15.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

15.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:56

Nachrichten von Mittwoch, 15.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Türkei erhöht Einfuhrzölle auf Autos und Alkohol aus den USA

Nach neuen Strafzöllen der USA hat die Türkei nun ihrerseits Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten verhängt. Laut dem türkischen Amtsblatt wurde der Zoll für Autos um 120 Prozent angehoben, bei alkoholischen Getränken sind es 140 und bei Tabak 60 Prozent. Auch für Kosmetika, Reis, Kohle und weitere Waren gelten künftig höhere Zölle. Das Verhältnis zwischen der Türkei und den USA ist wegen verschiedener Themen angespannt. Zugespitzt hat sich zuletzt der Fall des in der Türkei wegen Terrorvorwürfen festgehaltenen US-Pastors Andrew Brunson. Washington fordert dessen sofortige Freilassung.

 

Zahl der Opfer in Genua auf 35 gestiegen

Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua in Italien sind bei den Rettungsarbeiten weitere Leichen geborgen worden. Die Zahl der Toten stieg damit auf 35, wie die Behörden mitteilten. Darunter sind auch drei Kinder im Alter von acht, zwölf und 13 Jahren. Darüber hinaus wurden 16 Menschen verletzt. Am Dienstag war während eines schweren Unwetters die Morandi-Brücke auf der Autobahn A10 in mehr als 40 Metern Höhe auf einem etwa 100 Meter langen Stück eingestürzt. Rund 30 Fahrzeuge waren zu der Zeit auf der Brücke unterwegs. Sie stürzten in ein Gewerbegebiet oder in den Fluss Polcevera.

 

Migranten von "Aquarius" kommen auch nach Deutschland

Die Bundesrepublik nimmt bis zu 50 Migranten vom Rettungsschiff "Aquarius" auf. Das habe Bundesinnenminister Horst Seehofer aus Gründen der Humanität entschieden, teilte sein Ministerium in Berlin mit. Das Rettungsschiff musste mehrere Tage auf See ausharren, bevor Malta sich bereit erklärte, es einlaufen zu lassen. Die vor der libyschen Küste geretteten 141 Migranten sollen auf Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Spanien aufgeteilt werden.

 

Massiver Kindesmissbrauch in US-Kirche aufgedeckt

Im US-Bundesstaat Pennsylvania haben einer umfassenden Untersuchung zufolge mehr als 300 katholische Priester sexuelle Übergriffe auf Minderjährige begangen. Mindestens tausend Kinder seien missbraucht worden, heißt es im Abschlussbericht eines Geschworenengremiums. Die Taten erstrecken sich über einen Zeitraum von 70 Jahren. Fast alle Fälle sollen verjährt sein. Generalstaatsanwalt Josh Shapiro sprach von einer jahrzehntelangen Vertuschung durch Kirchenobere in Pennsylvania und im Vatikan.

 

Häftling in USA trotz Protest von Pharmahersteller getötet

Gegen den Protest des deutschen Pharmaherstellers Fresenius Kabi ist im US-Bundesstaat Nebraska ein Häftling hingerichtet worden. Der 60-Jährige war 1980 wegen zweifachen Mordes zum Tode verurteilt worden. Die Giftspritze enthielt womöglich Präparate von Fresenius. Der Konzern war aus Furcht vor einer Rufschädigung dagegen vorgegangen. Die Klage wurde jedoch zurückgewiesen. Für die Behörden in den USA wird es zunehmend schwierig, Wirkstoffe für Giftspritzen zu bekommen, weil Hersteller Lieferungen für Hinrichtungen ablehnen.

 

Altmaier will Netzausbau vorantreiben

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will den massiven Rückstand beim Ausbau der deutschen Stromautobahnen aufholen. Bis zum Herbst soll dafür ein Gesetz für den beschleunigten Netzausbau vorliegen, wie der CDU-Politiker in Bonn ankündigte. Ziel sei es, bis 2021 beim Netzausbau entscheidend voranzukommen. Um mehr Windstrom von den Küsten in die großen Industriezentren im Süden und Südwesten zu transportieren, sind Tausende Kilometer neue Stromtrassen nötig.

 

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