15.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

15.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:02

Nachrichten von Samstag, 15.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Tote in den USA durch Hurrikan "Florence" - Taifun erreicht Philippinen

Der Tropensturm "Florence" hat im Südosten der USA zu ersten Todesopfern geführt. Zwei Frauen, ein Mann und ein Kleinkind starben infolge des Sturms. Der Tropensturm hatte am Freitagmorgen mit mächtigen Windböen, schweren Regenfällen und meterhohen Überschwemmungen die US-Südostküste erreicht. Auf den Philippinen erreichte der Taifun "Mangkhut" die Küste. Auf der nördlichen Hauptinsel Luzon traf der Sturm mit Böen von bis zu 255 Stundenkilometern auf Land. Mindestens vier Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet des Wirbelsturms.

 

Irans Außenminister droht mit verstärkter Uran-Anreicherung

Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hat der EU mit verstärkter Uran-Anreicherung gedroht. Es könne nicht sein, dass die Europäer nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen so passiv agierten. Stattdessen müssten sie helfen, um die Auswirkungen der US-Sanktionen zu kompensieren. Direkte Gespräche seines Landes mit US-Präsident Donald Trump schloss der iranische Außenminister nochmals aus.

 

Deutlich höhere Lebenserwartung für Kinder aus hoch entwickelten Ländern

Kinder aus hoch entwickelten Ländern leben nach einem UN-Bericht im Durchschnitt 19 Jahre länger. Im jährlichen Index für menschliche Entwicklung belegten Norwegen, die Schweiz, Australien, Irland und Deutschland die obersten fünf Plätze. Die Studie vergleicht Zugang zu Bildung und Gesundheit sowie Einkommen. Die Abweichungen zwischen den Ländern sind massiv. Ein heute in Norwegen geborenes Kind hat eine Lebenserwartung von mindestens 82 Jahren mit voraussichtlich 18 Jahren Bildung. Im afrikanischen Niger, dem Schlusslicht des Rankings, sind es 60 Jahre Lebenserwartung mit voraussichtlich fünf Jahren Bildung.

 

Merkel gegen Aufhebung der Russland-Sanktionen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Sanktionen gegen Russland aufrechterhalten. Bevor man keine Fortschritte beim Minsker Abkommen sehe, könne nicht darüber gesprochen werden, die Sanktionen aufzuheben, sagte Merkel nach einem Treffen mit den Regierungschefs Litauens, Lettlands und Estlands in Vilnius. Das 2015 unter Vermittlung Deutschlands und Frankreichs zustande gekommene Abkommen von Minsk sollte unter anderem für einen Waffenstillstand in der Ost-Ukraine sorgen. Merkel wirft Russland zudem eine systematische Destabilisierung ehemaliger Sowjetrepubliken vor.

 

Auch leitende Geistliche waren Täter im Missbrauchskandal

Unter katholischen Kirchenleuten, die Kinder missbraucht haben sollen, sollen sich auch zahlreiche Kleriker in Leitungsfunktionen befunden haben. Das berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit", der eine Studie vorliegt, die von der Deutschen Bischofskonferenz demnächst veröffentlicht werden soll. Demnach hatten von 1670 Beschuldigten knapp zehn Prozent im Laufe ihrer Karriere ein höheres Kirchenamt inne. Für den Zeitraum von 1946 bis 2014 wurden in der Studie sexuelle Vergehen an 3677 überwiegend männlichen Minderjährigen dokumentiert.

 

 

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