos.

 

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